Neueste Kommentare

  • Shwa on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, Zunächst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen Blog. Es ist sehr aufschlussreich. Ich stehe momentan aus privaten Gründen kurz davor meine Stelle als Studienrätin an einer Gesamtschule in NRW zu kündigen. Könnte ich, gleich nach dem ich aus dem jetzigen Arbeitsverhältnis raus bin, mich auf eine ebenfalls verbeamtete Stelle in z. B. Baden Württemberg bewerben? Ich bin noch in der Probezeit. Wird diese in dem anderen Bundesland dann einfach weiterlaufen oder fange ich dann wieder von vorne an und bin dann erneut 3 Jahre auf Probe verbeamtet? So wie ich das verstanden habe, kann ich mich in NRW erst 3 Jahre nach dem beendeten Arbeitsverhältnis bewerben, dies gilt aber nicht wenn ich mich in einem anderen Bundesland bewerbe, oder?Okt 23, 00:56
  • Seppel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Toll, dass es diesen Blog gibt. Nun weiß ich, ich bin nicht allein... Ich bin noch nicht ganz so weit, den Brocken komplett hinzuschmeißen, möchte aber dringend etwas verändern. Langjährig verbeamteter Sonderpädagoge in BW, schon einiges im System ausprobiert aber immer wieder am selben (Tief)Punkt angelangt. Folgende Ideen habe ich noch im Köcher: 1.)Favorit: Ich könnte für einige Zeit als Ortslehrkraft im Ausland arbeiten. Früher wurde man dafür wohl beurlaubt. Gibt es jemanden mit aktuellen Erfahrungen, wie derzeit mit Beurlaubungen verfahren wird? 2.)Ist jemand anwesend, der/die kürzlich als "Bestandsbeamter" in den Privatschuldienst beurlaubt wurde? Wie sieht dies beurlaubungstechnisch aus? Vielen DankOkt 21, 16:44
  • Cider 75 on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Vielen Dank, die Informationen sind schonmal eine gute Grundlage. Das ist ja wirklich eine komplizierte Sache mit der PKV und GKV. Da kann schon ein Jährchen entscheidend sein... Viele GrüßeOkt 19, 10:42
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Cider75, also, ich habe versucht mich schlau zu machen wegen Erfahrungen mit Ausbildung im "fortgeschrittenen Alter". Bis auf einige Forenthreads und viele Artikelchen dazu im Netz bin ich allerdings nicht fündig geworden. Auch auf Facebook finde ich keine passende Gruppe. Falls du auf Facebook unterwegs bist könntest du z.B. nach größeren Auzubi Gruppen suchen und darin in einem Post nach Erfahrungen fragen. Ich selbst habe schon ab und zu mal eine Facebookgruppe selbst gegründet, wenn es nichts passendes gab. So kommen die Leute quasi zu dir und du musst nicht nach ihnen suchen. Mann muss nur in ein paar großen Azubi Gruppen mal fragen, ob auch ältere dort sind und unaufdringlich darauf aufmerksam machen, dass du eine passende Gruppe eingerichtet hast... 😉 Wäre jetzt mal so eine Idee... Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Mut! Viele liebe Grüße!Okt 18, 21:24
  • textourette on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Hi Cider75, ok, ich habe mich etwas schlauer recherchiert. Meines Erachtens haben die höheren Beiträge im Alter, wenn man später in die GKV wechselt damit zu tun, dass man keine bzw. nicht genügen Altersrückstellungen angehäuft hat. Ein Teil der über die Beschäftigungsdauer eingezahlten Beiträge wird ja darauf verwendet, die Kosten im Alter zu dämpfen. Diese hat man dann ja nicht oder nur in geringerem Umfang geleistet. Ich habe dazu zwei - wie ich finde - sehr gute Links gefunden. Im Zweifelsfall würde ich aber tatsächlich einfach mal mit einem Kundenberater einer GKV sprechen, dann hast du es aus erster Hand. Ich denke, ein Anwalt ist hier zunächst erst mal nicht der Ansprechpartner erster Wahl. WECHSEL VON DER PRIVATEN IN DIE GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG Altersrückstellungen in der PKV - POLSTER GEGEN ZU HOHE BEITRÄGE IM ALTER Ich hoffe, das hilft erst mal weiter? Viele Grüße!Okt 18, 20:59
  • textourette on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Hallo Cider75, danke für dein Feedback! Ja, die Zusammenarbeit mit dem Anwalt ist auch für mich sehr spannend! Es war mir super wichtig, da endlich qualifizierte Aussagen weitergeben zu können! Grundsätzlich ist es so, dass man ab 55 in der Privaten "festsitzt". Vorher kann man unter bestimmten Bedingungen (die sich beispielsweise nach deinem Sozialversicherungsstatus richten) heraus wechseln. Ich habe allerdings auch kürzlich die Aussage gelesen, dass man bei einem späten Wechsel in die Gesetzliche im Alter höher belastet wird. Dazu wusste ich bisher nichts, werde es aber in Erfahrung bringen. Ansonsten schau doch einfach mal in einer Filiale der Gesetzlichen deines Vertrauens vorbei und lass dir das von einem Mitarbeiter erklären. Danke aber für die Nachfrage! Viele Grüße!Okt 17, 13:15
  • Cider75 on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Hallo textourette, ich freue mich schon sehr auf dein Buch. Besonders gut finde ich, dass du auf rechtliche Fragen mit einem Fachmann eingehst. Ich bin neulich über die Facebookgruppe auf eine Aussage gestoßen, die besagt, dass der Wechsel in die gesetzliche KV vor dem 55. Lebensjahr noch möglich ist, man dann aber später in der Rentenzeit stärker belastet wird. Hat dein Experte dazu auch etwas gesagt oder weißt du ob das richtig ist? Ich bewerbe mich ja nun fleißig auf kaufmännische (Ausbildungs-)stellen und bin gespannt, was ich mit Anfang 40 noch so bekommen werde...Bisher gab es von 7 Bewerbungen eine Absage und eine Einladung zum Test - immerhin:-) Weiterhin alles Gute!Okt 17, 13:07
  • textourette on Inspiration und Experten: “Hallo Berrit, zunächst einmal danke für deinen Kommentar und Glückwunsch zum Ausstieg. Ja, deine Situation kann ich gut nachvollziehen. Auf dem Land ist sicherlich die Diversität an Jobangeboten eingeschränkt. Ich stamme selbst ursprünglich aus einer sehr ländlichen Gegend und da stelle ich mir es sehr schwer vor eine "klassische Anstellung" zu finden, die zu einem passt und für die man nicht vollkommen überqualifiziert ist oder eben zu fachfremd. Ich sehe ein großes Potenzial in allem, was digital und übers Internet abwickelbar ist. Aber da drängt sich natürlich eine Selbstständigkeit auf... Die von dir nachgefragte Liste wird in meinem Buch erscheinen, das ich aktuell in Arbeit habe. Ich habe schon in verschiedenen Foren einige Listenaufstellungen von Jobalternativen für Lehrer gelesen. Zudem habe ich eigene Ideen und möchte da mal eine "Meta-Liste" draus machen. - Allerdings immer mit Vorsicht zu genießen. Ich weiß, dass Listen Inspiration bieten können, sie können einen aber auch sehr im Denken limitieren. So sehe ich z.B. das Problem oder vielmehr das Phänomen, dass viele Berufsalternativen für Lehrer eigentlich gar keine "Reißbrett-Berufe" sind. Also keine traditionellen Berufe, die man auflisten könnte. Vielmehr sehe ich, wie sich grade im Zeitalter der Digitalisierung enorm viele Dienstleistungs-Nischen auftun, die dann von der richtigen Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort gefüllt werden. So entstehen die verwunderlichsten und wunderbarsten Existenzen dort, wo man sie gar nicht gesucht hat. Und das, obwohl dafür gar keine klassische Ausbildung oder Studium absolviert wurde. Ich finde es wichtig, das im Hinterkopf zu behalten. Aber natürlich haben Listen ihre Berechtigung und werden entsprechend viel nachgefragt. Ich bin also dran! Wenn du magst, trage dich HIER in meinen Verteiler zum Buch ein. Wird zwar noch ein paar Monate dauern und kommt für dich damit vielleicht etwas spät - aber auch ich habe ein kleines Kind und tue was ich kann... 🙂 Viele Grüße!Okt 17, 11:52
  • Berrit on Inspiration und Experten: “Hallo, habe diese Seite gefunden und viel, viel Solidarität empfunden. Habe meinen Lehrerberuf ebenso an den Nagel gehängt, sprich zu den Sommerferien meinen Beamtenstatus aufgegeben. Und nun lebt es sich zwar stressfreier, die uns allen bekannten Nachteile des Lehrerberufs sind weg... Doch langsam werde ich unsicher. Bin bei der Agentur für Arbeit gemeldet, war auf einem guten Berufungsseminar, inseriere Stellengesuche. Schaue Angebote auf etlichen Seiten an. Ich wohne auf dem Land, habe kleine Kinder. Bis jetzt scheint es keine irgendwie passende Stelle für mich zu geben. Selbstständigkeit möchte ich jetzt nicht wagen... Ich fände es eine tolle Idee, wenn vielleicht auf diesem Blog eine Übersicht entstehen könnte, welche Berufe diese Leser als ehemalige Lehrer nun ausüben. Zur Motivation sowie zur Anregung. Ich glaube, das könnte auch anderen weiterhelfen.Okt 17, 11:33
  • Anonymous on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Klingt spannend. Ich kann deine Zeilen sehr gut nachvollziehen, auch deinen Weg zum Buch ... bin gespannt darauf! Habe selbst diesen Schritt getan, es war ein sehr langer Weg .... nunmehr bin ich OStD a.D. Und lebe im Jetzt und Heute und gestalte mein morgen. Beste GrüßeOkt 11, 20:21
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ja, berichte unbedingt! Und danke für die Bestätigung zu meinem Buch. Es ist ein schmutziger Job, aber irgendjemand MUSS ihn tun XDOkt 10, 13:11
  • Vallymelly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ja das habe ich auch schon überlegt, ob es eher in die Richtung geht, was man mir anbieten könnte damit ich bleibe. Ich werde berichten was dabei herausgekommen ist, falls da Interesse besteht. Ansonsten bin ich sehr gespannt auf dein Buch, was übrigens eine super Idee ist (hatte mich selber schon mal mit dem Gedanken getragen, ob es nicht sinnvoll wäre die Informationen, die man während der Planung und Durchführung seines Ausstiegs sammelt, in ein Buch packen sollte 🙂 ) Leider gibt es zu wenig einschlägige Erfahrungen über den Ausstieg aus dem Lehrerberuf (da sind manchmal auch die Anwälte echt überfordert und können nur spärliche Infos geben). Danke für deine Seite und den Mut den du allen Aussteigern und jenen die darüber nachdenken machst !!!Okt 10, 13:04
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Vallymelly, oha, das klingt... ich sag mal... interessant. Also ich musste zu keiner Anhörung (Bezirksregierung Köln) und habe auch noch nie dergleichen gehört. Das einzige, was dem vielleicht annähernd vergleichbar ist, ist mein Telefonat mit unserem Personalrat. Das war allerdings völlig freiwillig und ging von mir aus, weil ich nach einiger Zeit dann doch Wissen wollte, ob meine Kündigung überhaupt angekommen ist. Zunächst würde ich in Frage stellen, ob deine Schulleitung da richtig informiert ist. Falls es tatsächlich zu diesem Gespräch kommt, würde ich nicht davon ausgehen, dass man dort negativ Druck auf dich ausüben möchte. Vielleicht geht es auch nur darum, dass man händeringend um jeden Lehrer kämpft und von dir hören will, ob es Bedingungen gibt, unter denen du bleiben würdest. Interessiert mich auch sehr, ob das hier schon mal jemand erlebt hat. Viele Grüße!Okt 10, 12:50
  • Vallymelly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, auch ich stehe nun kurz davor den Schritt zu wagen und auszusteigen...Ich hätte noch eine kurze Anmerkung, beziehungsweise würde gerne wissen, ob es schon Erfahrungen in diesem Bereich gibt: Meine Schulleitung informierte mich, dass ich nach dem Antrag auf Entlassung zu einer Anhörung! in die zuständige Bezirksregierung (bezieht sich hier auf NRW) geladen werde... ich finde das schon irgendwie sehr krass. Falls das schon irgendjemand erlebt hat, wäre ich für einen weiteren Kommentar sehr dankbar. Bin schon sehr gespannt 😉 Liebe Grüße, VallymellyOkt 10, 12:31
  • Anonymous on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Danke Dir für Deine ausführliche Antwort und den Supertipp. Empfinde ich nicht als Schleichwerbung. Sehr praktisch für Dich, da Du ja dann super beraten bist. dann suche ich mal seinen Podcast auf. Ganz liebe Grüße zurück!Okt 4, 21:05
  • textourette on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Hi Maren, danke für dein Feedback! Da du meinen Blog ja abonniert hast, bekommst du auch demnächst Zugang zur ersten Leseprobe 😉 Ja, das mit der Selbständigkeit ist so ein Thema. Sicherlich beleuchte ich die Vor- und Nachteile der Selbständigkeit als Ausstiegsoption auch im Buch - ich selbst bin ja auch in die Selbständigkeit gegangen und kann da aus erster Hand berichten. Konkrete Tipps zur Gründung muss ich allerdings auf ein Minimun beschränken, da man damit ja ganze Bücher füllen kann und das den Rahmen sprengt. ABER: (soll jetzt nicht doof rüberkommen...) Mein Mann, den ich bisher diskret aus meinem Blog ausgeklammert habe, ist Gründungscoach und Unternehmensberater. Ich habe da quasi nen Experten für Selbständigkeit und Gründung an meiner Seite. Er hat einen mittlerweile recht erfolgreichen Podcast aufgebaut (Klick --> Erfolgreich gründen mit dem Gründerrad), der z.B. über iTunes und Spotify zu hören ist und sich mit KONKRETEN Gründungsfragen beschäftigt. Den würde ich dir einfach mal als Input ans Herz legen. Außerdem wird Frank in der von mir geplanten, geschlossenen Coaching Community, die bald hier online gehen wird, als Ansprechpartner für Gründung zur Verfügung stehen. Soll keine doofe Schleichwerbung sein, aber wäre einfach blöd, hier auf fremde Ressourcen zuzugreifen. Bewerbungstipps muss ich leider auch ausklammern, das ist dann wirklich zu speziell... Viele liebe Grüße!Okt 4, 20:34
  • Maren Vogel on Ankündigung: “Ausgelehrt – Ab morgen läuft die Schule ohne mich!” – Mein Buch zum Lehrerausstieg und Umorientierung: “Uiiii, da bin ich gespannt und drücke Dir die Daumen, dass alles so wird mit dem buch, wie Du Dir das vorstellst. Lese gerne Probe Ich würde mich freuen, wenn es auch Tipps geben würde für den Wechsel in die Selbstständigkeit. Für mich rechtlich ein Dschungel. Vielleicht gibt es spezielle Anlaufstellen für Ratgeber. Gibt es evtl. auch Tipps zu Bewerbungen auf das Regierungspräsidium, oder ist das zu speziell und dochbzunsehr von der Stelle abhängig. Ich freue mich auf Dein Buch. Liebe Grüße Okt 4, 16:11
  • Hanna on “Moderner Unterricht” durch Smartboards und Tabletklassen? – Don’t believe the hype!: “Hallo! Ich stimme total mit dir überein. Nach meiner Erfahrung ist der einzig wahre Vorteil eines Smartboards gegenüber der Kreidetafel, dass die Projektionsfläche für den Beamer an prominenter Stelle im Klassenraum ist (nämlich auf der Tafel) und ich auf den projizierten Bildern per Hand spontane Markierungen und Ergänzungen vornehmen kann. Und natürlich, dass ich nicht vom Beamerlicht geblendet werde und keinen Schatten werfe, wenn ich vor der Tafel entlang laufe, weil der Smartboardbeamer an der Tafel hängt und nicht unter der Decke. Das sind schon praktische Vorteile, dass damit der Unterricht inhaltlich oder pädagogisch besser wird wage aber auch ich zu bezweifeln. Liebe Grüße, HannaOkt 4, 14:27
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Aufrecht, in Rheinland Pfalz besteht derzeit leider kein Anspruch auf Altersgeld, auch wenn der Vorschlag seit Jahren dort diskutiert wird. Ich habe das entsprechend in meinem Artikel geändert und noch mal konkretisiert. In Ba-Wü gibt es einen Altersgeldanspruch ab 5 Jahren Dienstzeit. Quelle: https://fm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-fm/intern/Publikationen/Dienstrechtsreform.pdf Ebenfalls sehr ergiebig (aber ebenso umfassend und erschlagend) sind die Informationen auf dieser Seite: http://www.beamtenberatung.info/beamtenversorgung/altersversorgung-bundeslaender.html Viele GrüßeSep 23, 20:51
  • Aufrecht on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, das werde ich tun, Dir über E-Mail Erfahrungrn zufließen lassen. Wenn ich mich aus dem Wüst befreit habe. Ich habe mal wieder recherchiert, dabei auch deinen Blog durchstöbert. Sehr gefreut hat mich die Info über das Altersgeld in RLP. Ist das verlässlich? Ich habe keine weiteren exakten Angaben gefunden (außer die Angabe „nicht einheitlich geregelt“.) Das mit der Pension lässt mich zögern ... Ich hatte den Plan, nach BW zu wechseln, da sind glaub ich Minimum 7 Dienstjahre für das Altersgeld. Liebe Grüsse Sep 23, 18:30
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Aufrecht, danke für das Lob. Deine Andeutungen klingen schlimm... Grundsätzlich bin ich offen für Gastbeiträge. Wenn du magst kontaktiere mich über Email (siehe Impressum), dann können wir schauen, ob mein Blog der richtige Rahmen dafür ist. Viele GrüßeSep 22, 15:09
  • Aufrecht on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette, ich verfolge deinen Blog schon lange, Danke dafür! Ich selbst habe auch ungeheuerliche Erfahrungen gemacht, die ich veröffentlichen wollte. Im Sinne von Klartext reden und Leute informieren, was es bedeutet verbeamtet zu sein. Das System ist würdelos. Vielleicht hast Du Interesse, meine Erfahrungen mit zu veröffentlichen. Viele GrüsseSep 21, 13:55
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey Doro, willkommen auf meiner Seite und vielen Dank für das Lob! In welchen Fragen brauchst du genau einen Ansprechpartner (falls du das hier preisgeben kannst/möchtest)? Viele Grüße!Sep 15, 08:53
  • doro on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “ja.du hast soooo recht!diese seite ist super wichtig.ich bin jetzt 51 jahre und plane auch alternativen .....aber ich weiß nicht so richtig,an wen ich mich wenden soll. ich bin hier zum 1.mal....Sep 15, 08:47
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Ami, ja, ich kann mir vorstellen, dass die Hemmschwelle extrem wächst, wenn nach ein paar Jahren Abstand der Wiedereinstieg ansteht. Deine neuen Pläne hören sich nach Selbstständigkeit an? Extrem spannend aber auch herausfordernd 🙂 Melde dich gerne mal zum berichten! Und vielen lieben Dank für dein tolles Feedback! Ich arbeite weiter dran, dass die Seite wächst 😉Sep 14, 09:00
  • Ami on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich lese auf dieser Seite auch schon so seit knapp zwei Jahren mit, immer wenn mich der Mut verlässt 😉 ich bin aber in Elternzeit, habe also schon genug Abstand um festzustellen, dass ich das nicht noch weitere 30 Jahre mit machen will. Es ist ganz toll, die Erfahrungen hier zu lesen. Mein eigenes ungutes Gefühl von wegen "goldener Käfig" kann ich immer mal wieder wegschieben, mir sagen, dass ich wohl meine Einstellung ändern muss, dass da mit MIR scheins was nicht stimmt und es in einem großen Konzern sicher nicht anders wär. Das Unbehagen bleibt aber und es ist sehr hilfreich zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die sich damit rumschlägt. Ich bin habe bereits eine Idee, was ich machen möchte und bin in der Planungsphase. Wenn alles konkret wird, werde ich auch kündigen... Danke für die Seite, das ist extrem hilfreich, weil ich sonst immer das Gefühl habe, man müsse einfach dankbar sein, dass man dem Staat dienen darf.Sep 13, 21:15
  • Tim on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi, sorry, ich habe erst hinterher gelesen, dass in dem Artikel ja schon alles drin steht. Tut mir leid :).Sep 10, 10:00
  • textourette on Gastbeitrag: Referendariat abgebrochen – Ich fühle mich befreit.: “Hi Christian, ja, das geht. Entweder hier über die Kommentare oder die Mail im Impressum. Ich arbeite grade auch an einem geschlossenen Forum, wo der Austausch und die Kontaktaufnahme mit mir in Zukunft viel einfacher sein wird. Dauert nicht mehr lang 🙂 LGSep 7, 17:03
  • Christian on Gastbeitrag: Referendariat abgebrochen – Ich fühle mich befreit.: “Hallo Textourette, du sprichst mir aus der Seele! Gibt es Möglichkeiten privat mit dir in Kontakt zu treten, per E-Mail oder so? Liebe Grüße, ein Abbrecher.Sep 7, 15:57
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Susanne, wow, danke für das tolle Feedback! Freut mich total, dass meine Seite so viele Leute abholt! Ich bin aktuell dabei, noch ein besseres Angebot zum Austausch in Form einer geschlossenen Community zu schaffen. Das ganze wird bald online gehen! Übrigens ist auch ein Buch in Arbeit 😉Sep 6, 21:34
  • Susanne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Gerade bin ich nach fast einem Jahr wieder auf diese Seite hier gekommen (am 17.08.2017 habe ich einen langen Beitrag geschrieben) und bin begeistert, wie viele Menschen sich hier inzwischen zu Wort gemeldet haben und / oder ihren Weg gehen. Diese Seite hier ist so wichtig!Sep 4, 21:07
  • Susanne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Ian, ich war nun schon einige Zeit nicht mehr auf dieser Seite und weiß natürlich nicht, ob das für dich noch aktuell ist, aber: Es sind bei mir ca. 800 Euro netto weniger.Sep 4, 20:56
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Tim, hast du schon den Artikel gelesen, den du hier kommentiert hast? 😉 Da steht nämlich alles drin. Ein Blick in die Kommentare kann auch helfen, da geht es um Detailfragen. Wenn du umfassendere Auskünfte willst trage dich doch als Follower für mein Blog ein. Dann wirst du informiert, sobald das Buch raus ist, an dem ich gerade zum Theme Lehrerausstieg arbeite. Veröffentlichung geplant für Ende 2018. Viele GrüßeSep 3, 14:05
  • Tim on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich bin seit ca. 1,5 Jahren an einem Gymnasium mit fester Stelle und Beamter auf Probe. Ich habe mich entschieden, aus dem Schuldienst auszutreten. Habe gelesen, dass man sich direkt an die Schulleitung wenden sollte? oder wie funktioniert das genau? Am liebsten wäre mir ein Direktausstieg, falls das ginge. Wenn man einmal aus dem Beamtenverhältnis ausgetreten ist, könnte man dann theoretisch irgendwann wieder einsteigen? Wie sieht das bei Austritt mit Versicherung aus? Ist man dann wieder gesetzlich versichert? Lieben Dank.Sep 3, 13:07
  • Markus on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Nach meinem Referendariat an einem städtischen Gymnasium habe ich die letzten 10 Jahre mit viel Herzblut und Engagement an einer freien Schule gearbeitet. Tolle Arbeitsbedingungen aber wenig Geld, sympathische Schüler aber egozentrischer Schulleiter... nach einer massiven Auseinandersetzung dann die Kündigung meinerseits... Nun bin ich seit 3 Wochen im staatlichen Schuldienst und fühle mich ins 19. Jahrhundert zurück versetzt. Ich bin todunglücklich... Im Moment geht es für mich nur ums Aushalten / Durchhalten... das ist leider kein zufriedenstellender Dauerzustand.Sep 2, 17:06
  • Marlou on Drei Jahre nach der Kündigung als verbeamtete Lehrerin – Bestandsaufnahme: “Hallo Abc,darf ivh fragen, was du jetzt beruflich machst und wie du so fern von der finanziellen sicherheit über die runden kommst? Ich bin auch so kurz dafür alles hinzuwerfen,aber mir fehlt es noch an der konkreten Alternative.... Lieben grußSep 1, 13:40
  • Marlou on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo ihr Lieben,ich hatte vor einiger Zeit schon mal geschrieben und ich bin immernoch in der Schwebephase. Ich habe einige Telefonate geführt,bin aber in manchen Punkten immernoch nicht richtig schlüssig. Der größte Punkt ist für mich das Thema Versicherung, da mache ich mir einen sehr großen Kopf.du schreibst,dass du gern privat versichert bist,aber ist es nicht so,dass im Laufe des Alters die private immer teurer wird? Für mich steht fest,dass dich erstmal von meiner Schule weg muss,auch wenn ich mich noch immer in der Probezeit befinde. Mein Gedanke war nun,ob ich erstmal vertretungsstellen annehme, und schaue, ob es nur an meiner Schule liegt oder ich generell nicht mehr im Schuldienst tätig sein möchte. Wie sieht es eigentlich damit aus?ich hatte schon beim Schulamt angerufen aber die Dame war durch und durch Beamtin und sagte mir, Sie sei das aus Leidenschaft.....haben Angestellte Lehrer solo viele Nachteile im Vergleich zu verbeamteten?ich bin am überlegen, ob ich nicht einfach als Angestellte Lehrerin tätig sein sollte.vllt würde es mir damit besser gehen,denn dieses verbeamtungsding mit dem gegebenenfalls Verlust der pensionsansüprüche bei Kündigung macht mir Sorgen,ich kann mir nämlich heute nicht vorstellen diesen Job noch 30 Jahre zu machen und wenn man das jetzt schon weiß, wäre es dann gilt nicht besser nur als Angestellter zu arbeiten? Hat man wirklich solo viele Nachteile im Vergleich zu den verbeamteten Kollegen, sind die Abzüge so hoch? Kann man als Angestellter auch Stunden reduzieren und hat die gleichen Ferien oder gibt es irgendwelche falltüren? Ichbin wie du es schon beschreibst in diesem ewigen gedankenkreisel und komme da ganz schwer raus... .ich könnte mir beruflich viel vorstellen,aber ich würde es eigentlich gern noch an einer anderen Schule nochmal ausprobieren wollen, um sicher zu gehen,ob's nur an der Schule oder dem Schulsystem und den politischen Entscheidung allgemein hängt. Meine größte Sorge ist wie gesagt die Versicherung und die Rente....also würde es gehen, zu kündigen und dann einfach als vertretungslehrerin zu arbeiten und wie wäre das dann, für den Fall, dass man als vertretungslehrkraft Schwa gern werden würde. Würde man dann auch nochmal ein Jahr elt3rngeld bekommen? Vielen Dank für eure Hilfe,,,Sep 1, 13:34
  • Hausmann on Inspiration und Experten: “Denke auch über Ausstieg nach. Ich bin Lehrer mit Herz und Seele. Aber: Diesem System will ich nicht länger meine Arbeitskraft hinterherschmeißen. Und nicht an diese SuS verschleudern. Der Niedergang des gesamten Bildungswesens ist für jedermann offensichtlich, da will ich nicht mehr mitwirken. Das Land geht den Bach runter, das Schulsystem geht voraus.Aug 28, 18:39
  • textourette on 10 Dinge, die ich an Schule vermisse, seit ich als Lehrer gekündigt habe: “Hallo MauseMaus, Glückwunsch zu deiner Entscheidung und viel Spaß bei allem, was jetzt kommt! 🙂 Ich kann dir nur berichten, wie es bei mir in NRW gehandhabt wurde. Die Kollegen mit voller Stelle haben eigentlich keinen Anspruch auf Vergütung der Mehrarbeit. Sollte ein höheres Deputat als das geforderte geleistet worden sein (also z.B. im aktuellen Schuljahr 27 Wochenstunden statt der regulären 25,5, dann wird das im Folgejahr als Entlastungsstunden geltend gemacht.(§ 78a LBG NRW – Mehrarbeit) In dem Fall ist das für dich natürlich blöd. Da müsstest du dich beim Landesamt für Besoldung und Versorgung durchfragen. An meiner Schule war es aber so geregelt, dass bei einer Mehrarbeit durch VERTRETUNGSSTUNDEN, sofern es mehr als 4 pro Woche waren, man einen Mehrarbeitszettel zur Einzelstundenabrechnung einreichen konnte. Das hat aber kaum jemand gemacht. Unbezahlte Vertretungsstunden wurden einfach erwartet und als guter Soldat macht man das natürlich dann ehrenamtlich... ;-P Anders bei Teilzeit! Bei einer Teilzeitstelle wird ab der ersten Vertretungsstunde alles vergütet. Ich war in meinem letzten Schuljahr auf einer Teilzeitstelle und habe gnadenlos jede einzelne Vertretungsstunde abgerechnet. Und ich habe viiiiiiiele gehalten. Dementsprechend habe ich natürlich auch vor meiner Entlassung meinen Mehrarbeitszettel ausgefüllt und habe dann nach meinem letzten Gehalt noch einmal eine Einmalzahlung zur Abgeltung meiner Vertretungsstunden bekommen. Ich hoffe das hilft dir weiter? Viele liebe Grüße!Aug 26, 09:42
  • MauseMaus on 10 Dinge, die ich an Schule vermisse, seit ich als Lehrer gekündigt habe: “Liebe textourette, gestern habe auch ich es gewagt und meinen Antrag auf Entlassung gestellt. Insgesamt hat sich der Prozess der Entscheidung wirklich lange hinausgezögert. Schon während meines Studiums (vor allem in meinem ersten Praktikum) haben sich erste Zweifel in mir breit gemacht. Dennoch folgten das Referendariat, eine Stelle als Vertretungslehrkraft und zwei Jahre Vollzeitjob. Ganz automatisch habe ich immer wieder Pausen eingeschoben, um mehr von der Welt dort draußen zu sehen. Das hat nicht nur meiner Persönlichkeit gut getan sondern mich auch immer wieder am Leben gehalten. Gründe meines Ausstiegs sind vor allem der für mich zu hohe Druck von außen (und innen) 😉 Statt einer langfristigen Perspektive im Lehrerberuf sah ich nur ein „Sterben auf Raten“. Das beschreibt es vielleicht am Besten, denn natürlich hat mir das Lehrersein auch enorme Freude bereitet - vor allem die so oft verpönte zusätzliche pädagogische Arbeit 🙂 Jetzt bin ich gespannt wie sich alles konkret dem Ende nähert. Und da hätte ich dann doch noch eine Frage an dich: wie wird mit den Überstunden verfahren? Werden die entsprechend ausbezahlt oder verfallen die? Muss ich da etwas beachten? Vielen Dank und ganz liebe Grüße an Dich!Aug 26, 07:04
  • Mimi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette, vielen Dank für Deine Antwort! Wenn das mit der Community klappt, würde mich sehr freuen und ich wäre auf jeden Fall dabei. Hast Du noch einen Tipp für Austauschgruppen unter Lehrern eventuell in anderen Foren, um mit den aktuellen Situationen in der Schule besser klar zukommen? Oft kommt man im Kollegium gar nicht zu Gesprächen, weil man nur durch den Schultag hetzt. Es freut mich sehr, dass Du Dich mit Deinem Partner zusammengetan hast. Ich fürchte, diese Möglichkeit scheidet bei mir leider aus. Ich überlege oft, ob ich reduzieren soll und dann noch irgendetwas anderes arbeiten soll/kann. Habe aber noch nicht die zündende Idee, was das sein kann. Oder ein Kleingewerbe eröffnen? Und ob das dann die Lösung ist... Du merkst, ich bin noch am Anfang... Liebe Grüße und weiterhin dir viel Erfolg und ein ganz großes Dankeschön, dass Du hier immer noch aktiv bist!Aug 25, 09:03
  • Mimi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Cider75, vielen Dank für Deine Antwort! Machst du dann eine kaufm. Ausbildung und verdienst eben erst mal nichts? Hm, schwierig. Wie schaffst du das oder andere? Ich drücke dir fest die Daumen, dass du etwas interessantes findest! Wir haben einige Collegen, die coachings oder Gruppen die von einem Psycholgogen betreut werden, besuchen. Aber die finden dann in größeren Zeitabständen statt. Manchmal bräuchte man schnell einen Rat, um sich abzusichern oder vielleicht andere Ideen zu bekommen, wie man sich bei Eltern und Co verhalten soll. Gibt es hierzunauch eine Gruppe bei z.B. Facebook? Habe noch nichts gefunden. Wenn jemand was weiß, ich freue mich über Tipps. Mal sehen, was das Schuljahr so alles wieder mit sich bringt... Man müsste sich zu Facebook auch überlegen, wie man einen geschützten Raum herstellt. So dass auch nur Lehrer zutritt haben und nichts diesen Raum verlässt. Schwierig! Ich freue mich, wenn es eine Community von texttourette geben wird Alles Gute Dir ebenso!Aug 25, 08:48
  • Cider75 on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Mimi, genau die FB Gruppe meine ich und ja, es äußern sich tatsächlich hauptsächlich Referendare dort. Ich denke, dass „ältere“ Beamte dort eher stille Mitleser sind. Ich habe auch RS gelernt und diese Schulform gibt es in SH auch nicht mehr. Ich gebe mir noch dieses Jahr, um mich neben der Schule auf interessante Stellen zu bewerben. Parallel dazu werde ich mich auch auf kaufmännische Ausbildungsangebote bewerben, da ich häufig für mich interessante Jobs sehe, für die es aber den kaufmännischen Hintergrund braucht. Ich bin gespannt was dabei herauskommt bei meinem fortgeschrittenen Alter. Beamtin zu bleiben...schwierig. Auch im Schulamt etc. nehmen Sie hier nur Leute mit einer Verwaltungsausbildung. Erstmal alles Gute dir! Ein neues Austauschforum hört sich sehr interessant an. Der Bedarf ist riesig- zumindest in meinem Freundeskreis...Aug 24, 21:01
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Mimi, die einzige Facebookgruppe, die ich zu dem Thema kenne, ist „Lehrer auf Abwegen“. Ich bin dort auch aktiv, allerdings habe ich den Eindruck, dass 90% der Mitglieder Referendare sind, die nach Alternativen suchen. Wirkliche Aussteiger oder fortgeschrittene Lehrer, die mit dem Gedanken spielen, habe ich dort sehr selten gelesen. Auch kursiert dort eine Menge Halbwissen, Spekulation und Falschaussagen. Wenn du noch ein paar Wochen Zeit hast, schau bitte noch mal hier auf meiner Seite vorbei. Ich bin gerade im Aufbau einer Community, die vielleicht das ist, was du suchst. Ein geschlossenes Forum zum Austausch unter gleichgesinnten Lehrern, die den Ausstieg in Betracht ziehen oder ausgestiegen sind. Dort wird es auch weitere Hilfen geben. Das Forum geht diskret mit deinen Daten und geposteten Inhalten um, was meines Erachtens gegen Facebook spricht. Würde mich freuen, wenn du bald wieder vorbei guckst, wenn die Community online gegangen ist. Viele Grüße!Aug 24, 20:41
  • Mimi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen! Vielen Dank für Eure Kommentar und den ehrlichen und sehr informativen Blog! Cider75, darf ich fragen, welche facebook-Gruppen es vielleicht hierzu gibt? Oder ob es facebook-Gruppen in denen man sich von Lehrer zu Lehrer austauschen, beraten, helfen kann? Gibt es Möglichkeiten, wenn man nicht mehr als Lehrer tätig sein möchte/kann aber den Beamtenstatus beibehlten möchte? Gibt es auf dem Schulamt oder sonst wo Arbeitsmöglichkeiten? Ich habe das Gefühl, dass ich bei der Elternschaft vermutlich nicht noch 25 Jahre schaffe... Und es ist echt schade, aber den Beruf, den ich gelernt habe, gibt es so nicht mehr (Realschullehrer in Baden-Württemberg). Ganz liebe GrüßeAug 24, 17:03
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo nochmal 🙂 Die Entlassungsurkunde ist relativ zeitnah nach Ablauf der Frist bei mir angekommen. So konnte ich problemlos an meine neue Schule, Ersatzschule, wechseln. Ich bin so glücklich, dass ich das durchgezogen habe. Wenn man erstmal raus ist, dann ist das alles gar nicht mehr so gruselig wie der Gedanke daran, zu kündigen. Ich wohne jetzt in einer anderen Stadt, meiner Wahlstadt, und arbeite an meiner Wahlschule. Ich bin ein freier Mensch Es fühlte sich erst alles so unsicher an und doch hat es funktioniert Allrs halb so wild, sich wenn alle etwas anderes behaupten!Aug 23, 18:22
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo One Up! Oh Mann, das klingt wirklich schlimm. Ja, ich kenne das Gefühl, wenn der Schulanfang am Ende der Sommerferien näher kommt und man sich noch so gar nicht erholt fühlt... Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, zu antworten. Ich möchte mich aber auf das ganz wesentliche konzentrieren, nämlich deine Frage nach dem Weitermachen und der prizipiellen "Eignung" von Lehrern. Ich empfehle hier eigentlich keine Bücher oder Studien aber in diesem Fall glaube ich, dass dich diese Publikation sehr viel weiter bringen wird. Bitte google mal den Professor Uwe Schaarschmidt und die von ihm durchgeführte "Potsdamer Lehrerstudie", eine Studie zur Lehrergesundheit. Die Essenz dieser STudie mit den vier Lehrertypen G, S, A und B findest du im Grunde gut im Netz, z.B. HIER. Dort findest du auch die von dir beschriebenen Lehrertypen wieder und damit vielleicht gleich eine Antwort, ob deren Haltung im Lehrerberuf langfristig zu Zufriedenheit und Gesundheit oder gar "Erfolg" führt... Wenn du dazu auch den umfassenden fachlichen Unterbau lesen möchtest empfehle ich das Buch "Gerüstet für den Schulalltag: Psychologische Unterstützungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer" von Schaarschmidt. Er stellt das Problem der Lehrereignung in den Mittelpunkt und erhebt Forderungen nach besserer Aufklärung VOR und IM Studium. Für mich waren diese Typisierungen echt ein Augenöffner und hat meine Entscheidung nur untermauert. Lass mich doch wissen, was du darüber denkst. Viele liebe Grüße!Aug 18, 20:02
  • one up on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo zusammen, erst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass dieser Blog ins Leben gerufen wurde und sagen, wie ermutigend es ist und wie gut es tut, einige Beiträge und Kommentare zu lesen. Die Kommentare zu diesem Artikel spiegeln genau das Gedanken-Pingpong wider, in dem ich mich seit gut einer Woche befinde und aus dem ich aktuell leider noch nicht herausfinde. Ich bin Referendarin an einem Gymnasium in NRW und kam in den letzten Tagen zu dem Entschluss, dass ein Abbruch des Referendariates aus gesundheitlichen Gründen wohl die vernünftigste Entscheidung wäre (dieses "wäre" deutet bereits darauf hin, dass es noch ein "Pong" gibt). Ein paar Wochen nach Beginn meines Refs ereignete sich in meiner Familie ein tragischer Unfall, weshalb ich das Ref für drei Monate unterbrach, da ich mich täglich in der Klinik bei der von diesem Unfall betroffenen Person befand, mich um sie sowie um sehr viel Bürokratisches diesbezüglich kümmerte. Diese Situation war für mich - da sie wirklich sehr tragisch und ungewiss war - gesundheitlich derart belastend, dass ich das Ref nicht mal eben so nebenbei hätte weiterführen können. Als ich den Vorbereitungsdienst dann wieder aufnahm, war mein Akku im Prinzip leer. Die "Schonphase" von drei Monaten, die einem in NRW bereitgestellt wird, hatte ich verpasst und stieg somit mit 10 Stunden selbstständigem sowie weiteren 4 Stunden Ausbildungsunterricht (in dem ich unterrichtete) wieder ein. Von diesem Zeitpunkt an bis zu den Sommerferien geriet ich in einen gesundheitlich mehr als bedenklichen und desolaten Zustand. Bereits in den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien hatte ich - auch in der Schule - mehrere Kreislaufzusammenbrüche. Soweit so gut. Es geht mir nicht um eine dramatische Darstellung meiner persönlichen Situation und mithin nicht darum, Mitleid zu ernten. Ich erhoffte mir jedenfalls von den 6 Wochen Sommerferien ausreichend Erholung, um mit einem etwas aufgeladenen Akku wieder durchstarten zu können. Leider stelle ich seit einer Woche fest - und in wiederum einer Woche beginnt bereits die Schule wieder -, dass sich mein Akku so schnell nicht wieder aufladen lässt. Auf den ersten Blick scheint die Lage also klar: Gesundheit geht vor, sofort die Entlassung aus dem VD beantragen. Wenn da nicht dieses "Pong" wäre. Nämlich die Angst vor der Unsicherheit und dem Ungewissen, die Angst davor eine Fehlentscheidung zu treffen und es später zu bereuen, die Möglichkeit eines sicheren Beamtenstatus bzw. die Möglichkeit ganz gutes Geld zu verdienen "weggeworfen" zu haben - sollte die Bzrg. meine Gründe für eine Entlassung nicht als "wichtig" genug einstufen. Ich habe zwar offiziell die Verantwortung für einen familiären Pflegefall, aber nicht die alleinige - und nur Letzteres erkennt die Bzrg. offiziell als "wichtigen Grund" an, so dass ich die Möglichkeit hätte, den VD unter gesunden Bedingungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Was mich am meisten zermürbt momentan: Festzustellen, wie weit ich bisher ging und ggf. gehen würde (und meiner Erfahrung zufolge bin ich kein Einzelfall), im Prinzip nur des Geldes wegen.. (Ob eine Verbeamtung für mich in Frage kommen würde, weiß ich sowie nicht - ich sehe die Verbeamtung nicht grundsätzlich als erstrebenswert, sondern sehe sie auch kritisch; aber mindestens eine Bezahlung nach Tarifvertrag würde ich mir wünschen nach einem sehr erfolgreich absolvierten 1. Staatsexamen und vielen investierten Jahren.) Ebenso frustriert mich natürlich das ganze System "Referendariat": durchschnittliche Arbeitszeit von 60 Stunden/Woche, oft lag ich bei 70 Stunden oder mehr. Wochenlange keine freien Wochenenden usw.; ich bewundere, wie Menschen mit Kindern diese Zeit überstehen, da ich jetzt merke, welche zusätzliche Herausforderung und Belastung es ist, wenn es etwas gibt, das neben dem Ref Zeit beansprucht. Diese Überforderung und Überbelastung, die im Ref natürlich durch zusätzliche Faktoren wie ständige Bewertungen usw. verstärkt wird, soll ja - erfahreneren KollegInnen zufolge - "nach ein paar Jahren weniger werden". Für mich keine so richtig zufriedenstellende bzw. erstrebenswertere Aussicht. Natürlich trifft dieser Frust, diese Überbelastung und Überforderung nicht auf alle gleichermaßen zu. Allerdings arbeitete ich bereits während meines Studiums mehrere Jahre an unterschiedlichen Schulformen und musste die Erfahrung machen, dass ein sehr großer Teil an LehrerInnen folgende Eigenschaften (nicht jeder alle dieser Eigenschaften selbstverständlich) aufweist: todes(!)- oder nur unglücklich, überarbeitet, stark gestresst, psychosomatisch erkrankt, pessimistisch oder zumindest häufig alles negativ betrachtend und bewertend usw. und sofort. Mir stellt sich also immer und immer wieder die Frage, ob es das alles Wert ist. Ich kann nicht einmal mehr mit Sicherheit sagen, ob mir der Job irgendwann einmal richtig Spaß machen wird, da 'spaßige' Momente (die ich durchaus im Kontakt zu meinen SuS habe) den 'ganzen Stress' in meinem Fall nicht aufwiegen. Bereits im 1. Staatsexamen sagte eine Professorin mir "Leute wie Sie brauchen wir in unserem Bildungssystem", alle Beurteilungen, die ich im Ref bisher erhielt, fielen äußerst positiv aus. Ich habe bereits jahrelange Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ich arbeite sogar besonders gerne mit den "nicht so leichten, schwierigeren, leistungsschwächeren" SchülerInnen (oder wie auch immer man sie nennen möge). Gerade der pädagogische Aspekt am Lehrerberuf reizt mich am aller meisten. Und dennoch ... bestätigt sich die oben aufgeführte Liste einiger Charakteristika des Lehrerberufes für mich bereits im Ref. und ich denke, es gelingt den wenigsten, einen wirklich zufriedenstellenden Umgang mit all diesen Aspekten zu erlernen. Es gibt solche LehrerInnen und ich bewundere sie wirklich für ihre innere Haltung! (Allerdings meine ich damit nicht den "Ich-scheiß-auf-alles-Lehrertypus", der keine Ideale verfolgt und sich auf seinem saven Beamtenstatus ausruht und deswegen keinen Stress hat.) Aber gleichzeitig stellt sich mir die Frage: Sind ausschließlich solche Personen wirklich geeignet für den Lehrerberuf, kann oder sollte das wirklich der Maßstab sein? Meinem Bauchgefühl zufolge (und natürlich meiner Gesundheit zuliebe) würde ich am liebsten schon aus Prinzip den Dienst quittieren - ich habe ReferendarInnen kennengelernt, die dies taten mit der Begründung, dass sie sowas nicht mit sich machen ließen. Und ich bewundere diese Personen! Kein Mensch sollte sich in so jungen Jahren bereits so verheizen lassen. Für kein Geld der Welt - es sei denn, es würde ihn glücklich machen. Ich kenne allerdings enorm viele ReferendarInnen und Lehrer und leider niemanden, auf den das zutrifft. Hinzu kommt natürlich, dass die Qualität der Ausbildung leidet. Wir sollen z.B. bereits in den ersten Monaten herausgefunden haben, welche Lehrerpersönlichkeit wir sind oder sein wollen, unser pädagogisches Handeln im Schulalltag reflektieren und selbst evaluieren - was tatsächlich sinnvoll und extrem wichtig wäre, aber ohne ausreichend Zeit nicht möglich ist, da das Schaffen von Reflexionsräumen nun einmal eben diese beanspruchen würde. Ich merke, dieser Kommentar ist echt lang und ich könnte noch ewig weiterschreiben. Man muss ihn ja nicht zuende lesen. (-; Mir hilft es auf jeden Fall zu lesen, was die anderen hier aus ihren Erfahrungen berichten und bestärkt mich eigentlich darin, die Kurve zu kriegen, bevor es noch schlimmer wird - wenn da nicht dieses "eigentlich" wäre ... ein Gedanken-Pingpong, das dem ein oder anderen hier wohl vertraut sein wird. (-; In diesem Sinne wünsche ich allen, die vor ähnlichen Situationen stehen, dass sie eine Lösung finden, die sie glücklich macht. Ich bediene mich nun noch eine Weile meines Verstandes und denke noch ein bisschen über Kants Satz "Ich kann, weil ich will, was ich muss" nach. (-; Was wir sowieso müssen, sollten wir doch echt mögen - dann fällt es uns bestimmt leichter. - Wobei: gerade meine Situation betreffend, sollte ich wohl viel mehr lernen auf mein Bauchgefühl statt auf meinen Verstand zu hören!Aug 18, 17:58
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Cider 75, vielen lieben Dank für deine nette Rückmeldung und Gratulation zur Entscheidung! (Wenn man dazu gratulieren darf... es ist ja eigentlich so traurig, dass wir alle in dieser Situation sind oder waren. Aber - ja - doch - ich habe beschlossen, dazu kann man einfach nur gratulieren! 😉 ) Toll, dass du diesen Plan vor Augen hast. Ich muss zugeben, ich weiß (noch) wenig über Ausbildungen auf dem zweiten Bildungsweg, mache mich aber schlau und werde berichten. Viele liebe Grüße!Aug 14, 15:03
  • Cider75 on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette, liebe KommentatorInnen, ich folge dieser tollen Seite schon lange und bin auch in den einschlägigen Facebook-Gruppen zu dem Thema. Mein Entschluss, aus dem Lehrerberuf auszusteigen steht so gut wie fest. Dabei haben mir auch die vielen Einträge hier geholfen. Ich habe in den letzten Jahren viele Alternativen versucht: Schulwechsel, Beurlaubung, Teilzeit etc. Ich habe Coachings in Anspruch genommen und Beratungen beim Arbeitsamt...Letztendlich ist es wirklich eine Bauchentscheidung. Man weiß eigentlich schon länger, dass es nicht mehr geht, aber viele „Berater“ halten den Ausstieg für verrückt. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich denke, es wäre verrückt NICHT zu gehen... Ich überlege, eine (kaufmännische) Ausbildung zu absolvieren. Gibt es hier jemanden, der diesen Weg gegangen ist und mit Anfang 40 einen Ausbildungsplatz in der freien Wirtschaft bekommen hat (nicht über Vitamin B) oder etwas über die Chancen weiß? Alles Gute für euch!Aug 14, 14:33
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Kathrin, laut meiner Recherche kann ein Sabbatjahr (zumindest in NRW) auch problemlos schon in der Probezeit beantragt werden. Das geht aus diesem Merkblatt der Bezirksregierung Köln hervor. Für Informationen dazu müsstest du dich an deine eigene Bezirksregierung wenden. Wenn du deine Beamtenstelle wieder aufgibst um ein paar Jahre herumzureisen, dann musst du berücksichtigen, dass du deine Altersansprüche für längstens zwei Jahre auf Eis legen kannst um sie auf eine neue Beamtenstelle zu übertragen. Nach zwei Jahren wirst du bei der Deutschen Rentenversicherung mit großem Verlust nachverrentet. Die einzige Möglichkeit - so doof es klingt - ist, diese Reisezeit mit der möglicherweise anstehenden Familienplanung zusammenzulegen. Dann kannst du dich aus familiären Gründen beurlauben lassen (maximal 12 Jahre) und in der Zeit reisen (allerdings nur auf Antrag und mit Restriktionen anderweitig Geld verdienen). Das hört sich etwas so an, als seist du ein freiheitsliebender Mensch, der vielleicht auch noch mal andere Pläne im Leben hat. Vielleicht musst du, wenn die Zeit reif ist, noch mal überlegen, ob du dich dann wieder neu verbeamten lassen willst, falls du deine aktuelle Stelle für euren Ortswechsel kündigst. Viele liebe Grüße!Aug 14, 09:26
  • Kathrin on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich habe im Oktober 2017 mein Referendariat beendet. Jetzt bin ich seit November 2017 an einer Grundschule, an der es mir gut gefällt. Dennoch habe ich viele Pläne, die ich gerne verwirklichen würde.... Anfangs war geplant 2020 ein Sabbatjahr zu beantragen mit dem Modell 2 Jahre ansparen und 1 Jahr reisen. Weisst du, ab wann man ein Sabbatjahr beantragen kann? Muss man dafür bereits eine gewissen Zeit gearbeitet haben? Aber unsere Träume gehen darüber hinaus....Der Plan ist, aus dem Beamtenverhältnis auszusteigen, um dann drei, vier, fünf ... Jahre zu reisen und dann anschließend ggf. wieder in den Lehrerberuf wieder einzusteigen. Ich bin erst 27 (werde 28), so wie ich es aus den Kommentaren lesen konnte, kann ich wenn ich die üblichen Voraussetzungen erfülle wieder in das Beamtenverhältnis als Lehrerin einsteigen ? An wen kann ich mich bezüglich meiner Fragen wenden ?? (Personalrat?) Meine Schulleitung sollte zunächst nichts von den Plänen erfahren, bis ich mir sicher bin. Liebe Grüße und Danke schon mal für eine Antwort KathrinAug 13, 20:05
  • textourette on England erlebt eine Kündigungswelle der Lehrer – in Deutschland ist das nicht so einfach…: “Hallo Heike, danke dir für das freundliche Feedback! Das klingt ja danach, dass du schon einen konkreten Plan für deine Tätigkeit nach der Schule hast!? Als Selbständige bleibst du in der Regel privat versichert, es sei denn du nimmst einen sozialversicherungspflichtigen Job an. Freiwillig gesetzlich versichern bei vorheriger Privatversicherung (die du ja als Lehrer hast) kannst du dich meinen Informationen nach nicht. Quelle HIER Fazit: Du hast als Selbständige nach dem Lehrerausstieg keine Wahl, als bei der privaten zu bleiben. Du kannst natürlich die private Kasse wechseln ABER dann steht dir natürlich eine neue Gesundheitsprüfung ins Haus. In dem Fall empfiehlt es sich, deine Kasse nicht zu wechseln weil es unter Umständen sehr teuer wird. Lass dir in dem Fall von deiner aktuellen Privaten ein Angebot über eine "volle" Versicherung machen. Aktuell hast du ja Beihilfeanspruch und bist daher nur zu 50% privat versichert. Das wird sich dann Kostenmäßig etwa verdoppeln. Frage das alles aber noch mal bei deiner Krankenkasse nach, vielleicht gibt es da auch Regelungen, die ich nicht kenne. Viele Grüße, ich hoffe das konnte helfen.Aug 13, 20:02
  • Heike on England erlebt eine Kündigungswelle der Lehrer – in Deutschland ist das nicht so einfach…: “Nur ein kurzer Liebesgruß an diese Seite und alle Beitragenden, welche ich seit einem Jahr mit Freude immer mal woeder aufsuche. Ich arbeite seit 21 Jahren am gymnasialen Schuldienst, hab dies zumeist voller Freude getan, aber jetzt finde ich, dass es reicht. Noch ein Jahr, maximal zwei. Ich fühle mich so ein bisschen so als plante ich ne Wanderung über frischen Schnee. Klar möchte ich es schlau einfädeln. Doch vielleicht bin ich gar nicht so schlau? Beim Thema zukünftige Krankenkasse als Seslbstständige oder Freiberuflerin fühle ich mich beispielsweise ziemlich dumm. 🙂Aug 13, 18:45
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Anaj, hm, kann die Zwickmühle verstehen. Das ist natürlich ein ziemliches Problem für deine (zukünftige) Schulleitung, wenn die dich schon fest für das neue Schuljahr einplanen und für die Klassen besetzen und du machst nen Rückzieher... Vielleicht das offene Gespräch suchen und es gibt eine Möglichkeit, dass du diese Stelle erst mal auf Vertragsbasis antrittst? Mit "offenes Gespräch" meine ich aber nicht, dass du das genau so darlegst wie hier, sondern dir genau überlegst, welche Gründe man genau kommuniziert. Ich weiß natürlich nicht, wie deine Schulleitung drauf ist und wie flexibel man da überhaupt von Seiten der Schule umdisponieren kann. Der Bedarf an Lehrern wird in Zukunft ja noch dramatisch steigen, da sind deine Chancen m.E. sehr gut, etwas an einem anderen Ort zu bekommen. Und verbeamtet wird in Zukunft auch noch. Der Trend geht ja in allen Bundesländern wieder ganz stark zur Verbeamtung weil es sonst kaum andere "Lockmittel" für diesen Beruf mehr gibt. Ich interpretiere aus deinen Formulierungen, dass du die Antwort eigentlich schon im Bauchgefühl hast...Aug 12, 10:54
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Anaj, schau dazu mal ins Landesbeamtengesetz deines Bundeslands, das kannst du ergoogeln. Im LBG meines Landes NRW steht z.B. in §33, Absatz 2: "(2) Die Entlassung ist für den beantragten Zeitpunkt auszusprechen. Sie kann jedoch solange hinausgeschoben werden, bis der Beamte seine Amtsgeschäfte ordnungsgemäß erledigt hat; eine Frist von drei Monaten darf dabei nicht überschritten werden." Mit anderen Worten, es gibt keine feste Frist. Bei mir war es dann letztlich Verhandlungssache mit der Schulleitung. Die hat mich allerdings länger als drei Monate drin behalten obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Ich war damals aber nicht so gut informiert wie jetzt und wollte keine Ansprüche stellen, einfach nur raus, egal wie. Ich hoffe, das kann helfen.Aug 12, 10:45
  • Anaj on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo an alle und vielen Dank an Textourette für diese wirklich sehr informative Seite und die Bereitstellung der vielen interessanten Kommentare und Antworten!!! Ich fühle mich momentan total hin und hergerissen, was ich mit meiner Zukunft machen soll ... Ich habe bisher als Lehrerin im Angestelltenverhältnis gearbeitet, weil ich mich noch nicht als Beamtin “binden“ und verschiedene Schulen kennen lernen wollte, habe nun aber eine Verbeamtungsstelle (auf Probe) in NRW unterschrieben. Der Vertrag ist wie gesagt bereits unterschrieben, meine Ernennungsurkunde jedoch noch nicht erstellt und überreicht. Es gibt für mich verschiedene Gründe, weshalb ich momentan hin und her überlege, ob ich die Stelle wirklich antreten soll, der derzeit ausschlaggebendste ist jedoch, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich in der Stadt, in der ich arbeiten würde, überhaupt langfristig bleiben möchte (Familie, gute Freunde wohnen in anderen Städten/ Bundesland) und ob es klüger wäre, keine feste Stelle anzutreten und stattdessen weiterhin als Angestellte zu arbeiten, abzuwarten, wie mein Leben/ Partnerschaft sich weiter entwickelt ... Ich weiss mittlerweile durch Nachlesen auf dieser Seite und Gesprächen mit der Bezirksregierung, welche Möglichkeiten der Jobaufgabe ich als Beamtin hätte, habe mich aber gefragt, wie eine Kündigung in meinem Fall wohl wäre, wenn ich noch nicht einmal die Ernennungsurkunde habe und die Stelle erst Ende August beginnt... Vielleicht kannst du/ könnt ihr mir weiterhelfen oder hast/ habt einen Tipp für mich..? Liebe Grüße!Aug 12, 08:18
  • Anaj on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey Leo, danke für deinen Beitrag, der mich dazu bewogen hat, dir eine Frage zu stellen. Ich werde Ende August verbeamtet (auf Probe) und überlege, die Stelle aus persönlichen Gründen doch nicht anzutreten. Du hast geschrieben, dass die drei Monate Kündigungsfrist nicht gilt und man von heute auf morgen “raus“ kann... Wo kann ich das “offiziell“ als Nachweis finden? Kannst du mir da weiterhelfen? Liebe GrüsseAug 12, 07:31
  • Marlou on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen vielen lieben Dank. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist und dass es novh Menschen gibt, die gerne Rat spenden 🙂 Ich werde mich mal bei allen stellen schlau machen und danke dir wirklich ganz ganz herzlich für deine liebenswerte Unterstützung!!! Je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr sehe ich klarer, dass ich da raus muss.... Ich werde jetzt erstmal Samstag heiraten und danach fokussiere ich weiter.. Ich melde mich mit Sicherheit wieder! Vielen Dank! Sonnige Tage und liebe Grüße MarlouAug 1, 15:50
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Doch doch, Kommentar ist durchgekommen 😉 Siehe meine vorige Antwort. Tja, zu den "Gefahren" (ich würde es Herausforderungen nennen) und Vorzügen der Selbständigkeit gibt es eine Menge zu berichten. Es erfordert jedenfalls große Entschlossenheit, das durchzuziehen und ein großes Maß von "Auf Zack sein", denn es gibt eine Menge Fallstricke, die man so nicht erahnt. Es gibt aber Gründercoaches, die genau dabei helfen. Kann dich gerne mit dem Gründercoach meines Vertrauens verbinden 😉 Für deine sonstigen Fragen wäre die Bezirksregierung, dein Personalrat oder eine Lehrergewerkschaft Ansprechpartner. Die Antwort, dass du dir das gut überlegen sollst, stimmt natürlich, aber hilft ja Null weiter. Man kann ja auch schlichtweg kreuzunglücklich sein in diesem Beruf und rennt dann ins offene Messer. Vieles findest du im Landesbeamtengesetz. Wenn es um spezielle Streitfragen geht müsstest du dich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wenden (explizit für Beamtenrecht gibt es keine, das machen in der Regel Arbeitsrechtler). Aber ich denke, hier in den Kommentaren gibt es schon sehr viele Antworten und wenn du ein paar Fragen noch hier loswerden magst, helfe ich und auch andere Kommentatoren sicher gerne weiter. LGJul 31, 12:55
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Marlou, ja genau, du zahlst dann quasi das doppelte von deinem jetzigen Beitrag. Es sei denn, du kannst dir von deiner PKV ein anderes Angebot machen lassen (und z.B. einige Leistungen daraus ausklammern.) Ich zahle derzeit über 500€ PKV und es wird ständig teurer. Auf Dauer keine schönen Aussichten... Rechtliche Fragen zur Verbeamtung kann ich leider nicht beantworten. Ich denke aber mal, dass es da sicherlich eine erneute Probezeit geben wird. Das müsste im Landesbeamtengesetz deines Bundeslandes nachzulesen sein (einfach danach googeln, müsste vollständig online stehen). In §23 Absatz 3-5 des LBG meines Bundeslandes NRW steht z.B.: "(3) Dienstzeiten im öffentlichen Dienst oder als Lehrer an Ersatzschulen und Zeiten einer hauptberuflichen Tätigkeit, die öffentlichen Belangen des Bundes oder eines Landes dient, können auf die Probezeit angerechnet werden. Die Zeit einer Tätigkeit, die nach ihrer Art und Bedeutung nicht mindestens einem Amt der betreffenden Laufbahn entsprochen hat, bleibt unberücksichtigt. (4) Wegen besonderer Leistungen in der Laufbahnprüfung und in der Probezeit kann die Probezeit gekürzt werden. (5) Ein Verzicht auf die Probezeit durch Kürzung (Absatz 4) und Anrechnung (Absatz 3) ist nicht zulässig." Also ich interpretiere daraus, die Probezeit kann nicht komplett wegfallen, aber unter bestimmten Umständen gekürzt werden.Jul 31, 12:49
  • Marlou on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich weiß nicht, ob mein Kommentar grad abgeschickt wurde, deshalb schreib ich nochmal;-) Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort 🙂 Bedeutet der 100% versicherungstarif eine 50%ige Steigerung des Beitrags? Ich habe keine Ahnung von Selbstständigkeit und den Gefahren... Wie war das bei dir? Ich habe noch eine andere Frage. Auch wenn ich es nichg glaube. Aber wenn sich die Politik geändert hat und das System besser zu sein scheint und ich mich doch wieder entschließen würde als grundschullehrerin zu arbeiten. Müsste ich bei einer beamtenstelle erneut die drei jahre probezeit absolvieren oder würde mein beamtenstatus dann fortgesetzt? Ich habe so viele fragen, aber möchte mich ungerne so an die schulleitung wenden da ich mich an der schule total unwohl fühle und keine vertrauensbasis dort habe. Ich hattr schon bei der bezirksregierung angerufen aber die sagten mir ich solle mir in ruhe überlegen den lehrerberuf aufzugeben, weil lehrer gebraucht würden... Keiner hat mehr lust auf diesen zustand und richtig helfen konnten sie mir nicht. Würde alles im internet stehen war die antwort!!! Lieben Gruß MarlouJul 30, 16:53
  • Marlou on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank für deinen Tipp. Ich finde meinen derzeitigen versicherungsbeitrag schon sehr hoch, bei einem doch guten verdienst. Wenn ich an eine selbstständigkeit mit einem geringen einkommen denke und dann einem 100% beitrag wird mir ganz schwindelig. Bedeutet das auch eine erhöhung um 50%? Wie war das bei dir mit der selbstständigkeit? Wenn ich mich dann nach ein paar jahren und vllt änderungen in der Politik doch entscheide (was ich zwar derzeitig nicht glaube, aber man weiß ja nie) wieder auf eine beamtenstelle bewerde, muss ich dann die drei jahre probezeit erneut absolvieren? Liebe grüßeJul 30, 16:44
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Marlou, ich kann deine Empfindungen gut verstehen. Kopf hoch, die Suche nach Alternativen ist ein Prozess, aber das kann echt mal wieder ganz andere Dynamik und auch positiven Wind ins Leben bringen. Also, deine Krankenversicherung richtet sich nach dem Sozialversicherungsstatus nach deinem Ausstieg. Gehst du z.B. ein Angestelltenverhältnis ein, so wirst du wieder in die Gesetzliche aufgenommen. Ebenso bei Hartz IV. Nahezu unmöglich wird der Wechsel allerdings ab einem Alter von 55. Gehst du z.B. einer selbständigen Tätigkeit nach, so bleibst du privat versichert. Die private Versicherung musst du dann natürlich in einen 100% Tarif aufstocken, denn durch die Beihilfe hast du ja momentan einen 50% Tarif. Schau mal hier für weitere Infos (keine tolle Seite, aber immerhin): https://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche Ganz liebe Grüße!Jul 27, 11:08
  • Marlou on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich bin nun im letzten jahr meiner probezeit und meinem eigentlich ziel aovnahe. Aber seit das ref zuende ist und ich den alltag des grundschullehrerdaseins erlebe, bin ich ur noch frustriert und fühle mich eingesperrt im system umd als spielball ser politik. Für mich hakt es an so vielen stellen und ich frage mich, warum nichts passiert. So wie es zur zeit läuft, kann ea nur vor die wand laufen. Ich gehe jeden morgen so ungern zur arbeit und ich habe das gefühl alle kollegen auch! Die stimmung ist einfach nur schlecht! Ich fühle mich grad etwas orientierungslos und habe angst vor sen konsequenzen einer kündigung. Kann ich bei der gesetichen krankenkasse wieder aufgenommen werden oder muss ich jetzt für den rest meines lebens privatversichert bleiben? Im moment dühre ich den job nur aus, weil ich angst vor dem rentenalter habe. So versprach der job immer sicherheit. Aber was ist, wenn man so unglücklich ist... Ich stecke in einer gedanklichen Zwickmühle, weil ich auch keine beruflichen konkreten alternativen gerade habe:-( es ist zum verrückt werden:-(Jul 26, 21:41
  • Nine on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Leonie, Danke für deine vielen Infos! Verstehe ich richtig, dass du dich jetzt wieder in Bayern verbeamteten lässt? Kannst du deine Pensionsansprüche mitnehmen? Liebe GrüßeJul 16, 21:05
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Wow, ich freu mich für dich! Das klingt nach einer eindeutigen Entscheidung! War bei mir eine ähnliche Situation. Ich hab auch sehr schnell auf reduzierte Stelle runtergeschraubt aber hatte zahlreiche Belastungsfaktoren, für die ich mir dann zusätzlich und ohne Vergütung den Allerwertesten abgearbeitet habe. Klassenlehrer, stellvertretender Klassenlehrer, Leistungskurs, Praktikanten-Koordinatorin und Beratungslehrerin. Ganz toll, da kommt man dann trotz 70% Stelle auf seine volle Stelle - bei 70 % Bezügen... Was machst du in Zukunft? Liebe GrüßeJul 9, 13:45
  • ute müller on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich sag dann auch mal tschüss - zum Beamtendasein 😉 Kein Bock mehr auf die Dauerprostitution. Klingt hart aber ist mehr fremdgesteuert als es Spaß macht. Bus auf 3 Jahre habe ich in meiner etwa 12-jährigen Zeit asl Lehrerin / Beamtin eh nie voll gearbeitet. Hatte immer den Anspruch meine Sache gut-sehr gut! zu machen und deshalb reduziert. Leider war es dann doch so, dass von 12 Wochen ich an 10 Wochen dennoch an meinem freien Tag in der Schule auftauchen musst. Super. Während einigen Kollegen doch hier und da durch diese Extra-Veranstaltungen der Unterricht entfällt - bei vollem Gehalt, bekam ich ein reduziertes, habe aber of die gleiche Stundenzahl `abgesessen`. NO GO!. Was hat das mit dem Reduzieren von Unterrichtsstunden auf sich? Da ich glücklicherweise geldunabhängig meine Stunden immer reduzieren konnte fühlte ich mich in der Lagen meinen `14-Stunden-Job` zwar sehr gut, aber leider doch auch in und mit der Zeit einer Vollzeitstelle zu erledigen. Auf das ständige Gejammer vieler Kollegen, was die Überforderung betrifft, habe ich dann meist (wohl etwas überheblich/vorschnell) geantwortet, dann reduziere doch. Bis eine Kollegin mal nicht nur weiter jammerte .. sondern schlicht und ergreifend antwortete, dass es ja wohl nicht sein kann, dass eine Vollzeitstelle so viel mehr an Zeit und Energie abverlangt, wie es nun mal eben ist, wenn man die Sache gut machen möchte. Für das doppelte an Bezügen hätten wir nochmal über ein paar Jahre reden können, aber unter den gegebenen Umständen - NEIN DANKE. Maximal Beurlaubungszeit ausgereizt und die Eindeutigkeit meines Entschlusses nun in die Tat umgesetzt. JUHUUUUUJul 9, 13:35
  • Förderbedarf on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich lese seit längerer Zeit immer wieder einmal die Beiträge und Kommentare hier und bin sehr dankbar, dass es diesen Blogg gibt. Ich bin schon fast 30 Jahre im Dienst und seit längerer Zeit so müde und frustriert, dass ich alles liebe machen würde, als meinen Job als Sonderpädagogin. Leider ist es in meinem Alter nicht so einfach, neue berufliche Wege zu finden, auch wenn dank Erhöhung des Renteneinstiegsalters doch noch 13 lange Berufsjahre vor mir liegen. Aufgrund des Lehrermangels in Bayern werden nicht einmal mehr Beurlaubungen ( außer familiäre Gründe) gewährt. Auch Teilzeit wird nicht mehr gewährt, wenn man nicht Kinder unter 18 Jahren hat. Mit anderen Worten: Wir sind verpflichtet zu arbeiten, ob wir wollen oder nicht. Kündigung des Beamtenverhältnisses nach so vielen Dienstjahren ohne berufliche Alternative ist aber doch etwas verrückt. Gibt es noch andere leidende Kolleginnen mit vielen Dienst- und Lebensjahren auf dem Buckel, denen es ähnlich geht wie mir? Hat vielleicht jemand eine Lösung für sich gefunden! Den Jungen Kolleginnen und Kollegen kann ich nur raten, sich sehr gut zu überlegen, ob die vermeintliche Sichrheit des Beamtentums die Leibeigenschaft aufwiegt.Jul 3, 18:02
  • Barbara on Inspiration und Experten: “Hallo, bin im Zuge meiner seit Jahren andauernden Doch-noch-Lehrer-werden-oder-eben-nicht-Recherchen (bin schon länger DaF-Lehrkraft und jetzt im öffentlichen Dienst), über diesen Blog und Hannas Frage gestolpert: Zufällig weiß ich von einer Schulfreundin, dass das schon geht (sie hat für die Heimat im Süden die Verbeamtung im Norden aufgegeben), aber es geht prinzipiell sozusagen wieder von vorne los. Heißt man muss sich im zu verlassenden Bundesland nach den dortigen Bedingungen zum Ausscheiden richten und im "neuen" nach den Richtlinien zur Verbeamtung, da ja nichts übertragen werden kann. Bei ihr hieß das wegen geringer Chancen im jeweiligen Lehramt nochmal ins Ref für eine andere Schulart. Wie es sich liest, scheint es im beschriebenen Fall aber anders zu sein. Da ich deine Situation, Hanna, wenig verwerflich finde, würde ich das bei den entsprechenden Ministerien mal relativ offen telefonisch anfragen. Das alte Arbeitsverhältnis auf Eis legen und ein neues anbahnen, scheint mir am vernünftigsten. Zu meiner Situation: Neige nach dem Blog hier übrigens mal wieder eher zu nein, aus hier genannten Gründen die ich wohl eher so intuitiv in mir trug. 😀Jun 30, 00:43
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Doro, man wird dich sicherlich im Bewerbungsgespräch nach deinen Gründen fragen. Aber wenn du diese plausibel darlegst... und du scheinst die Schule (und damit die Schulleitung?) ja auch zu kennen. Warum sollte man dir da in Zeiten eines drastischen Lehrermangels, in denen so gut wie alle Bundesländer wieder zur Verbeamtung zurückgekehrt sind, seitens des Ministeriums einen Stein in den Weg legen? Voraussetzung ist immer, dass du die gängigen Kriterien der Verbeamtung erfüllst (Amtsarzt, Führungszeugnis,...). Ich drücke fest die Daumen und wünsche alles Gute 🙂Jun 23, 17:18
  • Doro on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Zusammen, ich weiß es klingt verrückt aber ich kündige mein Beamtenverhältnis auf Probe, da ich an meiner neuen Schule todunglücklich bin und es vor allem an der SL liegt und den sehr schwierigen Umständen. Keine Strukuren und keine Konzepte. Ich hatte die Stelle schon vor der UPP angeboten bekommen und da meine Prüfung genau in das des Bewerbungszeitraumes fiel, so dass ich leider da keine Frist hätte wahrnehmen können, um mich zu bewerben und umzusschauen sagte ich dort zu. Sehr blauäugig von mir. Ich habe mich mit dem Personalrat zusammengesetzt und werde nun den Schritt wagen. Ich ärgere mich über mich selbst. Jetzt hätte ich nach den Ferien (Termin 1..11.18) die Chance mich wieder auf eine Bemtenstelle zu bewerben an einer tollen, Schule, die ich kenne. Kann mir das Land NRW hierbei Steine in den Weg legen oder habe ich wie andere auch die gleiche Chance auf die Stelle. Liebe und verzweifelte Grüße DoroJun 23, 14:34
  • Leonie on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Huhu sorry hatte dann erneut kommentiert weil ich dachte, dass Kommentar nicht abgeschickt wurde (siehe unten). Entschuldige die späte Antwort. Anbei noch meine Kommentare. War garnicht viel was mir aufgefallen ist. Beziehe mich auf das Land NRW und beschäftige mich mit Versetzung/Kündigung seit 3 Jahren. 1. Beurlaubung wird momentan garnicht mehr bewilligt. Zumindest im RP Köln. Selbst Altersgründe werden abgelehnt. 1.2 Anspruch auf Erziehungsurlaub: hier gilt : nach Geburt 1 Jahr Anspruch an alter Schule. Danach kann sie vergeben werden. Wäre vielleicht für Leute interessant die da bleiben wollen würden. Versetzung im Umkreis (ich glaube 50km) möglich 2. es gibt wohl keine Frist. Die 3 Monate können, wie ich geschrieben habe wohl gesetzt werden, aber man kann heute kündigen und morgen nicht mehr kommen. Aussage von meinem Personalrat , der es schon so begleitet hat bei Kollegen. Sollte man aber noch eingeplant sein, kann der SL einen wohl halten. Zum Beispiel Abiturprüfung helfen, oder andere Dienstgeschäfte aber man muss wohl nicht mehr unterrichten. Aber da kann ja auch sein dass der eine das sagt, der andere was anderes. Ist ja oft so bei Lehrern, da kriegt man ja zu dem Thema Kündigung verwirrende aussagen. Ich sehe, dass du dazu bereits ergänzt hast ? Interessant zu wissen bezüglich Sabbatjahr: Verschiedene Modelle möglich aber NEU: - man kann halbes Jahr ansparen, halbes Jahr raus Nennt sich nicht Sabbatjahr, sondern „Teilzeit im Blockmodell“ Für Leute die einfach mal kurz durchatmen wollen wäre das eine relativ schnelle Lösung. Kann immer zum Halbjahr beantragt werden! Liebe GrüßeJun 22, 10:19
  • Leonie on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Huhu Lena! Genau, einfach 1-2 Sätze und Personalnummer nicht vergessen! Ganz aktuelles Update von mir: Hatte schreiben abgeschickt über Schulleitung, fast 4 Wochen nix gehört (ätzend). Der Personalrat muss der Kündigung zustimmen. Dann hab ich zuständige Dame angerufen und -Zack- war ein Schreiben. Da Dann Empfangsbestätigung ausfüllen, und wieder warten. Eigentlich hat man ab Erhalt diesen Schreibens 2 Wochen Zeit sich das, „bitte erneut gründlich zu überlegen“. Ich hab formlos auf diese 2 Wochen verzichtet, dann machen die das wohl schneller fertig (hab ich gemacht, da Ferien nahen und ich das gern vorher fertig hätte). Jetzt warte ich auf Nachricht vom LBV und wahrscheinlich auch die Entlassungsurkunde. Liebe Grüße LeonieJun 22, 10:00
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Anna, tut mir sehr Leid, dass dein Umfeld kein Verständnis aufbringen kann. Wie du auf dieser Seite siehst, gibt es aber genügend "Insider" die deine Meinung teilen. Ich habe in Punkto Sozialversicherungen bisher noch keine weiteren Fallsticke gefunden, außer, dass du ab jetzt großen Wert auf deine Altersvorsorge legen solltest. Genaueres kann ich dir wohl erst sagen, wenn ich in 30 Jahren im Ruhestand bin :'-/ Naja, positiv nach vorne schauen! Ich gehe davon aus, es gibt einen Plan B?Jun 18, 22:35
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Lena, Tschakkaaaaa, du schaffst es!!!! Die Kündigung muss auf dem Dienstweg erfolgen, zumindest in NRW. Konkret heißt das, Adressat ist die Bezirksregierung und das Dezernat, das auch sonst immer für dich zuständig ist. Allerdings schickst du den Brief nicht selbst da hin, sondern eben auf dem Dienstweg, also über die Schulleitung. Ich habe den Brief bei der Schulleitung abgegeben und die leitet ihn dann weiter. Beim Anschreiben habe ich mich auf einen Satz beschränkt: Sehr geehrte …, hiermit beantrage ich in Absprache mit der Schulleitung des XY-Gymnasiums in Z. meine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zum xx.xx.xxxx. Mit freundlichen Grüßen, … War vollkommen ausreichend. Wie gesagt, adressiert an meine Standard Sachbearbeiterin bei der Bezirksregierung. Viele Grüße und TOI TOI TOI! Berichte gerne, wie es gelaufen ist!Jun 18, 22:29
  • Lena on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, liebe Isabell, auch du hast mir geholfen und meine Entscheidung steht nun fest: Ich werde zum Sommer "kündigen". Vielen lieben Dank, ich kann mich Leonie nur anschließen! Wie habt ihr euren Antrag formuliert bzw. was sollte man schreiben? Geht der dann über die Schulleitung an die Bezirksregierung oder direkt? Liebe Grüße LenaJun 18, 19:37
  • Anna on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo An, dein Kommentar macht mir Mut. Ich stehe gerade vor der Entscheidung meine Beamtenstelle in NRW zu kündigen. Für mich ist das aktuell die einzig richtige Schritt. Das gesamte Umfeld aus Freunden, Familie und Kollegen geht aber dermaßen schockiert und ablehnend damit um, dass ich mich nach solchen Gesprächen immer schon völlig verarmt unter der Brücke schlafen sehe. Das Altersgeld gibt es in NRW nicht (, es sei denn, dass es nur noch niemand entdeckt hat wie du in Hessen...), aber dennoch hoffe ich, dass ich die zehn Jahre Beamtentätigkeit in Bezug auf die Altersvorsorge ausgleichen kann, bis ich irgendwann einmal in Rente gehe. Mich würde aber dennoch interessieren, ob es noch andere finanzielle Hürden bei den Sozialversicherungen gibt, die ich übersehe? Es ist ja leider wirklich schwierig, an Informationen zu kommen. Viele Grüße AnnaJun 16, 21:43
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Leonie, freut mich sehr für dich und vielen Dank für die Aussage, dass meine Seite dir bei der Entscheidung geholfen hat. You made my day 😀Jun 13, 12:38
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Leo, Gratulation zu deiner Kündigung und schön, dass es dir damit gut geht. Eine kleine Frage in eigener Sache. Welche der Antworten in dem Artikel stimmen deiner Kenntnis nach nicht und für welches Bundesland sprichst du? Da müsste ich ja ggf. den Artikel ändern oder Zusätze machen. Würde mich freuen, mehr zu erfahren. Viele GrüßeJun 13, 12:25
  • Leonie B. on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen! Auch ich habe vor 3 Wochen gekündigt!!! Ich habe erfolglos versucht mich versetzen Bzw „austauschen“ zu lassen (aus NRW nach Bayern) und ziehe nach 3 Jahren die Reissleine. Ich arbeite seit 3 Jahren verbeamtet, seit 2 Jahren auf Lebenszeit und habe gemerkt wie unfassbar frustrierend und undankbar dieser Beruf ist. Ständig neue Reformen, völlige Unflexibilität (was meiner nach völlig unzeitgemäß ist) und Orga ohne Ende. Hinzu kommen nicht mehr nur Helikopter-, sondern vielmehr Kampfhubschraubereltern, die gnadenlos angreifen. Ich bin 31 Jahre alt, habe 12 Jahre Berufsausbildung (Studium, Ref, Revisionen) hinter mir und nach harter Arbeit diese Stelle bekommen. Jetzt schmeiß ich hin!! Ich habe unzählige Gespräche mit Bayern und NRW, mit Personalräten und Kultusministerium geführt; alles nix gebracht. Jetzt ist die „Bitte um Entlassung“ durch und ich hab noch 30 Tage zu arbeiten und fühle mich suuuuuuper!! Kollegen sprechen mich an und zollen mit Respekt, das zeigt mir, dann insgeheim mehr Leute drüber nachdenken als vielleicht bekannt. Heute kam die „Androhung“ von Frau Gebauer, dass Lehrer aufgrund von Lehrermangel 6 verpflichtende Überstunden bekommen sollen. Die sollte sich mal lieber fragen warum es Lehrermangel gibt, die Bedingungen sprechen sich so langsam rum... Ich kann nur jeden ermutigen, sich ernsthaft zu fragen ob das der Job bis zur Pension sein soll. Mir persönlich gibt leider die Arbeit mit den Kids (die auch leider viel zu kurz kommt und ) nicht genug diesen Beruf weiter auszuüben. Und wer weiß was in 40 Jahren ist ? Abgesehen davon hab ich persönlich nix vom Beamtentum. Teure Versicherung, unflexibel, wenig Aufstiegschancen. Bis auf Gehalt, was zugegebenermaßen als Einstieg gut ist, von dem ich aber auch privat Kassettenrekorder, Bücher etc. Bezahlen muss (was die Steuerrückerstattung nicht ausgleicht). Zudem steigt das ja im laufe der Jahre kaum an, anders als in der freien Wirtschaft. Ich freue mich auf die aufregende Zeit als Außenstehende und wer weiß wofür es gut ist. Und Danke die texttourette für deinen tollen Artikel, der mir wirklich die Augen geöffnet und die Angst genommen hat. Nach der Lektüre habe ich mich erst ernsthaft mit dem Thema beschäftigt. Es sollte kein Tabuthema mehr sein und auch dank dir sind wir auf nem guten Weg 🙂 Viele GrüßeJun 12, 20:06
  • Leo on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey, ich melde mich auch mal zu Wort! Ich hab deinen Artikel mit großem Interesse gelesen und einige deiner Antworten haben wirklich schon die Unsicherheit genommen. Nach nunmehr 3 erfolglosen Jahren der Versetzung aus NRW nach Bayern habe auch ich gekündigt. Zu sehr bin ich frustriert von Kampfhubschrauber-Eltern, die nicht mehr nur kreisen, sondern auch angreifen. Zudem die nicht vorhandene Flexibilität und viel zu viel Orga... ich bin Gymnasiallehrerin und hab mich lang mit meinen Personalräten zusammengesetzt, den Schritt macht man sich natürlich nicht leicht. Ein TABU- Kündigen als Lehrer... als ob man nur Mensch ist wenn man verbeamtet ist. Leider bietet mir der Job keinerlei Mobilität und daher blieb nur dieser Schritt. 10 Jahre Berufsausbildung und nach 4 Jahren Verbeamtung schmeiß ich hin. Und ich fühl mich besser denn je!!! Ich möchte nur jeden ermutigen den Schritt zu wagen, allein die Entscheidung zu fällen ist schon sehr befreiend. ALG oder Hartz 4 kriegt man nicht, man sollte schon sehen, dass man was auf der hohen Kante hat oder Unterstützung Bzw schnell nen Job kriegt. Übrigens : 3 Monate Frist gibts nicht - man kann von heute auf morgen raus. Der Schulleiter kann einen aber bis zu 3 Monate in nötige Geschäfte einplanen (z.B. Prüfungen durchführen etc.) Danke auf jeden Fall für den coolen Artikel, auch wenn einige der Antworten nicht mehr stimmen-hat sich wohl einiges geändert. Viele GrüßeJun 11, 20:14
  • textourette on Inspiration und Experten: “Hallo Hanna, da kenne ich mich leider nicht aus und kann keine Aussagen zum Bundeslandwechsel machen. Ich habe allerdings grade gestern diesen Artikel in der Süddeutschen gelesen, der darauf hindeutet, dass momentan wieder verbeamtet wird, was das Zeug hält: http://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrer-konkurrenz-verdirbt-das-geschaeft-1.3996241 Falls das irgendwie für Zuversicht sorgen kann...Jun 5, 21:59
  • Hanna on Inspiration und Experten: “Hallo Ihr Lieben, ich habe da mal eine generelle Frage - Habe ein Jobangebot aus einem anderen Bundesland (Planstelle) und es handelt sich dabei um mein Heimatbundesland in das ich unbedingt mittelfristig zurück möchte. Nun ist es so, dass ich bereits eine Planstelle in NRW habe. Ich fühle mich grundsätzlich auch ganz wohl an der Schule, SuS sind nett und fleißig, Kollegen sympathisch und alles in allem wirklich eine gute Stelle - nur der Standort ist eine mittelschwere Katastrophe. Ich fühle mich hier ganz und gar nicht heimisch, wobei ich mir die letzten drei Jahre (seit Begionn des Refs) wirklich Mühe gegeben habe mit meiner, nennen wir es Assimilation 😉 dennoch, das Problem besteht weiter und ich möchte so dringend wie noch nie in die Heimat zurück, jedoch natürlich nicht völlig kopflos. Daher meine Frage : Ist es möglich sich des Amtes entheben zu lassen, um dann im anderen Bundesland wieder verbeamtet zu werden? Ich liege noch unter der Altergrenze und bin gerade 30 Jahre alt geworden. Für jegliche Rückmeldung /Kommentar (jedoch ohne jene belehrender Natur- danke, ich weiß selber das dies keine rein rationale Entscheidung ist) wäre ich sehr dankbar.Jun 4, 17:23
  • Susanne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Tina, ja, in NRW zieht sich die Schlinge für manch ein Lehramt gerade ordentlich zu. Ich arbeite als Lehrerin für Sonderpädagogik an einer Grundschule. Bislang immer mit hoher Motivation, viel Engagement und Liebe zu dieser Arbeit. Nur habe ich nach 10 Jahren nun so manche Federn gelassen, dazu noch ein privater Schicksalsschlag...da dachte ich, ein Sabbathjahr kann und muss mich "retten", sonst geht mir bald die gehörig die Puste aus. Nur kann ich es auch nur bedingungslos stellen und bekomme gerade Felsbrocken in den Weg gerollt. Es ist eine Ablehnung geplant. Und es ist unglaublich, wie da die Hierarchien gerade von oben nach unten den Druck weiter geben und die Motivation für die Arbeit mit ihrer Vorgehensweise damit komplett zu Nichte machen können. Für mich würde somit in Aussicht stehen, die nächsten Jahre in Vollzeit einfach weiter im Hamsterrad zu rennen. Das Ganze kostet mich nun schon seit September 2017 Nerven und viele Tränen. Sie lassen mich zappeln bis heute und füttern mich mit Enttäuschungen...ich bin deswegen auch am überlegen, ob ich mich von der Schlinge um den Hals befreie. Ich habe eine Weiterqulifizierung als Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin und eine Weiterqualifizierung als Konflikttrainerin...ich suche nun nach anderen Feldner, die sich für mich damit öffnen können. Wenn es also Ideen gibt, gerne her damit! Ansonsten würde mich aber auch interessieren, ob es tatsächlich möglich ist, auf der alten Stelle weiter zu arbeiten, wenn man das Beamtenverhältnis gekündigt hat? Das hatte ich noch gar nicht als Möglichkeit in Erwägung gezogen. Wobei ich dann ja trotzdem nicht für eine gewisse Zeit freigestellt werden kann...dafür müsste ich kündigen und mich dann neu bewerben. LG, SusanneMai 31, 22:16
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo IV, wow, das hört sich toll an! Vielen lieben Dank für deinen Bericht und dein Lob 🙂 Ich hoffe, du meldest sich mal wieder und erzählst, wie es dir geht. Viele Grüße und alles, alles Gute für den Start in die Selbständigkeit!Mai 24, 13:40
  • IV on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, zur Beruhigung: Ich habe es letzte Woche auch getan. Ich habe „gekündigt“ und denke bisher, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich „hab’s getan“ weil ich mich zum einen selbstständig machen möchte und mich dieses ganze System, wie viele andere hier, krank (ge)macht (hat). Ich bin seit 3 Jahren auf Lebenszeit verbeamtet und bin nun echt froh, in ca. 2 Wochen die Entlassungsurkunde zu erhalten und wieder „frei“ zu sein. Ich habe diesen Beruf wirklich sehr gerne gemacht, aber aufgrund der stark belastenden Arbeitsbedingungen (viel zu große Klassen, Inklusion, hoher Lärmpegel, etc.) und meiner persönlichen Weiterentwicklung kommt dieser Beruf für mich, zumindest momentan, nicht mehr in Frage. Nun freue ich mich auf die Dinge, die da kommen. Natürlich war es kein einfacher Schritt und ich weiß noch nicht was passiert, wenn ich jetzt „nur noch eine Rente“ statt einer Pension bekomme und mich wieder gesetzlich krankenversichern muss, aber ehrlich gesagt ist mir das momentan egal. Ich denke einfach positiv und werde versuchen mit meiner Selbstständigkeit erfolgreich zu sein. Noch einmal ein riesengroßes DANKESCHÖN an textourette, die mir nicht nur mit dieser Webseite sehr dabei geholfen hat, diesen Schritt zu wagen. Wer Fragen hat oder einen Ratschlag bezüglich Entlassungsantrag o.ä. braucht, kann mich auch gerne persönlich kontaktieren. (iv-designs-do@web.de) LGMai 24, 11:35
  • Lena on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen lieben Dank für die hilfreichen Antworten! Ich habe von verschiedenen Quellen erfahren, dass ein Antrag auf eine Beurlaubung in den Ersatzschuldienst momentan sowieso mit großer Wahrscheinlichkeit abgelehnt wird - zumal ich auch noch an einer Schule im Aufbau arbeite, da sind die Chancen wohl sehr gering. Daher und aus diversen anderen Gründen frage ich mich, ob ich nicht aufs Ganze gehe und "kündige". Eigentlich bin ich gerne Lehrerin, allerdings macht mich das System traurig und unzufrieden. Erstmal werde ich das noch was sacken lassen und mich dann wohl auch auf mein Bauchgefühl verlassen. Zum Glück habe ich die Unterstützung meines Partners, meiner Freunde und Familie. Und eure! Danke dafür!Mai 24, 08:19
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Meike, vielen Dank für die netten Worte. Ich kann dich natürlich nicht rechtlich beraten und in diesen Details bin ich überfragt. Mich hat man länger als 3 Monate auf der Stelle behalten weil es organisatorisch vorher schwierig war. Ein Rechtsanspruch auf tagesgenau drei Monate besteht also wahrscheinlich nicht (NRW). Zur Wiederverbeamtung habe ich vielfach von verschiedenen Aussteigern gehört, dass das kein Problem ist (solange man noch die Kriterien erfüllt). Ich persönlich würde mich parallel schon bewerben. Ich kann dir nur ans Herz legen, dich rechtlich beraten zu lassen. Die Lehrergewerkschaften sind da m. E. die beste Adresse. Viele Grüße und toi toi toi!Mai 23, 20:13
  • Maike on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette, ich bin so dankbar über deinen Blogpost, da dieser der einzige ist, der mir gerade hilft. Ich bin Sonderpädagogin und arbeite in der Inklusion. Leider ist diese Arbeit anders, als ich es mir vorgestellt habe bzw. als es "ausgeschrieben" war. Da ich noch ganz frisch (Verbeamtet auf Probe) dabei bin, mache ich mir Gedanken, wann der Ausstieg am sinnvollsten ist, da ich vollkommen falsch in der Inklusion aufgehoben bin. Da ich generell aber weiterhin als Sonderpädagogin arbeiten möchte, ist meine Frage, ob es sicher ist, dass ich mich nach der Entlassung wieder auf Planstellen - allerdings an einer Förderschule - bewerben kann und erneut verbeamtet werde? Dazu finde ich leider keine genaueren Informationen auf den bekannten Internetseiten der BezReg o.ä. Habe ich es richtig verstanden, dass eine 3-monatige-Kündigungsfrist besteht? Wenn ich angenommen zum Ende des Monats kündigen würde, könnte ich mich nach den Sommerferien auf eine Stelle bewerben? Oder wäre dies auch schon vorher möglich? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.Mai 23, 16:40
  • Moritz on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Lena, was mit deinen bisherigen Ansprüchen ist, kann dir keiner aus der Hüfte geschossen sagen, wie textourette schon schreibt. Renten- und Pensionsystem sind zu unterschiedlich und es gibt zu viele Variablen. Dafür gibt es den Beruf des Rentenberaters. Aber deine bisherigen Ansprüche spielen nur eine sehr geringe Rolle. Du kannst dir deine bisher “erarbeiteten” Pensionsansprüche näherungsweise so ausrechnen: 1,79% (Fester Prozentsatz pro Dienstjahr) x 3 (deine Dienstjahre) x (dein Bruttogehalt - tun wir mal so, wie wenn es 3500€ wären). 1,79% x 3 x 3500€ = 187€ pro Monat Pension. Selbst wenn du jetzt kündigst und dich nachversichern lässt und dabei, die oft beschworenen 50% verlierst (es sind weniger), dann bekommst du eben nur ca. 90€ Rente für deine 3 Jahre. Kann man also salopp sagen die Entscheidung ob “Käfig” oder nicht, kostet dich im Alter 90€ pro Monat???? Nein! So leicht ist das natürlich nicht! Denn wenn du nur deine 3 Jahre betrachtest, dann sind das alles Peanuts. Sagen wir aber, du gehst mit 67 Jahren als A14 in Pension. Dann bekommst du im Höchstfall 71,75% (Höchstsatz - 40 Dienstjahre - immer Vollzeit gearbeitet) vom letzten Bruttogehalt. Das wären 71,75% x ca. 5600 €. Das sind ca. 4000 € Pension (brutto). Und das ist natürlich beachtlich. Das musst du in einem “normalen” Job erst mal hinbekommen. Wenn du mit einem Wechsel an eine Ersatzschule liebäugelst (dein Kommentar weiter unten) kannst du, wie du weißt, deinen “Beamtenstatus und deine Ansprüche” mitnehmen. Dann verlierst du gar nichts. Es macht also in deinem Fall praktisch keinen Sinn über deine derzeitigen Pension- / Rentenansprüche nachzudenken. Dafür bist du zu kurz dabei. Und für die Zukunft kann man natürlich auch nichts sagen. Arbeitest du in mies bezahlten Jobs wird die Rente mager. Machst du mit jetzt 30 Jahre Karriere in einem Konzern und sorgst nebenbei noch zusätzlich vor, wird es ziemlich üppig. Wirst du Selfmade-Millionärin … Meine persönliche Meinung. Zu versuchen sich "in Zahlen" auszurechnen was in 37 Jahren sein könnte, geht nicht. Es gibt zu viele Variablen. Vielleicht wird es dieses vollkommen ungerechte Zweiklassensystem in der Altersversorge nicht mehr geben. Vielleicht gibt es dann Grundeinkommen oder eine andere solidarisch Form, vielleicht leben wir auch in der Steinzeit. Wer weiß das schon. Viele Erfolg!Mai 23, 08:27
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Lena, das kan man pauschal so nicht beantworten. Es hängt ja auch von deiner Studiendauer, Bezügen und Deputat ab. Da werden viele Faktoren berücksichtigt. Ich habe aber mal den Tipp bekommen, dass man sich das beim Deutschen Beamtenbund berechnen lassen kann. Weiß da jemand mehr?Mai 21, 09:37
  • Lena on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, liebe Textourette, ich hätte da noch eine Frage zu der Rente bzw. den Pensionsansprüchen. Ich arbeite seit etwa 4 Jahren als Lehrerin (vor 3 Jahren wurde ich verbeamtet, nun auf Lebenszeit) und bin 30 Jahre alt. Wie wird sich das in Zahlen bei der Rente bemerkbar machen, wenn ich mich nun entscheide, den "Käfig" zu verlassen? Ich habe leider überhaut keine Vorstellungen davon und ich habe mich, wie wahrscheinlich viele Lehrer*innen, mit solchen Themen fast nie beschäftigt. Du schreibst ja, je früher, desto besser 🙂 Das macht mir schon mal Mut. Liebe GrüßeMai 21, 08:19
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo ihr Lieben Auch ich bin in NRW verbeamtet. Ich bin soweit ganz zufrieden mit meiner Schule und will dort auch bleiben. Trotzdem will ich die Verbeamtung kündigen, da ich keine vollzeit Stelle machen möchte und ohne triftigen Grund darf ich meine Stunden nicht kürzen...... Meine Überlegung ist, ob ich zu den Sommerferien die Verbeamtung kündigen soll und als Angestellte 20 Std weiter arbeiten kann.... Meine Rektorin wird bei dem Vorschlag zwar vom Stuhl kippen, aber wird es wahrscheinlich verstehen. Schwieriger schätze ich da das Schulamt etc ein.......... LG TinaMai 20, 17:41
  • Lena on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! Mir geht es ähnlich wie dir. Mein Partner und ich möchten in naher Zukunft unseren Lebensmittelschwerpunkt vom Niederrhein (Bez.Reg. Düsseldorf) nach Köln verlegen. Ich bin bereits seit einem Jahr auf Lebenszeit verbeamtet und fühle mich nun noch mehr als zuvor in meiner Freiheit eingeschränkt. Da ich an einer Schule im Aufbau arbeite, wird das mit einem Versetzungsantrag die nächsten 5 Jahre wohl nichts werden. Ich mache mir mittlerweile auch Gedanken, ob ich meinen Beamtenstatus komplett aufgeben möchte, um aus diesem "Käfig" rauszukommen oder ob mich beurlauben lasse, um an einer Ersatzschule zu arbeiten. Vielleicht könnte man sich zwischendurch mal über die neusten Erkenntnisse austauschen? Es tut gut zu wissen, dass es anderen auch so geht und es mutige Menschen gibt, die diesen Weg schon gegangen sind. Liebe Grüß LenaMai 20, 14:18
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Und die Entlassungsurkunde, d.h. die Bestätigung des Entlassungsdatums?Mai 13, 20:44
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für die schnelle Antwort. Du bist schneller als die BezReg 😉 Waren es 2-3 Wochen inkl. dieser unnötigen Bedenkzeit? 🙂 Ich freue mich ja so auf meine neue, alte Freiheit!!Mai 13, 20:24
  • sasapull on Drei Jahre nach der Kündigung als verbeamtete Lehrerin – Bestandsaufnahme: “Klasse - ich überlege, ob ich wieder einsteige :D:D:DMai 11, 22:20
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo 🙂 Mir geht es wie Susanne (siehe unten): Der Gedanke, mich für mein Leben an den Beruf binden zu müssen, nicht zu wissen, ob und wann ich die Schule wechseln darf und das ganze öffentliche Schulsystem - das macht mich alles sehr sehr unglücklich. Ich habe dem Ganzen nun fast 1 Jahr als Beamtin auf Probe eine Chance gegeben... und letzte Woche nun meinen Antrag auf Entlassung eingereicht 🙂 Seitdem geht es mir unfassbar gut! Eine Stellenzusage für die Tätigkeit an einer Ersatzschule habe ich bereits, aber fest machen kann ich das erst, wenn die Entlassungsurkunde da ist. Dummerweise möchte ich nun aber auch noch umziehen und kann nicht ewig darauf warten. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht: Wie viel Zeit lag bei euch zwischen dem Antrag und der Urkunde?Mai 7, 06:19
  • Willi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Konntest du dich nicht als Konrektorin an einer Grundschule bewerben?Mai 5, 15:10
  • Moritz on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo An, das ist ja krass, was du schreibst, dass da Nebelkerzen geworfen werden um die Ansprüche zu verschleiern. Da merkt man wieder wie das ganze System von innen heraus langsam zerfault. Was du aber von den netten Menschen schreibst, kann ich zu 100% bestätigen: Als ich damals bei der Beihilfe angerufen habe um mich zu erkundigen, war die spontane Antwort: "Dann gratuliere ich Ihnen erstmal zu dieser mutigen Entscheidung ..." und im Laufe des Gesprächs noch " ... da schauen wir mal, wie wir das am besten hinkriegen!". Und auch Behördenintern waren immer alle freundlich zu mir. Klar, das ist Sachbearbeiter abhängig aber es ist mitnichten so, dass man auf einmal wie ein Alien behandelt würde. Viel Erfolg!Apr 19, 09:17
  • Sascha Arndt on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Anne, ganz kurz gefasst: Es wird viele Felder in der "freien Wirtschaft" oder auch in anderen Bereichen geben, in denen du auch Bürokratie, Stress und evtl. merkwürdigen Systematiken und Kollegen ausgesetzt bist. Das lässt sich im Umgang mit Menschen und Institutionen kaum vermeiden. Mut gehört auch dazu, sich in bestehenden Verhältnissen (die ja in deinem Fall gar nicht so übel anzuschauen sind) bestmöglich für sich selbst zu arrangieren. Ich habe vorhin einen Beitrag von Elon Musk gehört, der meinte, man müsse ja zum Mars fliegen, weil die Erde irgendwann nicht mehr bewohnbar sein könne. Mmmmh, ich denke: Dann machen wir doch erstmal die Erde nicht kaputt, bevor ich den Weg zu einem bislang unbewohnbaren Planeten suche. Das muss beruflich nicht übertragbar sein, kann es aber. Wenn du zielstrebig bist, gut vorbereitet, freundlich und gelassen - und dann vor allem auch mit dem nötigen Respekt vor deiner eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit - dann kommst du in vielen Berufsfeldern gut zurecht und lässt dich nicht über die Maßen von "depperten Rahmenbedingungen u.a." stressen. Alles Gute, ich bin froh, dass ich verbeamtet bin und auch froh, dass ich 2020 mit 53 Jahren über ein Sabbatjahr und drei unbezahlte Freistellungsjahre (Familie) den Anforderungen mit einem durchaus wachsenden Anteil an "schwierigen" Kindern aus dem Weg gehen kann. Und dann schaunmermal weiter. Sicherheit (finanziell) ist aber etwas, dass in unserem Beruf eine gute Garantie darstelt, und das ist mir wichtig, denn es kann in vielen Berufen auch anders laufen, wenn die Wirtschaft mal nicht mehr so brummt wie aktuell... SaschaApr 17, 14:41
  • Anne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo an alle! Vielen Dank für diesen wundervollen Blog und eine Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten! Ich bin Gymnasiallehrerin mit drei Korrekturfächern in Bayern...mein Weg ist bis jetzt von außen betrachtet perfekt gelaufen: ich hatte immer sehr gute Noten und habe wider Erwarten sofort eine Planstelle an meinem Wunschort bekommen. Aber ich muss ehrlich sagen: Das Ref war schon herausfordernd, aber die tägliche Arbeit als Gymnasiallehrerin (und ich bin wirklich an einer "Heile-Welt"-Schule!) empfinde ich als absolut entgrenzt und - wie Texttourette es so passend beschrieben hat - "völlig zermürbend". Obwohl ich gerade erst meine Lebenszeitverbeamtung "in der Tasche" habe, zweifle ich ernsthaft daran, diesen Weg weiter zu gehen. Mir ging es auch früher schon so, dass "Verbeamtung" sich nach einem Käfig anhörte - und nicht anders empfinde ich es jetzt! Das Gehalt ist natürlich sehr gut, Sommerferien sind schön, die Arbeit mit den Jugendlichen ist oft sehr erfüllend - was mich zermürbt, ist tatsächlich der von Bürokratie und Zeitdruck geprägte Alltag, der keine richtigen Pausen zulässt und in dem permanent Mehrarbeit erwartet wird...für mich stellt sich wirklich die Frage: Gibt es einen Weg, in diesem System zufrieden zu sein? Damit meine ich nicht, irgendwie zu funktionieren (der wohlmeinende Tipp von Freunden ist ja oft sinngemäß: "...dann reduzierst du halt, hast nen Tag frei und dann passt das schon".), sondern ich meine wirklich sagen zu können "Ich bin gerne Lehrer" (und zwar mit allem, was dazugehört!). Ich bin sehr dankbar, hier Erfahrungswerte von mutigen Menschen lesen zu können, die sich für sich entschieden haben und zeigen, dass es geht! Es wäre natürlich auch interessant zu erfahren, ob es hier jemanden gibt, der kurz vorm Ausstieg stand und es irgendwie geschafft hat, den Berufsalltag so anzupassen, dass es jetzt wirklich gut läuft (so, dass man aufsteht und sich auf die Schule freut). Ich bin gespannt! Vielen Dank noch einmal an Texttourette und euch alle für die Schilderung eurer Erfahrungen! Ich denke weiter darüber nach, ob ich auch zu den Mutigen gehören möchte 😉 Liebe Grüße, AnneApr 17, 11:41
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Ina, das empfindet natürlich jeder anders mit der Verbeamtung. Ich persönlich habe es als unerträglichen Käfig empfunden und in den Kommentaren äußern sich einige Lehrer hier ähnlich. Meine Gründe zum Ausstieg würden den Kommentar hier sprengen. Stöbeer mal in meinem Blog, da findest du viele Artikel dazu. Und Schau mal in diesen Artikel, da gibt es eine Liste von Gründen: https://familietrifftschule.wordpress.com/2015/09/01/4-monate-seit-dem-ausstieg-es-gibt-ein-leben-danach/ Viele Grüße!Apr 16, 09:33
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Vielen Dank für deinen kritischen, wenn auch nicht ganz sachlichen Kommentar. Das ist im Zweifelsfall alles eben nicht so einfach. Man hat als Person ja Werte und Ideale, nach denen man sein Leben zumindest ansatzweise gestalten möchte. Einfach nur die Ohren anlegen und funktionieren, so kann ich persönlich nicht glücklich werden. Ich weiß nicht, ob man heutzutage diesen Anspruch noch an einen Beruf stellen darf oder einfach nur froh sein muss, überhaupt einen sicheren Beruf zu haben. Da kommt dann wohl die Maslowsche Bedürfnispyramide zum tragen.Apr 13, 22:13
  • Sheik on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Das kann ich alles nicht nachvollziehen. Auf der einen Seite will man Verantwortung für den Erfolg der Schüler übernehmen und dies führt dann zu all den beschriebenen Nachteilen. Viele Lehrer haben die Eigenart sich für das System verantwortlich zu fühlen und wollen dann die Missstände ausräumen. Genau dafür ist aber nur der Dienstherr verantwortlich. Der Lehrer ist nur Arbeitnehmer. Auf der anderen Seite wird dann der Lehrerberuf mit Unternehmertum verglichen. Das ist natürlich Blödsinn. Wer anderswo als Arbeitnehmer arbeitet hat dort dieselben Probleme wie jeder Lehrer, ausser natürlich die selbstgemachten Problem die vom Größenwahn "Leher ändert das System" herrühren. Als Arbeitnehmer ist der Lehrer den Arbeitnehmern in der freien Wirtschaft weit voraus. Er kann sich seine Arbeit zum größten Teil umfangsmässig so gestalten wie er will. Jedenfalls muss sich kein Lehrer Freizeit und Urlaub versauen, wenn er es nicht selber zulässt. Ohne jetzt die "innere Kündigung" zu propagieren, stelle ich einfach fest, dass dies nur als Lehrer oder Beamter möglich ist. Ein gut laufendes Unternehmen in das man einsteigen kann, oder das man sich selbst mit viel Glück aufgebaut hat, kann einem natürlich möglicherweise genausoviel Freiheit geben, aber vielleicht auch nicht. Jedenfalls kann ich das Geheule wegen den aufgezählten Nachteilen nur so zusammenfassen: Selber schuld , das hätte man auch anders regeln können.Apr 13, 17:15
  • An on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! Ich hab hier schon mal gepostet und bin jetzt ein dreiviertel Jahr aus der Schule raus. Schule ist schon ganz weit weg, bereuen tue ich gar nichts! Die Angst, die man gemacht bekommt, ist unbegründet! Bis 50 wird man immer wieder verbeamtet und so wie sie derzeit Lehrer suchen, wird man auch immer wieder eingestellt. Also wagt den Schritt! Solltet ihr ihn tatsächlich bereuen, was sehr unwahrscheinlich ist, macht ihn einfach wieder rückgängig. Außerdem möchte ich hier mitteilen, dass man in Hessen Altersgeld bekommt! Das weiß nur keiner, weil sie dafür natürlich keine Werbung machen. Mit der Entlassungsurkunde kommt sofort der Bescheid, dass man unverzüglich das Formular zu Umrechnung in Rente losschicken soll. Ich hab das irgendwie nicht wegschicken können. Mein Bauchgefühl, das Gute, ließ es nicht zu... Nach circa drei Monaten kam dann völlig überraschend ein Brief des Regierungspräsidiums, der mir sagte, dass ich Altersgeld beantragen könne. Ich war platt! Gemacht, bewilligt! Happy! Hätte ich übrigens die Sache mit der Rente losgetreten, wäre der Anspruch auf Altersgeld erloschen. Ist einer Bekannten von mir passiert. Beim Regierungspräsidium sitzen übrigens sehr nette Menschen, die einem telefonisch weiterhelfen. Also scheut euch nicht, diese zu kontaktieren! Ich war total angenehm überrascht! Herzliche Grüße! AnApr 3, 12:09
  • Carola on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Grazia, Die Beurlaubung zur Arbeit an einer Privatschule ist ein Entgegenkommen des Arbeitgebers. Er kann das tun, aber auch einfach ablehnen (wie bei mir passiert). Versuche es, aber in den Bundesländern mit großen Lehrersorgen stehen deine Chancen leider sehr schlecht... 🙁 Liebe Grüße CarolaApr 1, 17:11
  • ivdesigns on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo freier Vogel, hört sich nicht gut an, was Du da mitgemacht hast. Mich würde mal interessieren, ob Du nun eine neue Schule gefunden hast und wie Du mit der ganzen Situation umgegangen bist. Bist Du noch Beamter? Mir geht es ähnlich. Bin Beamtin auf Lebenszeit, von Schülern bedroht worden und möchte jetzt nur noch „raus aus dem goldenen Käfig“. Fühle mich einfach gefangen. Zudem möchte ich mich selbstständig machen, was aber nicht so einfach ist. Und wenn man bedenkt, was man durch eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis verliert, überlegt man sich das schon sehr gut. Zudem sind wenig Alternativen da oder hast Du nun eine gute Lösung/ Schule gefunden? Viele Grüße, IVMrz 13, 09:58
  • copi11 on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Die Durchhalteparole halte ich für keinen guten Rat. In einigen Bundesländern sind die Möglichkeiten für Beurlaubungen und Teilzeitbeschäftigungen von Lehrerinnen bestimmter Schularten bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. D.H, als beamtete Lehrerin muss man Vollzeit arbeiten, ob man will oder nicht. Einzige Möglichkeit bieten familienbezogene Stundenreduzierungen (Kinder). Der so hochgelobte Beamtenstatus ist nicht so toll, wie man es jungen Kolleginnen und Kollegen immer vermitteln will. Es ist letztendlich ein goldener Käfig, aus dem man kaum noch herauskommt. Hat man erst einmal einige Dienstjahre abgeleistet und möchte dann aussteigen - nur möglich durch Kündigung des Beamtenstatus - wird man in der Rentenversicherung nachversichert, was mit enormen finanziellen Einbußen verbunden ist. Überlegt euch also gut, ob ihr euch lebenslang an den Staat binden und sein Lakai sein wollt. Jeder andere Arbeitnehmer kann entscheiden, ob er kündigt und sich einen anderen Job sucht, oder gar nicht mehr arbeiten will. Als Beamtin bist du immer verpflichtet, dort zu arbeiten und das zu tun, was die Regierung von dir will. Somit bist du auch Spielball (bildungs-)politischer Sperenzchen.Mrz 9, 10:30
  • Wintersternchen17 on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Freier Vogel, wenn du als Beamter auf Probe beschäftigt bis, solltest du besser bis zur Beamtung auf Lebenszeit durchhalten. Bleib möglichst gesund, denn zu lange Krankzeiten führen schnell mal dazu, dass dich dein Arbeitgeber/die Behörde loswerden will. Und als gekündigter Beamter, kannst du nur noch in wenigen Bundesländern eingestellt werden beim Staat (z.B. Mecklenburg Vorpommern), außer an Privatschulen, wenn dich dann noch jemand nimmt. Bedenke, dass während Beamtenzeiten nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wird und du ohne 12 Monate als Angestellter in Arbeit, innerhalb von drei Jahren, Arbeitslosengeld II bekommst, also vom Jobcenter schikaniert werden dürftest, wenn du keine sichere langfristige Alternative hast. - Wenn du an einer Montessorischule noch nichts bekommst, mach doch erst das Montessori-Diplom, vielleicht klappt' dann eher oder schon während der Weiterbildung. - Vielleicht fällt dir auch ein guter Grund für einen Antrag auf Stundenreduzierung ein (Überlastung durch pflegebedürftige Angehörige etc.) und besprich das mit dem Personalrat, dass du aus privaten Gründen (nicht gesundheitlichen!) Stunden reduzieren willst. Wenn die Probezeit dann rum ist, hast du sichereren Boden unter den Füßen für Veränderungen, kannst dich beurlauben lassen etc. und dann wieder zurück. Bedenke, woanders ist es eben nicht tatsächlich für alle besser (ich spreche aus Erfahrung). Liebe Grüße, halt durch!Mrz 7, 17:59
  • Wintersternchen17 on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo Mimi, bedenke, dass es dir eben nicht besser geht auf lange Sicht, keine Arbeit zu haben. Die Möglichkeiten sind in der Realität ziemlich schwer woanders einen sicheren Job zu finden. An Privatschulen müsstest du ortsnah erstmal etwas finden und dort wird auch viel verlangt und weniger bezahlt. - Mach besser erstmal solange bis du die Lebenszeit Verbeamtung hast, dann kannst du dich z.B. auch beurlauben lassen und in dieser Zeit mal etwas anderes ausprobieren. Oder reduziere doch die Stunden wenn du zuviel Stress hast, was immer noch finanziell besser ist als ein schlecht bezahlter Job woanders... . Die Dunkelziffer der "Gescheiterten" oder Aussteiger ist möglicherweise hoch, die von den Jobcentern schikaniert werden und sozial immer mehr isoliert und ausgegrenzt werden. Und von einer Single-Frau ohne Arbeit, die die ach so tolle Beamtenstatus verloren hat, hält jeder lieber Abstand. Eine verbeamtete Lehrerin ist für viele Männer was (wobei man dann schnell mal merkt, wer zu gebrauchen ist, wenn überhaupt noch jemand...). Die soziale Wertschätzung von sogenannten Freunden, Partnern, Familienangehörigen steigt eben in der Realität nicht, wenn du keine Arbeit mehr hast. Und willst du dich zeitlebens dafür rechtfertigen müssen, auch bei neuen Arbeitgebern und Kollegen, wieso du denn nicht mehr als L arbeitest? Das nervt in der Realität auch an. Es gibt auch einige Lehrer, die ausgestiegen sind und dann erst als arbeitslose richtig seelisch krank geworden sind. - Allerdings weiß ich ja nicht wie's genau bei dir beruflich steht. Bevor sie dich loswerden wollen, warum auch immer, ist es besser du gehst von dir aus. Dann hast du's leichter später doch wieder etwas zu finden als Lehrerin. Herzliche GrüßeMrz 7, 16:43
  • Moritz on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, das ist vom Ermessen des Dienstherren abhängig. Eine einheitliche gesetzliche Regelung gibt es da meines Wissens nicht. Kann also wieder mal von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. Mir (BUND - kein Lehrer) wurde unter der Hand gesagt, dass ich jederzeit (in die gleiche Behörde) zurückkommen könnte (neue Einstellung, neue Untersuchung, neue Verbeamtung usw.) also ohne Sperrfrist oder ähnlichem. Das ist eine Sache, die solltest du unbedingt von offizieller Stelle für genau deinen Fall (Lehrerin NRW) klären lassen.Mrz 6, 13:07
  • Marion on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Grazia, ich bin schon 7 Jahre an 2 verschiedenen Privatschulen in Ba.-Wü. als verbeamtete Lehrerin. Dies klappte bei mir reibungslos. Du lässt dich, nach erfolgreichem Einstellungsgespräch bei der Privatschule, "an die Privatschule beurlauben" (du stellst den Antrag). Du bleibst Beamtin, der Dienstherr zahlt die Differenz zum Angestelltengehalt - dein Gehalt bleibt also gleich. Viel Glück dir, MarionMrz 6, 11:02
  • Elke on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich habe mal was von einer zweijährigen Sperrfrist bei der Wiederverbeamtung bei demselben Dienstherr gehört (Personalrat). Diese Zeit könnte man aber als Angestellter überbrücken. Viele GrüßeMrz 5, 16:47
  • Et kütt wie et kütt on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, endlich habe ich eine wirklich hilfreiche Seite mit vielen wichtigen Infos gefunden, die man sonst im Netz scheinbar nirgendwo auftreiben kann, danke!! Ich bin derzeit an einer Grundschule (NRW) tätig und in einem Jahr werde ich auf Lebenszeit verbeamtet. Allerdings bin ich nicht glücklich an meiner Schule. Dazu kommt, dass ich aus persönlichen Gründen meinen Lebensmittelpunkt in eine andere Stadt verlegt habe (auch NRW, aber anderer Regierungsbezirk) und nun jeden Tag 70 km hin und zurück fahre. Aufgrund der miserablen Situation auf dem Lehrermarkt wird mein Versetzungsantrag allerdings nicht genehmigt (Personalrat sagt, dass es auch für die nächsten 4 Jahre sehr schlecht aussieht). Jetzt überlege ich, meinen Beamtenstatus aufzugeben und mich in der neuen Stadt auf eine neue Planstelle zu bewerben - Stellen gibt es ja derzeit wie Sand am Meer. Meine Frage ist nun: Ist das möglich oder muss ich eine bestimmte Zeit nach dem Austreten aus dem Beamtenstatus danach abwarten, bevor ich mich wieder neu bewerben darf? Oder ist das nahtlos möglich, wenn ich eine passende Selle finde? Es wäre toll, wenn mir da einer weiter helfen könnte! Danke und viele Grüße 🙂Feb 27, 17:24
  • Andrea Stübe on 9 Schülerfragen an einen Lehrer – beantwortet.: “Es gibt solche und solche Lehrer. Und Lehrer sowie Pädagogen, die ihr Verhalten und die Unterrichtsweise wegen der schlechten Rahmenbedingungen rechtfertigen, haben selbst nie gelernt quer zu denken und sind somit nicht in der Lage einen interessanten Unterricht zu gestalten oder emphatisch auf ihre Schützlinge einzugehen. Da zählt nur Bewertung nach bestimmten Vorgaben. Unsere Kinder werden von solchen Systemen Lobabhängig gemacht und verlieren ihr wahres Selbstwertgefühl. Das was sie ausmacht und wollen nicht mehr herausfinden wer sie wirklich sind.Feb 8, 11:02
  • Grazia on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, Erstmal ein großes Lob und DANKE an die Schreiberin! Das ist die einzige Seite, auf der man endlich mal Gleichgesinnte trifft und sinnvolle Infos bekommt!! Hat von euch jemand auch schonmal eine Beurlaubung beantragt um dann an einer Privatschule zu unterrichten? Wie ist das mit dem Beamtenstatus? Hat das geklappt oder musstet ihr ganz aussteigen? Über Erfahrungen wäre ich sehr glücklich! LGFeb 7, 13:54
  • Moritz on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette, eine kleine Ergänzung meinerseits. Altersgeld beim Bund gibt es, wie du sagst, nach 7 Jahren (fünf davon muss man beim BUND sein). Aber man bekommt nur 85% seiner Pensionsansprüche. In BaWü und Niedersachsen, wo es die Regelung auch gibt sind es 100%. LG MoritzFeb 5, 11:22
  • Abc12 on Drei Jahre nach der Kündigung als verbeamtete Lehrerin – Bestandsaufnahme: “Hallihallo, nach diesem netten und ganz aktuellen Blogeintrag wollte ich es mir nicht nehmen lassen, mich für diesen Blog zu bedanken. Ich bin eine von den Lehrpersonen, die, genau wie hier beschrieben wird, aus dem Lehrberuf raus wollte bzw. will. Die Gründe sind ähnlich, aber dann auch wieder nicht, aber der Entschluss derselbe. Nach jahrelangem Ausprobieren und Hoffen, dass mal sich doch noch gewöhnen könnte, ist bei mir der Schritt aus der Verbeamtung und dem sicheren, gemachten Nest nicht leichtgefallen, zumal von Unterstützung woher auch immer keine Rede gewesen ist. Diesen Blog hatte ich schon vor ein paar Jahren gefunden. Es ist auch wirklich das einzige, was man so finden kann an Erfahrungsbericht im Internet...Als ich ihn vor kurzem wieder aufrief und alle Einträge las, hat er mir Mut gegeben, den Schritt zu wagen, den ich zu lange herausgezögert hatte. Ich glaube, ich bin nicht die einzige, für die Dein Erfahrungsbericht, liebe Blogbetreiberin, und auch die optimistische Art unglaublich viel gegeben hat. Ich bin so befreit und so viel glücklicher nach der Entscheidung, die Schule für das Erste verlassen. Was völlig undenkbar schien, ist jetzt, nachdem der Schritt gemacht worden ist, gar nicht mehr so unglaublich undenkbar. Aber als Lehrer unter Lehrern, von denen einige vielleicht den eigenen Absprung verpasst haben oder denen ein unzufriedenes Leben mit sicherem Job über Glück und Zufriedenheit geht, ohne ein offenes Gespräch über alternative Möglichkeiten, da kann es manchmal scheinen, als habe man nach der Verbeamtung gar keine andere Wahl. Das dem nicht so ist, die Einsicht hat mir (unter einigem anderem) dieser Blog vermittelt. Danke dafür!:DJan 31, 16:46
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Frau Müller, danke für die netten Worte. Ich wünsche viel Kraft und Spaß (ja, den macht es definitiv) beim Kündigen! 🙂 Eine aktuelle Bilanz habe ich hier gezogen: https://familietrifftschule.wordpress.com/2018/01/31/drei-jahre-nach-der-kuendigung-als-verbeamtete-lehrerin-bestandsaufnahme/ Viele GrüßeJan 31, 16:30
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Tina, die Berechnung der Rente ist ja sehr komplex und ergibt sich auch aus den Ausbildungs- und Studienzeiten, vorigen Erwerbstätgkeiten usw. Aber meine Pensionsansprüche wurden nur zu etwa 50 % in die Rente übertragen, also ist da ein verhältnismäßig hoher Verlust. Nun bin ich aber immer noch recht jung und kann noch viele Jahre privat vorsorgen und vielleicht auch irgendwann mal wieder als Angestellter. Wer weiß schon, ob wir alle überhaupt noch eine gesetzliche Rente bekommen? Private Vorsorge heißt die Devise... Arbeitslosenversicherung? Gilt für Beamte uns Selbständige nicht. Kann ich also nichts zu sagen, so lange ich nicht wieder in einem Angestelltenverhältnis bin. Aus der privaten Krankenversicherung bin ich nicht raus. Das richtet sich ja nach dem Arbeitsmodell. Hätte ich eine Anstellung, wäre ich jetzt wahrscheinlich in eine gesetzliche mit einigen privaten Zusatzversicherungen gegangen. Den "Mehrverdienst" als Beamter auf die Seite zu legen stelle ich mir schwierig vor... erfahrungsgemäß passt sich der Lebensstil ja dem Verdienst an. Bewusst mit diesem Verlust kalkulieren würde ich nicht. Wenn du eine Stelle als Bundesbeamter findest (also nicht als herkömmlicher Lehrer. Vielleicht gibt es das in der Erwachsenenbildung im Bund...), dann hast du das Problem nicht. Da wird ja nach mindestens 7 Jahren im Beruf alles zu 100% übertragen. Ansonsten bleibt eben die Anstellung als Lehrer. Dafür siehst du vielleicht weniger Geld, hast aber Freiheit, Streikrecht und kannst recht Problemlos hinschmeißen, wenn es nichts ist.Jan 31, 16:28
  • Schaf on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank für die Infos. Die haben mir sehr geholfen. Ich selbst bin zwar keine Lehrerin, aber Justizbeamtin. Nach einigem hin und her und einem "sich nicht mehr wohlfühlen" inklusive verschiedener Erkrankungen habe ich den Entschluss gefasst die Justiz hinter mir zu lassen und in der freien Wirtschaft von vorne anzufangen. Allein schon der Entschluss hat bei mir zu einer starken gesundheitlichen Verbesserung geführt...Jan 16, 06:56
  • Mimi on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo, ich bin zufällig auf deinen Blog gestoßen. Danke, dass ich mich von deinen Worten verstanden fühle! Ich bin noch nicht auf dem Weg zum Ausstieg, teils weil ich erst seit zwei Jahren fertige Lehrerin bin, also noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet, und teils weil ich mich immer noch vor allem selbst hinterfrage und schäme, offen zu sagen, dass ich unglücklich im System bin. Bin ich nicht vielleicht doch selbst einfach inkompetent und ungeeignet? Die Nachricht, die du über soziale Medien von diesem Vater bekommen hast, hat mich sehr berührt und daran erinnert, was ich bisher so von Schülern, Eltern und Kollegen gesagt bekommen habe. Ich scheine durch meine Andersartigkeit aufzufallen. Ich erinnere mich an ein Feedbackzettelchen eines Schülers/einer Schülerin, in dem stand, dass ich so bleiben solle: anders, humorvoll, lieb und mit Spaß bei der Sache. Manchmal denke ich, dass ich in der Schule diese Rolle mime, während ich innerlich schon lange resigniert habe. Doch die Kinder können ja nichts dafür... Hoffentlich finde ich auch irgendwann meinen Weg.Jan 2, 10:14
  • freedom on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für diese wirklich interessante und informative Seite! Beim Lesen der Kommentare tut es sehr gut zu merken, nicht der Einzige zu sein, der sich mit den Gedanken herumschlägt, den sicheren Beamtenstatus (in meinem Falle an der Uni) aufzugeben, um ein freieres, selbstbestimmteres Leben führen zu können. Wäre ich alleinstehend, hätte ich dem Ganzen schon längst ein Ende gesetzt, aber mit Frau, Baby (und Haus), fällt die Entscheidung nicht mehr ganz so leicht. Mein Dilemma, am liebsten auswandern zu wollen, aber sich andererseits noch nicht zu trauen, habe ich hier beschrieben: https://steemit.com/deutsch/@jaki01/auswandern-eine-option-emigrate-an-option Sehr lange kann es aber nicht mehr dauern - wie so viele andere hier, muss ich irgendwie aus diesem goldenen 'Beamten-Käfig' entkommen.Nov 27, 21:02
  • Tina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, Vielen lieben Dank für deinen tollen Beitrag. Er hilft sehr, aber auch heute sucht man noch sehr vergeblich nach brauchbaren Informationen. Wie hat sich deine Entscheidung (und auch die der anderen, die hier lesen und schreiben) REIN finanziell bemerkbar gemacht? Also sprich die Aussichten auf Rente, Arbeitslosenversicherung, ausstieg aus der privaten Krankenversicherung etc? Ich bin nämlich gerade dabei, das Pferd von hinten aufzuzäumen: mir wird eine Verbeamtung zum Februar hin angeboten und die will ich annehmen, aber direkt mit dem Wissen, dass ich nicht als Beamtin in Pension gehe. Ich möchte das Geld, das ich zum Angestelltendasein mehr verdiene, privat zurück legen und mache nebenher noch ein Fernstudium. Und wenn es dann in 10, 20 Jahren dann so weit kommen sollte, dass ich das Lehrerdasein aufgeben möchte, dann wird mir der Schritt hoffentlich leichter fallen. Aber natürlich ist mir klar, dass ich mir das momentan alles etwas zu einfach vorstelle, deshalb, wollte ich mal eure Meinung dazu wissen. Liebe Grüße und schon mal vielen Dank im voraus! TinaNov 25, 10:25
  • Sascha Arndt on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Guten Abend Frau Müller, natürlich ist die Frage, "wie lange man das durchhalten kann". Hinsichtlich der finanziellen Seite bietet sich evtl. das Ansparen eines "Sabbat-Jahres" an: Volle Stelle für zwei Jahre, dann das dritte Jahr frei, und in diesem Jahr intensiv an dem neuen Beruf gearbeitet. Aber das bedeutet von jetzt ab noch 21/2 Jahre "volle Stelle". Die oben genannte Kombination der Anforderungen an den "normalen Lehrer" ist genau das, was die Politik gerne sieht und dann so verkauft, dass wir ja "alle Unterstützung" bekommen, die wir brauchen. Dass aber Inklusion vor allem in den Bereichen Erziehungshilfe, sozial-emotionale Störungen und geistige Einschränkung/ Behinderung auf den Rücken der Lehrer und der "immer noch normalen Schüler" (ja, auch die gibt es !) ausgetragen wird, weil es schlicht keine angemessene Versorgung mit entsprechenden Förderschullehrern oder Aushilfen / Teilhabeassistenten gibt, wird unter den Teppich gekehrt. Das sehe ich als eigentliches Übel in diesem Beruf, der jeden Tag fordert, fordert, fordert und immer weniger zurückgibt - weil es die Auffälligen/ Gestörten/ Kranken oder wie immer man sie einzustufen hat, durch ihr Verhalten zunichte machen.Nov 18, 21:19
  • Frau Müller on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, vielen Dank für Deinen Blog. Ich fühle mich endlich verstanden und viele der Kommentare sprechen mir aus der Seele! Das Beamtentum als Maß aller Dinge! Ich bin seit zehn Jahren Lehrerin und fühle mich so, als würde an mir gezerrt und gezogen. Oft denke ich, all die Dinge, die an einem Schultag passieren, würden eigentlich gut verteilt in eine ganze Woche passen. Die Arbeit mit den Kindern, die mir im Grunde immer noch Spaß macht, ist unendlich schwierig. Ich bin keine ausgebildete Therapeutin, Sozialpädagogin, Mediatorin und dennoch würden alle benötigt. Ich leiste, was ich kann, und komme dennoch immer wieder und immer häufiger an meine Grenzen. Ich leiste viele Dinge, von denen ich nicht überzeugt bin. Anfangs dachte ich noch, ich könne mich auch innerhalb des Schulsystem entfalten, aber mittlerweile wird mir immer bewusster, dass ich raus muss. Meine Entscheidung ist gefallen! Ich werde kündigen! (Das klingt einfach so viel besser als "um Entlassung bitten".) Auch ich habe in den letzten Jahren schon überlegt, was ich alternativ tun kann und werde nun verstärkt danach suchen. Gut würde sich für mich anfühlen, eine 50%-Anstellung zu haben und mich zeitgleich selbstständig zu machen. Ich brauche eine Sicherheit, da ich keine finanziellen Rücklagen habe und das Gehalt meines Mannes nicht ausreicht, um unsere kleine Familie zu stemmen. Liebe textourette, wie geht es Dir mittlerweile mit Deiner Entscheidung? Ich finde es sehr spannend, was Du zwischendurch immer wieder berichtest. Viele Grüße an alle Gleichgesinnten! Erzählt von Euch!Nov 18, 15:52
  • Taja on Inspiration und Experten: “Hallo Sylvia, warum möchtest du aussteigen und was hast du vor?Ich bin seit einem Jahr in unbezahltem Urlaub und werde wahrscheinlich auch nicht mehr in die Schule zurück gehen....es lebt sich stressfreier...:-)Okt 25, 08:57
  • Michaela on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Das klingt toll! Ich bin ebenfalls aus dem Referendariat raus. Meine eigene Gesundheit war mir wichtiger. Darf ich fragen was du nebenher studiert hast?Sep 28, 11:48
  • Moritz Aly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey Anna/Geotikal, klasse Steilvorlage von deiner Zahnärztin. Drei Punkte dazu: 1) Sie meint bestimmt den rein materiellen Lebensstandard. Aber selbst wenn es so sein sollte, dass du diesen "nie mehr erreichst" - was ist dann wichtiger? Zufriedenheit oder materieller Lebensstandard? Die Frage darf jeder gerne selbst beanworten. 2) Ich hab mal irgendwo einen interessanten Artikel gelesen, dass gerade Zahnärzte sehr hohen Frust und Arbeitsunzufriedenheit schieben und die Burn-out Rate im Vergleich sehr hoch ist. Trotz Lebensstandard (muss auf deine Zahnärztin natürlich überhaupt nicht zutreffen) 3) Was mich generell stört, ist die Denke, dass nach der "Kündigung" als Beamter automatisch der finanzielle Abstieg kommt. Wie wenn dann nur noch Idioten-Jobs warten würden. Ich kenne einen Ex-Polizisten, der ist heute Mediator und Inhouse-Coach bei nem großen Baufinanzierer (verdient deutlich mehr). Ich kenne nen Ex-Polizisten, der ist heute Leiter der Konzernsicherheit, bei einem großen Süßwarenkonzern (auch deutlich mehr). Es gibt Lehrer, die werden Ministerpräsidenten (auch mehr). Und garantiert, findest du auch einen Ex-Lehrer, der heute Self-made-Millionär ist. Klar kann man das nicht pauschalisieren. Aber anders herum (alle arm / Altersrmut usw) eben auch nicht. Es kommt auf jeden selbst an. Generell finde ich einfach, dass viel zu oft nur die rationalen Gründe bemüht werden und nicht die emotionalen. Wie auch schon Susanne in ihrem tollen Beitrag vom 17.08. schreibt: Eine Kündigung ist meist keine rationale Entscheidung, sondern eine emotionale. In meinem neuen Artikel habe ich versucht, genau das herauszuarbeiten. Es gibt vollkommen unterschiedliche Perspektiven auf diese Thematik. Und die eine ist nicht schlechter als die andere. http://montagsfieber.de/muessen-wir-jetzt-alle-kuendigen-i-vier-perspektiven/ Ich bin 34 Jahre alt. LG MoritzSep 19, 12:05
  • Sascha Arndt on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Guten Morgen, das ist bedauerlich - aber an die Schule bzw. die Personen dort gebunden. Deswegen die Verbeamtung aufzugeben, wenn es an einer anderen Schule deutlich besser laufen könnte, mmmh (?). Ich würde den Weg über die Gewerkschaft, den offiziellen Dienstweg Richtung Anfrage beim Schulamt zwecks Schulwechsel aufgrund der Bedrohung und evtl. über ein ärztliches / psychologisches Gutachten gehen, wobei Letzteres Auswirkungen auf weitere Stellen haben dürfte. Alles Gute !Sep 18, 04:01
  • freier Vogel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, ich bin 32 Jahre, an einer inklusiven Schule (Sekundarschule) in NRW tätig. Die Schule ist ein großen Chaos, der Schulleiter nicht fähig und zu guter Letzt wurde ich vergangene Woche noch bedroht (ein Schüler hat mir indirekt angedroht, mich zu schlagen). Die Schulleitung reagiert bei diesem Schüler nicht so, wie es mir damit gut ginge. Ich möchte aber dringend von der Schule weg. Leider bediene ich dort ein Mangelfach, dort will niemand hin und ich bin noch in der Probezeit- d.h. das der Personalrat mir wahrscheinlich schon sagen wird, dass da wenig bis keine Chance einer Versetzung besteht. Gerne würde ich auch einfach als Grund anbringen, dass mich diese Schule im wahrsten Sinne "krank" macht. Nur ist das wahrscheinlich auch kein Grund für eine Versetzung. Habt ihr damit schon zu tun gehabt? Ich habe mich auch an einer Montessori-Schule beworben, nur leider noch kein Feedback bekommen. Ich bin hin und her gerissen, aber ich sehe das auch wie ihr. Aber Angst habe ich auch und ich bin schon lange auf der Suche nach Hilfe ...Sep 17, 21:27
  • Lateralus on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Susanne, dein Bericht ermutigt durchaus. Ich trage die gleichen, schweren Gedanken, wie du. Die öffentliche Schule ist schrecklich. Wie ist der Einstieg gelungen? Wie viel verdienst du netto weniger? Viele Grüße IanSep 17, 11:35
  • geotikal on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank, Moritz Aly - für die Infos und Glückwünsche. Ich wünsche Dir auch weiterhin viel Erfolg. Vielleicht magst Du uns mehr von Deiner Beruflichen Neuorientierung berichten. Mich interessiert auch, in welchem Alter Du dem Beamtendienst den Rücken gekehrt hast. Übrigens, sehr toll, Dein Drama-Beitrag. 🙂Sep 8, 17:41
  • geotikal on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Lieben Dank, Moritz. Im Moment bin ich noch in nervenaufreibenden Gesprächen wegen Versetzung ... Meine Zahnärztin meinte, ich würde bei einem Berufswechsel nie mehr einen solchen Lebensstandard erreichen. Irritiert mich irgendwie, die Aussage. Zielt wohl auf die Pension ab - wenn ich unsere Einkünfte so vergleiche ;). Toll - Dein Beitrag zum Drama-Dreieck. Ich sehe mich nicht als Opfer - ich spreche für mich ... scheinbar gegen Wände. In welche berufliche Richtung hat es Dich gezogen, und wie alt warst Du bei der Kündigung? Alles Gute, AnnaSep 5, 20:29
  • Moritz Aly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo geotikal, in RLP gibt es leider keinen Anspruch auf Altersgeld. Und einklagen kannst du das auch nicht, weil die Beamtenversorgung ja nun mal Länder- bzw. Dienstherrensache ist und das alle daher individuell regeln können. Vielleicht tut sich da aber ja in Zukunft noch was. Ich als Bundesbeamter profitiere z.B. von der Altersgeldregelung. Ich habe aber überhaupt erst davon erfahren, als die Entscheidung zu "kündigen" schon gefallen war. Sie war also nicht ausschlaggebend. Ich kenne den von dir beschriebenen nervenaufreibenden Teufelskreis gut und auch die Probleme mit Selbstständigkeit und Nebentätigkeit und diesem Zeug. Ich habe daher den harten Weg gewählt und "gekündigt". Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!Sep 3, 21:27
  • Moritz Aly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey Mona, ich glaube, dass ein unterstützendes Umfeld sehr sehr wichtig ist. Nicht alle müssen natürlich gleich "Hurra" schreien - das steht ihnen zu. Bei vielen ist es ja auch so, dass sie zumindest in der Übergangszeit dann auf einmal ein viel höheres Risiko tragen, wie wenn der Ehepartner ein schönes Beamtengehalt nach Hause bringt. Zweifel sind da natürlich schon erlaubt. Ich habe mit meiner Frau etliche Gespräche zu dem Thema geführt und inzwischen ist sie mein stärkster Rückhalt. Was so Familie und Eltern angeht, glaube ich, dass sie uns halt einfach in Sicherheit wissen wollen. Und da herrscht bei vielen halt noch die Denke eines "vernünftigen Berufs" vor. In deinem anderem Kommentar hast du ja damals geschrieben, dass du dich bereits auf den Weg gemacht hast. Daumen hoch!Sep 3, 21:08
  • geotikal on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Ihr, auch aus mein Ausstiegsgedanke wird immer konkreter. Leider drehe ich mich im Kreis, und ich kann nur die Worte hier bestätigen, wie nervenzehrend diese Zeit ist. Trotzdem versuche ich mich immer wieder, mich nach vorne zu orientieren. Schulauslandsdienst kommt für mich aus familiären Gründen nicht in Frage. Weiß jemand von euch, ob es in Rheinland Pfalz einen Anspruch auf Altersgeld gibt, bzw. oder man es einklagen kann? Das Unterrichten ist nicht der Grund für den Ausstieg, ich bekomme nach wie vor gutes feedback von meinen Schülern. Dennoch habe ich dieses Gefühl einer entmündigten Staatssklavin satt. Meine Versetzungsanträge -auch bei Vorliegen familiärer Gründe - finden keine Berücksichtigung. Oder es wird mir eine Lehrerstelle für Fächer angeboten, für die ich null qualifiziert bin, nur um eigene Löcher zu stopfen. Ich bin auch der Meinung, dass bei dieser Knebelei der Lohn überhaupt nicht gerechtfertigt ist, gerade bei Teilzeitbeschäftigung lohnt sich das finanziell null. Seit Jahren schon die Konflikte mit der Schulbehörde - da muss man so gut auf sich aufpassen, dass es nicht zermürbt. Dazudas Unverständnis von der Familie, Freunden ... Deswegen bin ich dankbar für den Austausch unter Gleichgesinnten. Der finale Schritt fehlt noch, ich brauche noch mehr Klarheit über berufliche Neuorientierung. Ich bin Biologin, habe eine Yogalehrer-Ausbildung. Mein Weg wird wohl über eine Beurlaubung gehen. Nur gibt es diese Klausel, dass man in einer Beurlaubung keine Selbstständigkeit ausüben darf... und damit bin ich wieder mitten im Kreis 😉 Bin gespannt, wie es weitergeht.... immer schön den Kopf oben halten - hoffentlich gelingt mir das. Ich habe auch schon mal überlegt, Suchmaschinen z aktivieren - hat jemand von euch Erfahrung damit? Viel Glück und Erfolg!!!Aug 31, 21:07
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey Susanne, wow, danke für den ausführlichen Bericht! Klingt super! Ich gratuliere zu deinem Mut und freue mich, dass du andere an deiner Geschichte Teil haben lässt 🙂 Alles alles gute für den neuen Start nach den Ferien!!Aug 17, 10:32
  • Susanne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “...an Mona und andere noch als Nachtrag: Mein Partner hat mich von Anfang an unterstützt, in dieser Hinsicht hatte ich Glück. Auch Freunde, Kollegen und Verwandte waren nur teilweise skeptisch, alle haben mich aber haben mich immer unterstützt. Interessanterweise waren es die verbeamteten Freunde, die die größten Bedenken hatten. Natürlich habe ich noch relativ "leicht Reden", da ich noch nicht lange verbeamtet war und daher der finanzielle "Rückschritt" nicht so wehtut und mir vor allem im Hinblick auf die Rente noch nicht so viel verloren gegangen ist. Trotzdem denke ich, wenn man ausrechnet, dass es irgendwie machbar ist auch im Alter, dann kann es sehr sehr lohnen, sich zu trauen!Aug 17, 10:20
  • Susanne on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, ich werde nächste Woche auf eigenen Wunsch aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Mir hat dieser Bericht damals auch sehr geholfen, als ich anfing mit dem Gedanken zu spielen, die Verbeamtung aufzugeben. Jetzt habe ich es getan! Und es fühlt sich gut an. Ich bin 31, Sonderpädagogin und wäre Ende August dieses Jahres auf Lebenszeit verbeamtet worden. Mit der festen Stelle an einer inklusiven Gesamtschule, die ich Ende 2015 freiwillig und guten Mutes angetreten habe, war ich ziemlich schnell unglücklich, frustriert bin hin zu verzweifelt und "Ich gehe nicht mehr hin". Im Frühling 2016 habe ich mich dann beim Personalrat beraten lassen, was für Möglichkeiten ich habe. Im Dezember habe ich einen Versetzungsantrag gestellt, der aber (wie erwartet) nicht bewilligt wurde, auch der Direkttausch mit einem Kollegen "meiner" alten Förderschule, an die ich gerne zurückwollte, hat nicht geklappt. Da fing der Gedanke der Entlassung aus der Verbeamtung an, immer größer zu werden. Noch weitere 4 Jahre, bis 2021, zu warten, bis mein Versetzungsantrag nicht mehr abgelehnt werden kann, konnte ich mir nicht vorstellen zu warten. Und was, wenn ich mit 50 das Gefühl habe, ich möchte nicht mehr als Lehrer arbeiten, etwas anderes machen, dann wäre es für den Ausstieg (aus finanzieller Sicht) wohl zu spät... Ich habe begonnen, noch eher "spaßig" nach Stellenangboten von privaten Ersatzschulen geschaut. Da hatte die Montessorischule eine Stelle für Sonderpädagogen ausgeschrieben, auf die ich mich - immer noch nicht sicher, wie ernst ich das meine - beworben, dort hospitiert, mich im Gespräch vorgestellt und dann die Zusage bekommen habe. Es gefiel mir dort sehr gut, vor allem die Stimmung, die Atmosphäre, der Umgang miteinander - es fühlte sich an wie nach Hause kommen, und es herrschte eine Atmosphäre und Haltung, die ich sonst eher von Förderschulen kenne, allerdings kombiniert mit Inklusion, d.h. der gesamten Bandbreite von Schülern und Fähigkeiten. Zuerst habe ich so viele Infos wie möglich über die Schule gesucht, Internetbewertungen gelesen, mit Eltern und Kollegen von dort telefoniert... Dann habe ich mich ausfühlrlich mit dem Folgen des Ausstiegs aus dem Beamtentum beschäftigt. Ich habe mir Infos vom Personalrat, der Bezirksregierung und einem Anwalt geholt; gerechnet, was ich an Rente bekommen und jeden Monat an Geld rausbekommen würde, auch im Hinblick auf eine Teilzeitbeschäftigung, wenn die Familienplanung fortschreitet. Man braucht dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine private Altersvorsorge und evtl. Zusatzversicherungen zur gesetzlichen KV - alles Dinge, mit denne ich mich bislang nicht befasst hatte, schlicht weil man sich darüber als Beamter keine Gedanken machen muss. Zum ersten Mal wurde mir in aller Deutlichkeit bewusst, welche Privilegien man als Beamter hat: Hohes Gehalt, hohe Pensionsansprüche, private Altersvorsorge nicht dringend nötig, die private Krankenversicherung, außer in den erstn 5 Jahren keine Dienstunfähigkeitsversicherung nötig, Unkündbarkeit, die Möglichkeit, problemlos von Voll- auf Teilzeit und vor allem später wieder auf Vollzeit zu wechseln... Wow! Irgendwie hatte ich mir das vorher nie so klar bewusst gemacht. Trotzdem habe ich mich nach Wochen voller Nachdenke, Grübeln, mit anderen Reden, ... entschieden. Es war sicher keine rationale Entscheidung, sondern eine emotionale: Ich wollte wieder gerne zur Arbeit gehen und in einem Umfeld arbeiten, dessen pädagogische Haltung meiner entspricht und bei der ich das Gefühl habe, hier könnte ich die nächsten vielen Jahre arbeiten. Wo es ein Anliegen der Schule ist, sich (auch in Bezug auf Inklusion) weiterzuentwickeln und Dinge zu verändern, weil sie ein Wirtschaftsbetrieb ist. Wo die Kollegen Spaß an ihrer Arbeit haben und wo auch die Schüler gerne hingehen! Seit dieser Entscheidung geht es mir gut. Ich habe also den Entlassungsantrag an meinen Sachbearbeiter bei der Bezirksregierung gestellt. Vor ein paar Tagen habe ich meine Entlassungsurkunde erhalten und werde ab nächste Woche an der neuen Schule arbeiten. Ich freue mich drauf. Natürlich weiß ich nicht, was ich in einigen Monaten oder Jahren denke, aber im Moment fühlt es sich an wie die richtige Entscheidung. In einigen Jahren hätte ich diese Entscheidung im Hinblick auf finanzielle Nachteile allerdings vermutlich nicht mehr treffen (können). Vom Personalrat weiß ich, dass es mindestens noch eine weitere Sonderpäddagogin gibt, die in diesem Jahr ebenfalls ihre Verbeamtung aufgegeben hat. An meiner neuen Schule arbeiten drei Kolleginnen, die schon vor Jahren ihre Verbeamtung an den Nagel gehängt haben. Alle drei haben gesagt, sie bereuen es bisher überhaupt nicht. Vielleicht ermutigt mein Bericht jemanden, der darüber nachdenk, auszusteigen. Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die es getan haben (ich habe nun bereits 5 kennengelernt), nur schreiben die oft nicht in solchen Foren. Das ist schade. Viele GrüßeAug 17, 10:12
  • Sylvia on Inspiration und Experten: “Hallo, ich bin 52 Jahre alt und immer gern Lehrerin gewesen. Ich liebe Kinder über alles. Aber , ich will nicht mehr als Lehrerin arbeiten Ich plane meinen Ausstieg. Noch 1 Jahr möchte ich als Lehrerin arbeiten und dann aussteigen.... Ich hoffe, dass es klappt. Ich möchte auch weiter arbeiten, aber eben nicht mehr in der Schule.Jul 27, 18:51
  • Mona Seefried on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen lieben Dank für die ermunternden Worte. Innerlich habe ich schon vor vielen Jahren mit meinem Beamtendasein abgeschlossen aber bisher hat mir entweder der Mut gefehlt oder ich habe mich beeinflussen lasden, von meinem Mann, Freunden und Kollegen. Mein Mann ist auch Bundesbamter und er sieht in dem Ausstieg nur Nachteile. Seine Bedrnken äußern sich im Bezug auf die private Krankenversicherung und auf die spätere Rente. Ich sehe das überhaupt nicht so wie er, weil ich glaube dass allein die Arbeit mich oft krank macht oder gemacht hat. Leider haben gerade Ehepartner ( jedenfalls mein Mann) ein großes Problem damit..Wie sieht es hier so bei anderen in dieser Beziehung aus? Sind bei allen die Partner damit einverstanden?Jun 27, 20:20
  • Moritz Ly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi zusammen, in den aktuellen Koalitionsvertag NRW 2017 hat es das Altersgeld leider nicht geschafft. Zumindest hab ich es dort nicht gefunden: S 54 - 57. https://www.fdp.nrw/sites/default/files/2017-06/Vertrag%20NRW-Koalition%202017_4.pdf Schade! Heißt ja aber nicht, dass es nicht irgendwann kommt. Sie werden sich nicht ewig verschließen können. GrußJun 27, 09:20
  • Moritz Ly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Mona, herzlichen Glückwunsch zu deinem Willen etwas zu verändern. Ich hab erst letzte Woche wieder gehört: "Ich hab jetzt hier noch 17 Jahre, die sitze ich auf einer Arschbacke ab!" 17 Jahre was für eine lange Zeit, wie viel könnte man da machen! Ich bin auch Bundesbeamter und hab zum Herbst gekündigt. Der einschlägige Paragraf ist für dich der §33 BBG http://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__33.html Da steht drinnen, dass sie dich so lange halten können bis die Beamtin oder der beamte die ihr oder ihm übertragenen Aufgaben ordnungsgemäß erledigt hat, längstens drei Monate. Heißt sie müssen begründen warum du unabkömmlich bist. Ansonsten kann das ratz fatz gehen. Bei mir hieß es das Schriftliche dauert 4-6 Wochen. Aber wenn es geeilt hätte, dann wäre das auch schneller gegangen. Den "Beamtenklau", (gleiche Quelle aber §31 I 2) den du ja auch angesprochen hast, machen sie glaube ich nicht mehr so gerne. Also dass du von einem Dienstherren ernannt wirst und dann automatisch dein anderes Beamtenverhältnis erlischt. Ich glaub da gabs mal irgendeine Übereinkunft, dass das nicht mehr gemacht werden soll. Aber da kenne ich mich jetzt nicht aus. Ich sag mal so, wenn deine Kommune / Landkreis dich haben will, dann werden sie auch einen Monat warten. Dafür sparen sie sich die Einarbeitungszeit, weil du das ganze Verwaltungszeugs ja schon drauf hast. An der Stelle würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Ich wünsch dir viel Erfolg!Jun 27, 09:16
  • Mona Seefried on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, auch ich habe lange nach so einer Seite gesucht. Ich bin seit 19 Jahren Bundesbeamtin und arbeite seit ca. 13 Jahren nur noch im Büro. Diese Arbeit hat mich krank gemacht, mehrere längere Krankschreibungen, Burnout usw. sind die Folge. Alle Bestrebungen etwas anderes, interessanteres machen zu wollen, blieben leider erfolglos. Antworten wie, wenn wir Ihnen das genehmigen, wollen das andere Kollegen auch; Sie haben hier einen festen Dienstposten usw. All diese immer wiederkehrenden Aussagen haben mich dazu bewogen, mich außerhalb meiner Verwaltung umzusehen. Da ich auch nicht mehr die Jüngste bin(noch 47) habe ich mich in der Verwaltung meines Landkreises beworben und siehe da, Einladung zum Vorstellungsgespräch und tada...Frau S. wir möchten Sie gern einstellen. Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass ich die Auserwählte sein soll. Nach einer Nacht drüber schlafen, habe ich dann doch kalte Füße bekommen und abgesagt. Meine Gründe waren, 1. kein Beamter mehr und 2. eine Gehaltsstufe niedriger. Das war ein Grund zuviel. Nun hat genau diese Verwaltung wieder zwei interessante Stellen ausgeschrieben und ich habe mich mit vielen Freunden, Bekannten und ausgewählten Arbeitskollegen unterhalten und sie um Rat gebeten. Die Meisten waren der Meinung ich sollte es machen, weil sie alle der Meinung sind, wenn die Arbeit keinen Spaß macht, sollte man sich etwas anderes suchen. Einige rieten wegen der späteren Pension ab (Dank des Gesetzes von 2013 ist das ja geklärt). So und nun habe ich es gewagt. Meine Bewerbung ist heute raus gegangen. Ich fühle mich sehr gut und hoffe nun darauf, dass ich in die engere Auswahl komme. Nun weiß ich nicht, wie die Verfahrensweise ist. Einige Leute sagten, man muss nichts machen, sobald man woanders einen Arbeitsvertrag unterschreibt, scheidet man automatisch aus dem Beamtenverhältnis aus. Andere sagen oder schreiben, man muss 3 Monate vorher einen formlosen Antrag auf Entlassung schreiben. Die Frage ist ja, wenn ich, sagen wir im Juli zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde und zum 01.08.2017 die neue Stelle antreten soll, geht das mit den 3 Monaten nicht. Gibt es hier Jemanden, der damit Erfahrung hat? Zum Abschluss wollte ich noch etwas sagen. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben hier jemals wegzukommen und an mir gezweifelt, doch die erste Zusage hat mir gezeigt, dass ich mich auch mit 47 Jahren noch ganz gut verkaufen kann und wenn man sich verändern möchte, muss man auch das ein oder andere Opfer bringen.Jun 26, 13:04
  • An on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Wie schön und mir mitten aus dem Herzen geschrieben! Ich habe noch drei Wochen Schule, dann bin ich FREI!!Jun 8, 13:54
  • Lena on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank fuer diesen schoenen Artikel! Ich habe gestern eine Email von meiner Schulberhoerde erhalten, wie es denn nun mit mir weiter gehen soll! Die 6 Jahre Beurlaubung sind bald vorbei, und ich kann nur sagen, dass ich mit ziemlicher Erleichterung die Entlassung aus dem Beamtenverhaeltnis beantragen werde! Ich lebe inzwischen in Namibia und habe den Lehrerjob nach Burn-Out und langem Hadern mehr als gerne an den Nagel gehaengt. Ein bisschen Unheimlich wirkt das alles schon, weil alle um einen rum so tun als wuerde man freiwillig der Amputation seiner Arme und Beine zustimmen, fuer mich ist es aber genau das Gegenteil! Der Ausstieg aus dem Schuldienst vor 4 1/2 Jahren (hatte hier noch eineinhalb Jahre als akkut unterbezahlte 😉 Lehrerin unterrichtet) hat mir Fluegel verliehen! Damals, als ich in der Schulbehoerde um Beurlaubung bzw Enlassung aus dem Beamtenverhaeltnis bat, wurde ich ausgelacht!! Das meine ich doch nicht wirklich ernst! Ich solle das noch mal gut ueberlegen. Sie haben mich mit meiner Faecherkombi auch nicht gern gehen lassen! Erst wurde mir eine Beurlaubung genehmigt, auf einmal hiess es dann: nein, das ginge nicht! Fehlinformation eines verwirrten Kollegens. Erst als ich mit Antrag auf Entlassung drohte, ging es auf einmal doch! Also, nicht abschrecken lassen, und nicht aufgeben! Sie lassen einen glaube ich wirklich ungern gehen! Euch allen da draussen, die ihr merkt dass ihr immer mehr abstumpft in eurem Schulalltag, dass ihr zu dem Lehrer werdet, den ihr in eurer Schulzeit gefuerchtet oder nicht gemocht habt, die ihr mit Burnout rausgeknallt seid, die ihr nicht gluecklich seid - es gibt ein (wundervolles) Leben nach der Verbeamtung, und nach der Schule! Man muss ein bisschen Mut und Phantasie haben, und nicht zu sehr darauf bauen, dass man mit 66 Jahren rundherum durch Rente abgesichert ist, und Vertrauen ins und Lust aufs Leben, und dann wird das alles schon werden! Ich bereue den Schritt aus der Schule KEINEN TAG IN MEINEM LEBEN, auch wenn das Leben als Selbststaendige nicht immer leicht ist!Jun 8, 12:56
  • Landesbeamter NRW on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für die rasche Antwort! Ich denke, dass da der demografische Wandel für mich arbeitet. Über kurz oder lang wird auch das Land Nachwuchsprobleme haben, dann muss auch NRW nachjustieren... :).Jun 5, 15:58
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, es freut mich sehr, dass dir das Forum bzw. die Diskussion hier weiterhilft! Zum Thema Altersgeld ist mein Stand nach wie vor, dass es das für Landesbeamte in NRW nicht gibt. Dies bestätigt eine Stellungnahme der NRW-FDP vom 09.06.2016, in der explizit darauf hingewiesen wird, dass es das Altersgeld in anderen Bundesländern gibt, und dass dies auch für NRW dringend wünschenswert sei, jedoch im aktuellen Gesetzesentwurf unberücksichtigt bleibt. (Ich stehe der FDP neutral gegenüber, das folgende Zitat dient nur der Info) "Andere Bundesländer haben mit einer innovativeren Reform des Dienstrechts unter Beweis gestellt, dass den Beamten in späteren Jahren auch eine Brücke in den privaten Arbeitsmarkt gebaut werden kann. Suchen beispielsweise Beamte nach einigen Jahren oder Jahrzehnten der Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst eine neue Herausforderung in anderen Betätigungs- feldern, so wird ihnen diese Wechselentscheidung in Nordrhein-Westfalen weiterhin denkbar schwer gemacht. Ein Austritt aus dem Beamtenverhältnis hat in der Regel den Wegfall der Pensionsansprüche bei gleichzeitiger Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversiche- rung zur Folge, was zu erheblichen finanziellen Einbußen des Beamten führen kann. In Baden- Württemberg haben wechselwillige Beamte eine Wahlmöglichkeit: Entweder sie lassen sich nachversichern oder entscheiden sich für ein sogenanntes Altersgeld, das ihre anteiligen Pen- sionsansprüche im Alter sichert. Die Erprobung eines solchen Modells wäre auch in Nordrhein- Westfalen wünschenswert, wurde im vorliegenden Gesetzesentwurf jedoch ausgespart." Quelle: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-12223.pdf --> Absatz 2: "Handlungsnotwendigkeiten" Ich hoffe, das hilft dir weiter, auch wenn es für dich schlechte Nachrichten sind 🙁 Viele liebe Grüße!Jun 5, 12:27
  • Landesbeamter NRW on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, daher hier ein kurzer Kommentar, der uns "Aussteigern" vielleicht weiterhilft. In NRW ist 2013 im Landtag ein Antrag auf Altersgeld gestellt worden (wer und wie weiß ich gerade nicht mehr...). Altersgeld gibt es meines Wissens nicht nur für Bundesbeamte sondern auch für Beamte in vier Ländern. Damit soll Beamten der Ausstieg erleichtert und das Beamtentum für Jobsuchenden attraktiver gestaltet werden (so die Argumentationslinie...). Altersgeld ist kurz gesagt ein Großteil meiner Pensionsansprüche, wie hoch die Abstriche sind ist vom Arbeigeber abhängig (Bund, Land). Jedenfalls ist das so wenig, dass sich die Entlassung lohnt! Was ich jetzt nicht weiß, ist, ob NRW das Altersgeld mittlerweile in das Beamtengesetz übernommen hat. Suchen diesbezüglich im Web waren nicht erfolgreich. Wenn hier jemand etwa weiß, wäre ich über eine kurze Info sehr, sehr dankbar. Ich hab zwar einen Kompromiss für mich gefunden mit halber Stelle in Landesdiensten und den Rest freiberuflich, aber selbst die halbe Stelle ist mittlerweile unerträglich aus den, in den Kommentaren bereits so häufig genannten Gründen. Da ich 58 Jahre alt bin, ist Entlassung keine Option. Meine einzige Hoffnung wäre ein Arzt, der mich dauerhaft krank schreibt (hab vor einigen Jahren drei Wiedereingliederungen hinter mir, d.h. bei erneuter Erkrankung wäre ich wohl dienstunfähig... wobei sich die Frage stellt, in wieweit ich da nebenher arbeiten darf... der Weg zum Rechtsanwalt ist schon gebucht, Infos Texte ich dann an dieser Stelle!). Schon bedauerlich, dass ich einen erheblichen Teil meiner Lebensenergie in die Suche nach einem gesunden Arbeitsumfeld stecken muss... Lieben Dank für dieses Forum, es hat mir wirklich sehr weiter geholfen!Jun 5, 12:05
  • Landesbeamter NRW on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Auf alle Fragen bezüglich Freiberuflichkeit bzw. Selbständigkeit erhältst umfassende Antworten in einem so genannten Existenzgründerseminar. Such dir eins, das möglichst lange dauert, Kurzangebote sind meistens nicht seriös. Diese Seminare werden von der Bafa mitfinanziert, mein dreitägiges Angebot hat läppische 40€ gekostet, die beste Investition für meine Freiberuflichkeit! Viel Erfolg:)Jun 5, 11:54
  • Jessica W. on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich habe auch lange gebraucht, um diesen Blog zu finden, da es im Netz fast nichts darüber gibt. Ich bin seit 15 Jahren Bundesbeamtin (keine Lehrerin) und habe eigentlich schon innerlich gekündigt. Für unseren Dienst sind wir nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Persönliche Belange intetessieren niemanden. (Be-)Förderung und Motivation gehen gen Null. Hauptsache das Qualitätsmanagement passt, egal ob es völliger Quatsch ist. Die eigentliche Arbeit, für die man diesen Beruf erlernt hat, wird zur Nebensache und die Bürokratie rückt in den Vordergrund. Die Kollegen drehen hohl und werden psychisch oder physisch krank. Und mit denen muss man dann auch noch klarkommen. Meine Idee ist, nebenbei erst einmal ein Gewerbe / Kleingewerbe zu gründen, um nicht von heute auf morgen kündigen zu müssen. Hat jemand Erfahrung bei der Bewilligung eines Gewerbes? Wird es überhaupt genehmigt? Was muss ich einhalten? Schöne Grüße JessicaMai 24, 15:54
  • Herbert on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, (1) vielen lieben Dank für diese tolle Seite und vielen lieben Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die sich die Mühe gemacht haben, hier ihre jeweilige Geschichte zu erzählen. Diese Seite hat mich in der Entscheidungsfindung sehr unterstützt. (2) ich habe im April meine Entlassungsurkunde erhalten. (Bundesland SH, Fächer Mathematik und Physik). Meine Schulleitung hat mir diese sogar vorgelesen 🙂 Ich habe als Diplomphysiker zwei Jahre lang das Referendariat für Seiteneinsteiger in SH gemacht. Danach wurde ich zuerst auf Probe, dann auf Lebenszeit verbeamtet. Am 31.07.2017 endet meine Karriere als Beamter. All denjenigen, die nun wissen wollen wie es mir damit geht, kann ich nur sagen, es fühlt sich fantastisch an. Ich habe während meines Lebens eine tolle Ausbildung genossen (vor und während meiner Zeit als Beamter) und ich habe Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Ich liebe meine Arbeit und werde diese an anderer Stelle fortsetzen. Ein Stelle von der ich hoffe und glaube, dass Wertschätzung, Leistungsanerkennung und zwischenmenschliche Kommunikation keine Fremdworte sind. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Seite Mut und klare Sicht beim Abwägen der Vor- und Nachteile. Ein Kollge aus dem NordenMai 23, 19:25
  • Kathi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Mia, du darfst dich nur nicht in einem anderen Bundesland für eine Beamtenstelle bewerben, während du in einem Beamtenverhältnis bist, aber sonst darf man sich bewerben. Das wäre ja auch sonst wirklich heftig, wenn man erst seine Stelle kündigen muss ohne zu wissen, wie es weiter geht (zumal man ja kein ALGI bekommt...). Viel Erfolg und lass mal hören, wie es dir ergangen ist! Bist du auch in der Fb-Gruppe "Lehrer auf Abwegen"?Mai 15, 10:21
  • Rebecca on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! Toller Beitrag, sehr informativ und motivierend. Meine Frage geht in eine ähnliche Richtung wie die von Melanie, bzw. würde ich gerne wissen: Wenn ich meine Entlassung z.B. für September schon im März beantrage, bekomme ich dann etwas schriftlich, das mir bestätigt, dass ich ab September keine Beamtin mehr im aktuellen Bundesland bin. Praktisch etwas, das ich einer Bewerbung für ne Beamtenstelle im anderen BL beifügen könnte? Normalerweise braucht man ja diese Freigabeerklärung, aber wenn man die nicht hat...eine Art Kündigungsbescheid? Danke schon mal!Mai 2, 21:27
  • Melanie2 on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo zusammen, gibt es irgendjemand der das Bundesland gewechselt hat, in erstem Bundesland gekündigt hat und dann in dem neuen wieder verbeamtet wurde? Falls ja wäre ich für Erfahrungen bei der wieder Verbeamtung SEHR dankbar! P.S. Darf das neue Bundesland eigentlich die Verbeamtung nicht zulassen NUR weil man schon einmal eins "gekündigt" hat? Danke Euch schon im Voraus! LG MelanieApr 13, 14:35
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Wow, Anni! Das hört sich aber toll an! Vielen lieben Dank für dein Lob! Es freut mich unheimlich, dass dir dieser Blog eine Unterstützung sein konnte. Das ist schon verrückt, da tippt man seinen Frust und Gedankensalat ins Internet, und dann entsteht daraus so ein toller Thread mit vielen Gleichgesinnten 🙂 Ich wünsche dir viel Mut, Erfolg und alles Gute! Berichte mal von deinen Erfahrungen, auch gerne als Gastartikel bei mir. Es gibt offenbar sehr viele, die das Interessiert und weiter bringt. Ganz liebe Grüße!Mrz 22, 13:52
  • Anni on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette! Ich bin so froh, dass es deinen Blog gibt! Nach den Osterferien werde ich meine Entlassung beantragen und deine Informationen haben meine Entscheidung zu diesem Schritt vereinfacht! Ich bin jetzt seit 19 Jahren Lehrerin. Es reicht! Die Freiheit ruft! Seit ungefähr einem Jahr lese ich immer wieder in deinem Blog. Immer wieder hat er mich ermutigt. Jetzt mache ich es wahr und gehe! LG an dich und alle Gleichgesinnten, die diesen wahrlich nicht einfachen Schritt gehen!Mrz 22, 13:35
  • outofschool on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, liebe Blogleser- und schreiber, zunächst möchte ich sagen, dass ich den verständnisvollen und freundlichen Ton in diesem Blog schätze und nicht für selbstverständlich halte. Ich las neulich in einem Blog zu diesem unseren Thema und nach einigen Einträgen wurde der Ton aggressiv. Also auch, wenn einer hier eine andere Meinung vertritt, wird er nicht ausgebuht. Das finde ich sehr gut. Wir hier zusammen würden vielleicht ne gute Schule machen 😉 Und ich möchte danke sagen. Ohne Eure Stimmen hier hätte ich vielleicht noch nicht den Mut gehabt auszusteigen. Aber nun habe ich mit allen Verantwortlichen gesprochen und es geht los ... Ich bin aufgeregt und motiviert in ein neues Leben zu starten ... da wartet noch so viel. Endlich Freiheit. Als Angestellte ist es bei mir organisatorisch nicht so schwer auszusteigen, aber die finanzielle Unsicherheit, die auf mich wartet, ist natürlich vergleichbar. Dennoch, Leute, wir sind gut ausgebildet, haben so viele Erfahrungen bisher gesammelt. Ich denke, die Schule ist auch ne harte Schule für uns gewesen und hat uns einiges gelehrt und uns gewappnet, gut durch's Leben zu kommen. Alles Gute und nur Mut!Mrz 20, 12:02
  • Yunee on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Ich bin sehr erleichert, diesen Blog gefunden zu haben! Auch ich bin eine von denen, die gedacht hatten, sie stünden mit ihren Gedanken alleine....bin seit zwei Jahren verbeamtet, incl. Ref seit 7 Jahren als Lehrer tätig....was soll ich sagen? Die letzten sieben Jahre war ich unglücklich, bin zur Zeit wg. Depressionen in Beratungsgesprächen. Seit dem Ref weiß ich eigentlich, dass der Job nichts für mich ist, ich bin viel zu introvertiert, spiele in der Schule eine völlig andere Person, als ich eigentlich bin. Das strengt an. Das Blöde in meiner Situation ist, dass meine Familie und, was noch härter für mich ist, mein Freund meine Probleme nicht wirklich ernst nehmen. Meine Gedanken, aus dem sicheren Job, der Verbeamtung, auszusteigen, werden von allen als falsch bewertet, ich solle bloß nicht denken, in amderem Berufen hätte ich keinen Stress usw. Der Schritt, seine Ausbildung und sichere Zukunft über Bord zu schmeißen, erfordert ja schon Mut allein. Wenn ihn dir die Liebsten auch noch ausreden wollen, ist es echt hart. Aber ich merke einfach, dass ich es lange nicht mehr kann. Bin gerade dabei, wie es aussieht mit Alternativen..Mrz 18, 21:49
  • Tom on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Guten Abend, ich bin mir bewusst, dass das evtl. "halbherzig" oder "abtrünnig" klingen mag, möchte aber mal einen "Gegenpol" bilden: Weiter oben stand zu lesen, dass der Stress mit einem Schulwechsel vor sieben Jahren begann... Vielleicht ist es für so manchen hier demnach doch auch erstmal eine Möglichkeit, nochmal und nochmal die Schule zu wechseln, bevor der Beamtenstatus gänzlich aufgegeben wird. Es gibt natürlich durchaus große Unterschiede, und vielleicht kann man "sein Glück" auf einer Mini-Dorfschule finden, die man auch noch leitet (zur Klarstelltung: Mein Glück wäre das nicht, aber wir Menschen sind verschieden). Oder aber vielleicht im Auslandsschuldienst... Klar, das muss überhaupt nicht zutreffen, aber es muss auch nicht zwangsläufig zutreffen, dass das Glück in einem anderen Berufsfeld wartet. Ich bin mir genau bewusst, welchen Aufwand und welches Risiko ich selbst betreiben müsste,wenn ich mein jetziges Gehalt "aufkündige" und mich anders orientiere, um das gleiche Gehalt zu erlangen. Dabei brauche ich das nicht, denn Ich kann es mir sogar (locker) leisten, nichts mehr zu verdienen, aber damit bin ich die Ausnahme, und die wirtschaftliche Seite ist gerade für junge Menschen nicht zu unterschätzen. Bitte fühlt euch nicht "verraten" in eurem Bestreben, denn auch ich sehe das Schul- und Beamtensystem sehr kritisch, aber mit nunmehr 50 Jahren bin ich Realist genug, um zu wissen, dass nicht jeder "andere" oder "neue" Weg die "Erfüllung" bringen muss. Und es gibt meiner Meinung wirklich auch Schulen, die dem System wenigstens so weit trotzen, dass man sich zumindest "etwas wohler" fühlen kann. Gleich wie, alles Gute, ich finde es sehr interessant, den Beiträgen hier zu folgen.Mrz 17, 18:34
  • Nici on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Ly, heißen Dank für die Textfloskel und den Link!!! Ehrlich: Ich kenne mich mit diesen Formalitäten so gar nicht aus, weil ich es oft gar nicht checke, ob mich was betrifft oder nicht. Und vieles habe ich auch nicht gefunden, weil ich nicht wussste, dass ich danach suchen muss. Die Gewerkschaften haben mir als Nicht-Mitglied ja nicht wirklich weitergeholfen... Ich lass es dich und euch alle wissen, wie´s weiterging. So long!Mrz 17, 12:35
  • Nici on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Sarah, verbindlichsten Dank für deinen Tipp!!!! Und wie es bei mir dann dermaleinst gelaufen ist, werde ich euch allen mitteilen. Bis denne!Mrz 17, 12:29
  • Nici on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo liebe Anabel, männo, dass sind ja echt deftige Zustände!! Was arbeitest du denn an dem Gesundheitszentrum? Wäre eine berufsbegleitende zweite Ausbildung vielleicht ein Weg aus dem Grauen? Dann müsstest du dich vielleicht mit dem Gedanken der Selbständigkeit anfreunden. Aber du bist doch ein Kind der Freiheit und des Handelns... Ich habe eine Ausbildung zur Theaterpädagogin (BuT) gemacht. Das soll jetzt mein Arbeitsfeld sein, bin allerdings noch am Aufbauen. Schau dich mal um! Es gibt sicher auch verlockende Möglichkeiten für dich. Trau dich und hab Spaß dabei!Mrz 17, 12:26
  • Ly on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Nici, Wenn du verbeamtet bist und das auch schon vor dem 01.01.2011 warst, dann würde ich den Antrag auf die Altersgeldregelung gleich in die Kündigung mitschreiben. Wie Sarah ja richtig sagt, ist die Frist da begrenzt. Also Textourettes schlanken Satz um die ebenfalls schlanken Sätze erweitern: "Weiter beantrage ich die Inanspruchnahme der Altersgeldregelung. Bitte informieren Sie mich über den weiteren Verfahrensablauf" oder ähnliches. Natürlich auch unbedingt proaktiv informieren ob das in BaWü so passt. Für mich gilt die Bundesaltersgeldregelung, die ist ähnlich aber nicht gleich. Wichtig ist das der Antrag vor der Entlassung aus dem Beamtenverhältnis abgegeben wird. Das ist bei euch genauso. Wenn du nach dem 01.01.2011 verbeamtet wurdest, oder angestellt bis, dann brauchst du das nicht. Für Bawü mehr dazu unter https://lbv.landbw.de/-/altersgeld. Aber kennst du ja wahrscheinlich alles, wenn es dich betrifft. Viel Glück!Mrz 15, 12:50
  • Sarah on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Nici, es würde mich sehr freuen, dann zu erfahren, wie es dir ergangen ist! Ich selbst trage mich ebenfalls mit dem Gedanken auszusteigen (auch in Baden-Württemberg). Was ich bisher in Erfahrung bringen konnte ist, dass du - je nachdem, wann du eingestellt wurdest - VOR deinem Entlassungsantrag gegebenenfalls das "Altersgeld" beantragen solltest, da du ansonsten stattdessen nachversichert wirst, was meines Wissens nach deutlich negativer ausfallen würde. Liebe textourette und all die anderen, vielen Dank für all eure Berichte!!! 🙂Mrz 11, 09:50
  • Anabel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo textourette - Hallo Ihr, es ist sehr tröstlich, eure Beiträge zu lesen. Hätte ich gewusst, was das Beamtentum für ein Knast bedeutet, hätte ich mich nie darauf eingelassen! Der Wahn begann vor 7 Jahren mit einem Schulwechsel (zuvor die Schule war ein wahrer Wohlfühlort, hätte nicht gedacht, dass es soviel Irrsinn an Schulen gibt). An der damalig neuen Schule waren 50% der Lehrer immer krank - viele Bleichgesichter um mich herum, ca 70% hatten einen Versetzungsantrag schon vergeblich seit Jahren laufen ...ich wusste: das tue ich mir nicht an! Das Schulamt wollte noch Informationen von mir haben, ... da Eltern schon beim Ministerium Schlange standen. Und sagte, sie würden sich darum kümmern, dass ich wechseln könnte. Und dann, in den Sommerferien verleugnete sich der Sachbearbeiter, ging einfach nicht mehr ans Telefon. Ich war damals noch so naiv - und war schockiert über diese mafiöse Art! Ich ging nicht mehr an die Schule zurück - sondern in die Krankheit. Ich fiel 1/2 Jahr aus, todunglücklich - weil ich ja meinen Beruf an meiner vorhergehenden Schule liebte und da sehr glücklich war. Und dann ging der Schlamassel weiter - trotzdem war ich da noch sehr selbstbewusst und forderte regelrecht eine ordentliche Stelle. Nach einer Wiedereingliederung an meiner Wunschschule wurde ich gegen meinen ausdrücklichen Willen!!! auf eine Schulleiterstelle einer anderen Schulform gesetzt. Im Rückblick ging es mir da von den Strukturen ganz gut - nur wollte ich ja nichts mit dem Schulamt zu tun haben - sondern einfach als Lehrer arbeiten. Freigabe bekam ich seit Jahren nicht, weil ich naturwissenschaftliche Fächer unterrichte, die sehr gefragt waren. Also musste ich 1 Jahr Schulleitung durchstehen - bis ich dann einer normalen Schule eingesetzt wurde, die gewollt weiter von meinem Wohnort war. (Irgendwie war mir alles sehr peinlich und ICH schämte für alles). Leider blieb ich dann im Bundesland, und fand dann nun folgendes Schule ein regelrechtes Grauen. Hierarchisch verkrustete Strukturen wie in der Nachkriegszeit - Lehrer, die sich duckten und unterdrückt wurden, Ellenbogen - Konkurrenz, bei Krankmeldung am Telefon Beleidigungen, Kränkungen von unfähigen Leitungspersonen - wenigstens war der Schulablauf ordentlich strukturiert. Ich habe direkt im 1. Jahr wieder ein Versetzungsantrag gestellt! Es ist für mich absurd, zu bleiben, wo ich nicht glücklich bin. Dachte mir, 3 Jahre muss ich nun ausharren. Bin nun dass 4. Jahr dort! Die letzten 7 Jahre waren ein einziger Spießrutenlauf .... mit Wohnungswechsel.... Ich wollte beim ersten fatalen Schulwechsel schon das Beamtenverhältnis kündigen - es hatte mir noch nie viel bedeutet - und TROTZDEM hörte ich da auf meine Umgebung. Zur Zeit habe die Stunden gekürzt, habe lange Anfahrten (87 km) und arbeite 1-2 Stunden die Woche in einem Gesundheitszentrum - für mich ein paradiesischer Ausgleich, weil mir die Leute da so normal erscheinen. Und immer wieder die Frage, wie komme ich da raus? Lohnt sich das mit 47 überhaupt noch. Pensionsansprüche habe ich 'mal berechnet - bei Teilzeit ist das gar nicht so viel! Ich muss sagen, mittlerweile 4 Jahre im Job auszuhalten - das macht sich körperlich und auch psychisch schon bemerkbar. Da ich ja ein Kind der Freiheit und des Handelns bin, habe ich auch schon Lehrergesundheit eingeschaltet. Bringt nicht viel - außer "man solle krank machen". Personalrat fällt einem in den Rücken - man wird behandelt wie ein Fahnenflüchtling. Momentan bemühe ich mich um Stille - man könnte auch sagen, ich verstumme etwas. Es ist so ein Irrsinn - nicht wegzukönnen, gehalten zu werden... niemand kann man auf Schmerzensgeld verklagen. Ich suche nach einem way out - ich würde gerne noch 'mal was anderes leben und komme auf keinen grünen Trichter .... Wisst Ihr einen Rat? Ich hoffe - meine Geschichte war nicht zu langatmig, gerne ein feedback und finde diesen Austausch hier klasse. Alles Liebe...Mrz 9, 21:39
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Lade dich herzlich zu nem Gastbeitrag auf diesem Blog ein, wenn du durch bist. Interessiert bestimmt viele hier! 🙂Mrz 8, 23:16
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Nici, die Kündigung muss auf dem Dienstweg erfolgen, zumindest in NRW. Konkret heißt das, Adressat ist die Bezirksregierung und das Dezernat, das auch sonst immer für dich zuständig ist. Allerdings schickst du den Brief nicht selbst da hin, sondern eben auf dem Dienstweg, also über die Schulleitung. Ich habe den Brief bei der Schulleitung abgegeben und die leitet ihn dann weiter. (Das ist allerdings ein Gefühl von Kontrollverlust, denn es gibt ja durchaus linke Schulleitungen, die das vielleicht zu spät weiterleiten oder schlimmeres...). Hat aber geklappt. Beim Anschreiben habe ich mich auf einen Satz beschränkt: Sehr geehrte ..., hiermit beantrage ich in Absprache mit der Schulleitung des XY-Gymnasiums in Z. meine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zum xx.xx.xxxx. Mit freundlichen Grüßen, ... War vollkommen ausreichend. Wie gesagt, adressiert an meine Standard Sachbearbeiterin bei der Bezirksregierung. Gratulation zum Entschluss! Tschakkaaaaaa! 😀 Berichte mal, wie's war! Viele GrüßeMrz 8, 23:04
  • Nici on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Textourette, schön, dass es dich und deine Erfahrungen zum Ausstieg aus dem Schuldienst gibt!!!! Und auch euch anderen fleißigen Kommentatoren vielen Dank!! Ich werde später im Jahr ein bisschen was zu meinem Ausstiegsweg berichten, brauche jetzt aber erstmal konkrete Formulierungshilfe von dir liebe Textourette. Kannst du mir beim Inhalt meines Antrags auf Entlassung aus dem Schuldienst weiterhelfen? Als ich versucht habe Infos von den beiden Gewerkschaften zu bekommen, war die Kommunikation beendet, sobald ich mich als Nicht-Mitglied geoutet hatte. Was hast du im Fließtext geschrieben? Hast du deinen Antrag nur an die Schulleitung geschickt oder gleichzeitig auch an das Schulamt und das Regierungspräsidium? Sobald ich da weiter weiß, ist Baden-Württemberg um eine freie Lehrerstelle reicher... Allen Ausstiegsüberlegerinnen: Bleib dir treu! Und dir liebe Textourette allerbesten Dank!!!!!Mrz 8, 18:35
  • outofschool on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich habe Deinen Blog vor einiger Zeit entdeckt und war wie viele derer, die hier kommentiert haben, so froh, von Menschen zu lesen, die ähnlich über ihr Dasein als Lehrer denken und fühlen. Vielen Dank für die Möglichkeit des Austausches hier. Ich gehe seit sieben Jahren durch Höhen und Tiefen dieses Berufes und kann mich wie else in vielen Aspekten dieses Berufes nicht wiederfinden. Bedaure dies allerdings auch teilweise, weil es eben auch freudvolle Momente gibt, schöne Unterrichtsstunden mit positiven feedbacks von aktiven, freundlichen Schülern. Das und diese Schüler werde ich vermissen Dennoch überwiegen die Momente des Unwohlgefühls, des Überfordertseins in vollen Klassen mit mehreren Schülern, die meine ganze Aufmerksamkeit bräuchten und denen, denen ich diese Aufmerksamkeit, weil sie sich angepasst verhalten und gut im Fach sind, nicht geben kann, um sie voranzubringen. Offene Respektlosigkeiten, Distanzlosigkeiten von Seiten einiger (eher weniger, dennoch:) Schüler erschweren den Schulalltag außerdem. Es werden immer wieder Aufgaben auf uns gehäuft und das ist eine Last, die man oft menschlich nicht mehr aushalten kann. Die letzte Aufhäufung ist die, dass die sächsische Bildungsempfehlung keinen bindenden Wert mehr hat. Wie wird das gelöst? Die Gymnasiallehrer haben die Aufnahmeprüfungen, die nun eingeführt werden (um nur das zu wiederholen, was die Grundschule in ihrer Empfehlung schon aussprach) zu korrigieren. Die LehrerInnen sind das letzte Glied einer Entscheidungskette und tragen somit eben diese ganze Last, die größer wird und auf der anderen Seite gibt es keine Entlastung. Es kommt immer nur hinzu ... Wenn man dennoch einen großen Wert auf eine gute Unterrichtsvorbereitung und -durchführung legt, zieht man den Kürzeren. Meine Entscheidung, dem Schuldienst den Rücken zu kehren, wird immer fester und meine Gesundheit hat auch ihre Meinung dazu ... Nun habe ich vor dem Studium einen Beruf erlernt und bin nach vielen Jahren dabei, mich dort wieder fit zu machen und arbeite einige wenige Stunden nebenberuflich. Es macht Freude und ich sehe es fast gar nicht als Arbeit im Gegensatz zum Lehrerdasein. Welch ein Unterschied! Sehr wahrscheinlich werde ich mich bald ganz auf diesen Beruf konzentrieren, auch wenn er finanziell bei Weitem nicht so lukrativ ist wie der der Lehrerin. Ich habe inzwischen einige Menschen getroffen, die das sehr unterstützen. Die meisten aber bringen zuallererst den finanziellen Aspekt an und ich gebe zu, dass mich das immer wieder zweifeln lässt. Ich komme dennoch zu dem Schluss, dass Zufriedenheit und frohe Lebenszeit, von der Tom oben schrieb, das wichtigste für mich sind. Hoffentlich habe ich den Mut und ich wünsche den Mut allen, die als Lehrer nicht klarkommen und einen Weg, aus dem System Schule auszusteigen. Ich freue mich auf weitere Stimmen hier und nochmals Danke. Es tut so gut, Gleichgesinnte zu hören.Feb 26, 13:20
  • Mia on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Kathi, ich bin auf dein Post gestoßen, weil ich eine ähnliche Idee habe, ich bin auch unzufrieden an meiner Schule, liebäugle aber auch mit einer Ersatzschule. Da wäre mal nach einem halben Jahr in einem beamtenähnlichen Verhältnis! Bezüglich der Berwerbung: Hast du dich trotz Beamtenstelle einfach beworben, also "darf" man das? Liebe Grüße, MiaFeb 22, 16:40
  • Joghurette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo Ihr, ich bin froh, auf diese Seite gestoßen zu sein - mir wird immer suggeriert, ich stehe mit meinen Ausstiegsgedanken alleine da (unfassbar) und ich bekomme in diesem politischen Beziehungsgefüge (das ist nimmer normal ! Geschweige denn menschlich! ) keine klaren Auskünfte. Ersteinmal arbeite ich sehr gerne als Lehrer, ich stehe gerne vor Jugendlichen - was mir den Ausstieg auch erschwerte. Ich habe erhebliche Peobleme mit dem System, was Versetzungen, Freistellungen schier unmöglich macht! Ich kann nun innerlich kündigen oder neu beginnen. Letzte Wo wurde mir klar, warum Lehrer trotz ihres Mühsals, ihrer Unterdrückung, Entwürdigung, Entmündigung ausharren. Sie erwartet eine großzügige Altersversorgung. Was neu war, dass bei Entlassung aus dem Beamtenverhältnis nur der Arbeitgeberanteil in der gesetzlichen Rentenversicherung nachbezahlt wird. ! Damit ist der Weg in Altersarmut fast schon vorprogrammiert. Ich glaube, in BaWü ist das anders geregelt, sie zahlen auch Arbeitnehmeranteile nach. Ich bin Landesbeamtin RLP. Hilfe - nach all den Schikanen mit Dienstbehörde ... möchte ich gerne was anderes tun. Weiß jemand was über diese Nachversicherung? Danke und Liebe Grüße - ich hätte meinen Wunsch vor 7 Jahren schon nachgeben sollen - mir hat das Beamtentum nie viel bedeutet - und jetzt scheint es mich mit zunehmenden Alter zu knebeln, bzw. ich sehe mehr Nachteile.Feb 20, 19:43
  • Tom on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, Hut ab vor der Entscheidung und auch bezüglich des speziellen Wissens, das du hier mit Einfühlungsvermögen und Sachverstand weitergibst. Vielen Dank dafür. Ich selbst bin 50 Jahre alt und mit einer Vollzeitstelle als Grundschullehrer beschäftigt, gehöre zu denen, die die Folgen der "veränderten Kindheit und Kinder" täglich im Unterricht zu spüren bekommen und nicht mehr durch den Einsatz ihrer eigenen Lebenszeit kompensieren möchten. Denn letztlich ist jede Bezahlung eine Entgelt für den Einsatz der Lebenszeit. Je mehr Stress damit verbunden ist, desto eher sollte man diesen Einsatz hinterfragen. Genau das tue ich, obwohl ich ausgesprochen gerne unterrichtet habe und dies unter anderen Voraussetzungen auch noch tun würde. Ein Ausscheiden kommt für mich wg. meines Alters nicht in Frage, aber ich halte noch bis 2020 durch, habe dann ein Sabbatjahr und werde mich anschließend aus familiären Gründen freistellen lassen. Rein rechnerisch müsste das dann bis zum Alter von 66 1/2 Jahren möglich sein, also bis zur Pensionierung. Ich möchte aber auch noch die Möglichkeit haben, freiberuflich zu arbeiten, und wie ich das sehe, beißt sich das mit der Freistellung...Hier ist mir noch keine Lösung in Sicht. Wie gesagt, eine Kündigung als Beamter ist mit dann 53 Jahren von der Pension her unsinnig... Was ich aber als Anregung an jüngere Kollegen einbringen möchte, ist a) der Auslandsschuldienst b) eine Freistellung für ein weiteres Studium - habe hier keine Erfahrungen, aber schon in Gesprächen erfahren, dass a) sehr interessant ist und b) vor Jahren möglich war (aktuell ???). Allen hier wünsche ich viel Spaß bei der Arbeit, die jeder gerne macht !Feb 17, 21:42
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hi Eulenohr, vielen Dank für dein nettes Feedback. Freut ich, wenn du aus dem Blog Mut schöpfst. Was Studiengänge und deren Möglichkeiten angeht bin ich leider überfragt. Es gibt von Bundesland zu Bundesland und Uni zu Uni so viele verschiedene Fächerschattierungen, da bin ich nicht up to date... ich kenne mich noch nicht mal mit Bachelor/Master aus, weil ich glücklicherweise noch vor der Bologna Reform fertig studiert habe. Könnte mir vorstellen, dass man da etwas desillusioniert ist, weil einem dann doch nicht so viele Scheine für den anderen Studiengang anerkannt werden. Ich nehme auch an, dass ein Nebenfach mit wirtschaftlicher/betriebswirtschaftlicher Ausrichtung nicht dumm dazu wäre. Liegt mir persönlich auch nicht so, aber in meinem heutigen Beruf sehe ich, dass ich diese Kenntnisse bitter nötig hätte. Ansonsten kann ich da leider nur auf die herkömmlichen Stellen verweisen, Studienberatung, Arbeitsamt... dass die jetzt wirklich Ahnung davon haben, bezweifle ich aber auch. Wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß und Mut, nach rechts und links zu gucken und neue Wege zu entdecken 🙂Feb 17, 17:08
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Kathi, das freut mich und ich wünsche alles Gute! Die Frage nach der Beurteilung kann ich ganz leicht beantworten: nöö. Wenn ich eine bei der Schulleitung eingefordert hätte, hätte es wahrscheinlich so ausgesehen, dass ich sie selbst verfasse und die Schulleitung dann schaut ob sie das so abnicken kann und unterschreibt. Aber da in der Phase gerade enorm schlechte Stimmung war weil die Schulleitung gerade abgesägt wurde, habe ich mich gar nicht erst getraut, das anzusprechen...Feb 17, 14:46
  • Eulenohr on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Ich finde diesen Beitrag so erfrischend und hoffnungsvoll. Liebe Textourette, schön, dass du deinen Weg gefunden hast! Befinde mich gerade im 1. Mastersemester Grundschullehramt und seit zwei Wochen im Praxisblock. Soll heißen: min. 15 Zeitstunden/Woche in der Schule, 4 Stunden selbstgeplanter Unterricht. Was bin ich froh, dass es diese Phase gibt! Sonst hätte ich nie herausgefunden, dass der LehrerInnenjob (in unserem Schulsystem) am Ende nichts für mich ist. Überlege mir derzeit Alternativen (Hang zu den Bildungswissenschaften) und bin immer froh, Geschichten zu lesen von Menschen, denen es ging/geht wie mir. Texttourette, kannst du mir Tipps geben, worauf ich achten soll? Ich habe herausgefunden, dass Bildungswissenschaften gut mit meinem Wunsch zusammengeht, viele Möglichkeiten offen zu haben und mich zu spezialisieren, als auch von meinem bisherigen Wissen zu profitieren und möglicherweise bildend/referierend aber auch erstellend (Materialien, Konzepte) tätig zu sein. Bin nur noch unsicher, zudem muss ich mich mit dem Bafög-Amt auseinandersetzen wegen eines Fachwechsel. Aber das sind alles Schritte, die ich gerade beginne zu machen. Auf jeden Fall macht mir dein Beitrag Mut. LGFeb 17, 14:45
  • Kathi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, ich habe diesen Blog bereits im November kommentiert und jetzt ist mein Beschluss zur Kündigung konkret geworden. Ich verlasse das System Schule jedoch nicht komplett, sondern habe eine neue Stelle an einer alternativen, freien Schule und bin wirklich sehr gespannt, ob mir der Beruf dort wieder richtig Spaß macht. Dazu werde ich wieder posten! Ich hätte da nochmal eine Frage: hast du zum Abschluss deiner Zeit als Beamtin noch irgendeine Beurteilung oder Bescheinigung über deine Arbeit bekommen, so eine Art Zeugnis?Feb 17, 12:45
  • Ly on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hey Lisa, es ist vollkommen egal ob du lebenslang verbeamtet bist oder anders. Die "Kündigung" läuft gleich ab. Der Schritt an sich ist leicht. Der Schritt DAHIN allerdings nicht. Ich kenne diese Gefühle die du beschreibst selbst gut. Das ewige hin und her. Die Zweifel. Der Blick aus dem Goldenen Käfig usw. Was ich dir aber als dreifacher Familienvater ganz klar mitgeben kann ist, dass Familienplanung und Kündigung zwei verschiedene Dinge sind. Meine Kinder sind alle noch klein und trotzdem gehe ich dieses Jahr andere Wege. Du musst dich nicht jetzt "vor der Familienplanung" für etwas entscheiden. Du kannst dich immer wieder neu entscheiden. Jetzt sofort. In zwei Jahren, in zehn Jahren. Ohne Kinder, mit Kindern. Egal. Ich gebe zu, ohne Kinder ist das vielleicht etwas einfacher. Aber auch mit Kindern ist "der Zug doch noch lange nicht abgefahren." Wenn die richtige Zeit gekommen ist, ist sie da. Das kann jetzt sein oder eben erst später. Ich wünsch dir was Gutes!Feb 11, 22:34
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Da würde ich mich aber noch mal an anderer Stelle informieren. Ich gehe davon aus, dass die GEW das spekuliert hat, dass danach die Beschäftigungschancen so schlecht sein sollen. Man ist ja schließlich kein Schwerverbrecher! Abgesehen davon, meinst du, in 10 Jahren hat sich deine Einstellung zu dem Beruf (und die Belastung im Beruf) so grundlegend verändert, dass du dich wieder frohen Mutes in eine Verbeamtung stürzen wollen würdest? Dann steht man doch wieder vor der gleichen Zwickmühle mit der Altersvorsorge.Feb 10, 12:44
  • else on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, vielen Dank für die Rückmeldung. Tja, eigentlich hatte ich schon immer die Vorstellung, eben Lehrerin zu werden. Nur hatte ich mir natürlich nie vorgestellt, dass ich einerseits so überfordert sein würde, und andererseits dass z.B. in der Ausbildung ein solcher Druck ausgeübt werden würde. Daher verändert es die Entscheidung doch noch einmal, wenn es heißt, ich kann nie mehr zurückkehren. Das ist alles echt nicht leicht. Liebe Grüße!Feb 10, 11:57
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, danke für dein nettes Feedback. Ich habe vom PhV NRW eindeutig und unmissverständlich die Auskunft, dass ich selbstverständlich wieder als Lehrer arbeiten kann. So lange ich die Kriterien erfülle und noch verbeamtet wird auch wieder als Beamter (Gott bewahre... 😉 ). Ob das in anderen Bundesländern anders ist, kann ich leider nicht sagen. Meiner Logik nach ist das aber sicherlich deutschlandweit eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wenn der Lehrermangel anhält, was sich momentan ja abzeichnet, wären die doch blöd, fertig ausgebildete Lehrer nicht wieder zu beschäftigen. Egal ob verbeamtet oder angestellt. In NRW werden teilweise pädagogisch vollkommen unerfahrene Leute auf Feuerwehrstellen (Mutterschaftsvertretung, Langzeit-Krankheitsvertretung, etc.) und in Mangelfächer eingesetzt. Da stehen Studenten und Freiberufler oder sonstwie fachaffine Menschen vor Klassen. Ich habe ein paar Musiker-Freunde, die noch nie ne Uni von innen gesehen haben, aber aus reiner Not einen Musik-Lehrauftrag am örtlichen Gymnasium bekommen haben. Teilweise totale Chaoten, bei denen ich mich frage, wie da nicht sofort die Schulaufsicht auf der Matte stand. Da kann ich mir schlichtweg nicht vorstellen, dass man als fertiger Lehrer mit Berufserfahrung abgewiesen wird. Klar, mit einer Kombi wie Reli/Geschichte könnte es schwierig werden, weil z.B. kein Bedarf besteht. Aber mit örtlicher Flexibilität und etwas Beharrlichkeit muss doch was drin sein. Man muss ja auch gar nicht an eine normale Schule, sondern kann in die Erwachsenenbildung oder Berufskolleg oder sonstiges im Bildungssektor. Ich würde mir da nicht zu große Gedanken machen. Mit aller Wahrscheinlichkeit würdest du dich nach einem Ausstieg ohnehin umorientieren, so dass sich die Schulfrage dir gar nicht mehr stellt. Viele liebe GrüßeFeb 9, 09:19
  • else on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo liebe Textourette, danke für deinen Artikel und die lebendige Diskussion hier.. ich stehe auch ständig in Gedanken kurz vor dem Ausstieg, weil ich mich von vielen Aspekten der Arbeit sehr überfordert fühle und andererseits mich eigentlich im Leben noch in anderen Bereichen ausprobieren wollte. Leider habe ich auf meine Eltern und andere Leute gehört, die mich zum Referendariatsbeginn und danach vom Berufseinstieg überredet haben. Und jetzt fühle ich mich auch nach 3 Jahren im Job noch immer fremd, habe große innere Widerstände bei der Arbeit und hadere total damit. Nun eine Frage: ich habe kürzlich mit der Rechtsabteilung der GEW telefoniert und mir wurde gesagt, dass es eben nicht möglich sei, wieder als verbeamtete Lehrerin einzusteigen, wenn mir irgendwann im Leben danach sein sollte, und das selbst eine Tätigkeit als angestellte Lehrerin schwierig zu erreichen sei (im Wortlaut "selbst wenn Sie angestellt werden..."). Ich komme aus Hamburg. Ist es evtl. in unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich geregelt? Vielleicht meinte er ja auch, es sei eben "nicht üblich", wieder eingestellt zu werden, aber rein rechtlich ist es noch eine andere Frage? Ich würde mich sehr über eine Einschätzung freuen.Feb 8, 21:13
  • Lisa on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo! Ich bin so froh, über diesen Artikel gestolpert zu sein. Ich befinde mich selber nämlich in einer misslichen Lage. Ich habe nun das Ref beendet und letzte an meiner Schule eine Beamtenstelle angenommen. Denn “es wäre ja dumm, dazu Nein zu sagen“. Leider weiß ich mit ziemlicher Sicherheit, dass ich diesen Beruf nicht bis in alle Ewigkeit ausüben will. Ich habe aber auch noch keine wirkliche Alternativen. Hinzu kommen Gedanken wie “Jetzt bin ich noch jung und könnte noch etwas anderes machen, bevor ich an Familienplanung denke.“ Ich bin gerade einfach nur ratlos... Habe ich noch einfachere Ausstiegmöglichkeiten, weil ich noch nicht lebenslänglich (schon allein das hört sich an wie im Gefängnis) verbeamtet bin?Feb 2, 14:16
  • Stef on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Maren, ich bin (noch) Finanzbeamte. Da mein Interesse schon immer auch im Bereich der Qualitaetssicherung lag, habe ich mich fuer diesen Berufszweig entschieden und bin nun in der Bewerbungsphase. Es stehen schon Bewerbungsgespraeche an und ich bin aufgeregt, begeistert und aengstlich zugleich. Das von Dir erwaehnte montagliche Grauen gibt mir jedoch Mut den Weg weiterzugehen. Zwischenzeitlich war ich krank geschrieben, weil ich mich mit Herzrhythmusstoerungen nicht mehr getraut habe einzuschlafen. Teilweise bin ich nach Luft schnappend aufgewacht. Laut meiner Aerztin uebrigens Stresssymptome die bei Frauen besonders stark auftreten. Habe ich manchmal Angst vor meiner eigenen Courage? Definitiv. Dennoch, jedes Mal wenn ich mit Traenen in den Augen von der Arbeit komme weiss ich, dass es richtig ist zu gehen. Mein Umfeld ist jetzt schon viel gluecklicher mit mir, weil ich nicht mehr so deprimiert bin. ICH bin insgesamt schon viel gluecklicher. Denn egal was kommt: "kein Beamtenverhaeltnis mehr" ist nicht das Ende der Welt. Und neue Perspektiven entdecken und neue Wege gehen kann trotz aller Aufregung und Aengste befreiend sein. Ich wuensche Dir viel Kraft und eine erfolgreiche ZukunftJan 31, 20:30
  • Kerstin on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich trage mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, wegen der oben oft genannten zunehmend schlechteren Bedingungen den Beamtenstatus und den Beruf als Lehrerin aufzugeben. Ich bin 58 und will lieber die Jahre, die mir vom Leben bleiben, nutzen, um zu reisen. Glücklicherweise kann ich auf eine Witwenrente zurückgreifen, die das Überleben halbwegs sichert, denn die dann sehr bescheidene Rente wird mir ja erst mit 66 gezahlt. Kennst jemand einen ähnlichen Fall wie den meinen und kann sagen, ob und wie so ein Ausstieg möglich ist? Könnte ich, wenn alle Stricke reißen, nach einem oder zwei Jahren wieder einsteigen?Jan 31, 15:18
  • Miriam on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich hatte vor 3 Wochen eine Telefonat mit dem Personalrat in NRW. Klare Aussage : Beurlaubung ohne Bezüge gibt es auf Grund von Lehrermangel nicht mehr.Jan 30, 21:59
  • Jana on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Liebe Miriam, ich arbeite im Öffentlichen Dienst als Bildungsreferentin.Jan 29, 20:36
  • Miriam on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Lämpel, ich stehe vor einer ähnlichen Situation, Seit 10 Jahren als Sonderpädagoge unterwegs. Nahtloser Übergang in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit und seit 1 1/2 Jahren im GL an einer Realschule tätig. Dann habe ich leztes Jahr im März eine Schule in Nordschweden von Innen gesehen und war gefesselt. Den Unterricht habe ich mir dann im Oktober für 4 Stunden angesehen. Und seither will ich, auch aus privaten Gründen (mein Freund ist Schwede und lebt dort) eigentlich nicht mehr an einer deutschen Schule, wie ich sie bisher kenne arbeiten.Jan 29, 14:33
  • Miriam on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Hallo Jona, mich würde interessieren, was du beruflich jetzt genau machst? Ich überlege gerade freiwillig auszusteigen um auswandern zu können. Eine Beurlaubung als Sonderpädagogin ohne Bezüge ist leider nicht möglich. LG MiriamJan 29, 14:22
  • Jana on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Hallo textourette! Ich bin vor 5 Jahren aus dem System "gegangen worden" im Ref. Ich hatte zwar keine Bestnoten, sondern Vornoten von 2,7. Trotzdem- durchgefallen. Tja. Zweimal sogar. Heute geht es mir jedoch besser als je zuvor und ich bin heilfroh, aus der Schule raus zu sein! Ich arbeite weiter im päd. Bereich (den ich laut den Fachleitern sehr gut drauf habe, mir lag die Unterrichtsplanung nicht) und habe nebenbei noch ein Fernstudium drauf gesattelt. Ich will hier allen frei- und unfreiwilligen Aussteigern Mut machen- es geht, wenn man will!Jan 29, 11:28
  • KaJoSch on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Helga, ich möchte dir etwas erzählen. Mein Vater war "sein ganzes Leben lang" Studienrat – und mit 65, eine Woche nach seinem Pensionierungsschreiben – tot. ... Alle Träume, alle Reisepläne für "danach", die Lebensversicherung und die Pensionsansprüche: hinfällig. Ich bin auch Lehrerin, werde aber meine Job jetzt an den Nagel hängen. Denn: meine Mutter hatte vor 2 Monaten (mit 66) einen schweren Schlaganfall. Und dieser zweite Hinweis darauf, dass ich, wenn ich noch etwas vom Leben haben will, es JETZT angehen muss, ist für mich nicht mehr weg zu ignorieren. Genießen wir also unser Leben abseits des Schulsystems weiter, vielleicht mit weniger "Sicherheit", vielleicht aber auch mit höherer Zufriedenheit, mit mehr Genuss und mehr Freiheit.Jan 14, 23:12
  • anacarina on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Leute. Was für ein Glück, hier auf diesen blog gestoßen zu sein... Gerade zu einem Zeitpunkt, an dem in mir eine innere Entschlossenheit gereift ist, noch in diesem Jahr aus dem System rauszugehen. Ich habe mich, ähnlich wie eine andere Schreiberin weiter oben, ewig lang in einem hin und her erschöpft (Sicherheit versus Freiheit, wie es so viele hier beschrieben haben). Jetzt ist die große Frage, wie dieser Ausstieg nach vielen Berufsjahren auf integere und zugleich kluge Weise passieren kann. Es fehlt (mir) an Information, und da ich auch nicht in einer Lehrergewerkschaft organisiert bin/ war, gibt es auch keine Rechtsberatung, die wirklich in die Details geht,- sondern nur ein allgemeines Beratungsgespräch mit dem örtlichen Personalrat, - in meinem Fall nicht weiterführend. Ein Gespräch in der BA bestärkte nur die "Bedenken" und ergab keinerlei Ermunterung (Hinweis aufs Alter, eingeschränkte Verwendbarkeit,- "Der Arbeitsmarkt wartet nicht gerade auf Menschen wie Sie"). Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der sich mit der Situation in Ba-Wü auskennt. (Stichwort "Altersgeld") Ist jemand diesen Weg schon gegangen und kann Erfahrungen mitteilen? Danke euch allen und vor allem der Bloggerin für ihre unermüdliche Bereitschaft, zu antworten.... LG anacarinaJan 9, 21:13
  • Franzi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen lieben Dank für deine Auskunft! 🙂 Das hört sich ja schon mal gut an! Bevor ich kündige muss ich erstmal alles abklappern, was wichtig ist und mich genau informieren. Dein Blog ist wirklich sehr interessant zu lesen und eine gute Hilfe dabei! LG FranziJan 7, 21:32
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “hallo Franzi, nach deinem Ausstieg aus der verbeamteten Beschäftigung wird es dir ganz regulär freigestellt, ob du deine Pensionsansprüche sofort in die Rentenkasse übertragen haben willst (dann mit Verlust), oder ob du dem bis zu zwei Jahre Aufschub gewähren möchtest. Der Aufschub soll gewährleisten, dass du bei einer neuen Beamtenstelle deine Pensionsansprüche voll übertragen bekommst. Sollte also kein Problem sein, wenn du innerhalb von 2 Jahren eine neue Verbeamtung antrittst. Viele liebe Grüße!Jan 6, 20:27
  • Franzi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! 🙂 Erstmal ganz herzlichen Dank, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst! Sehr, sehr hilfreich! Ich denke auch daran, zu "kündigen", aber aus anderen Beweggründen und das nur kurzfristig und solange, bis ich wieder eine neue verbeamtete Stelle habe. Hört sich ziemlich bescheuert an, daher vielleicht noch ein paar Hintergrundinfos: Ich bin verbeamtete Lehrerin an der Grundschule in NRW. Leider habe ich aber den großen Fehler begangen und habe eine Art sonderpädagogische Stelle angenommen. Dies hat leider weitreichende Folgen (die ich hier nicht alle erklären kann) für meinen Schulalltag und meine Arbeitsweise. Ich werde immer unzufriedener und unter diesen Bedingungen macht mir mein eigentlicher "Traumberuf" keinen Spaß mehr. Die z.Zt. einzige Möglichkeit, da raus zu kommen und wieder als "normale" Grundschullehrerin zu arbeiten ist eben die Kündigung und dann die Bewerbung auf eine neue Stelle ohne sonderpädagogischen Hintergrund. Meine größte Sorge ist (neben der erneuten Vorstellung beim Amtsarzt, aber das müsste hoffentlich klappen), der Verlust eines Teils der Pensionsansprüche. In dieses Thema muss ich mich allerdings noch einarbeiten. Wenn ich doch quasi - wenns gut läuft - direkt wieder eine Beamtenstelle habe, kann ich dann alle Ansprüche mitnehmen bzw. übertragen bekommen? Mit der privaten Krankenkasse das lässt sich sicher irgendwie regeln, die kann man ja auch kurzzeitig stilllegen. Es ist schon sehr risikobehaftet. Ich müsste ja zu einem Zeitpunkt kündigen, an dem ich noch nicht sicher weiß, ob weitere Stellen ausgeschrieben werden... Aber da zur Zeit so ein Lehrermangel herrscht, sind die Chancen doch nicht allzu schlecht, hoffe ich. Falls jemand noch Links oder Tipps hat, gerne her damit! LG FranziJan 6, 17:35
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey, in England gibt es kein Lehramtsstudium in dem Sinne. Man studiert ganz normal ein Fach auf Bachelor/Master, Dann setzt man ein "Teacher Training" drauf, so ne Art Referedariats Crashkurs. Dann kann man als angestellter Lehrer arbeiten. Im anglophonen Ausland unterrichtet man allerdings nur ein Fach und hat in der Regel den Schwerpunkt auf einer bestimmten Jahrgangsstufe, von der man dann mehrere Klassen parallel hat. Gerade dadurch, dass die Lehrerausbildung dort eher schmalspur ist, ist die Fixierung auf das Berufsbild nicht so groß, man wechsrlt leichter mal rein und raus. Da denken wir Deutschen deutlich mehr schwarz/weiß. Natürlich auch durch die Verbeamtung. lgJan 5, 17:03
  • Maren Stahlhuth on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Welche Stelle hattest du denn als Landesbeamte inne? Ich hadere immer noch mit meiner Entscheidung, weil ich mit den beiden Kindern alleine bin, aber mir graut schon wieder vor Montag, wenn die Schule anfängt... Als was wirst du denn dann anfangen zu arbeiten, oder hast du dir noch keine Alternative gesucht? Es sind wirklich wenige, die aufhören, als Beamte zu arbeiten. Wenn man dann mal nach England schaut, dort sind die Lehrer nicht verbeamtet, da kündigen sie reihenweise, weil die Bedingungen sich so verschlechtert haben. Da denke ich mir auch, dass die Personen wahrscheinlich auch ein LA-Studium hinter sich haben und andere Jobs finden... Liebe GrüßeJan 5, 15:54
  • Stef on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich bin zwar kein Lehrer, aber Landesbeamte in NRW. Ich werde definitiv kuendigen und freue mich sehr darueber, endlich mal verstaendliche Informationen zum Thema Pensionsanspruch gefunden zu haben. DANKE Es ist zwar Schade, dass ein Grossteil verloren geht, aber das ist die freie Zunkunft wert. Danke und allen Zweiflern sowie Entschlossenen sei gesagt: Nur Mut. Geld ist nicht alles. Und wir leben unser Leben nur einmal. Fuer uns. Nicht fuer den Staat.Jan 3, 18:38
  • Lämpel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! Wollte nur sagen, dass es mir ähnlich geht...Sonderschullehrer seit 10 Jahren und seit diesem Schuljahr nun akut auf der Suche nach Veränderung...Der Job ist zwar einerseits anstrengend und fordernd - auch bedingt durch das totale Bildungschaos - mit der Zeit für mich leider auch immer langweiliger und irgendwie abstumpfend. Allerdings könnte ich mir auch noch einen Job innerhalb des "Systems" vorstellen, ggf. auch Richtung Privatschule, an der ich meinen Beamtenstatus behalten kann oder am Regierungspräsidium... Ich bin mit Haus, Frau und Kind leider auch recht angebunden...Wäre ich jünger würde ich eh komplett auswandern... LGDez 15, 18:29
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Momo, vielen Dank für deinen Kommentar. Oh, wow, ich kriege direkt Beklemmungen, wenn ich deine Schilderung lese. Von der "verschlampten" Klausur bis zu Wespe im Unterrichtsraum kenne ich das alles und es hat mich genau so ohnmächtig und frustriert gemacht. Allerdings war ich die meiste Zeit über alleinstehend und kinderlos, so dass man seinen Alltag entsprechend strukturieren konnte. Ich nehme an, du bist, wie ich, Geisteswissenschaftlerin? Die Naturwissenschaftler empfinden diese Beschränkung auf den Lehrberuf ja oft nicht so stark. Da habe ich einige erlebt, die an die Uni, in Labore oder irgendwelche Institute gegangen sind. Von den Leuten, die mir geschrieben haben, hatten die meisten auch keine Idee für Alternativen. Manche allerdings haben den Absprung gewagt und hatten dann absolut Lehrer-fremde Betätigungsfelder, die ihnen unheimlich Spaß machten. Z.B. ist jemand in die Gastronomie gegangen und hat mit Freunden ein Restaurant aufgemacht. Ich weiß von Leuten, die zur Lufthansa gegangen sind. Da soll es viele Lehrer-Wechsler geben. Ich kenne Leute in Buchverlagen, bei Fernseh- und Radiosendern (Medienstadt Köln...), die auf Lehramt studiert haben. Das Arbeitsamt bietet auch vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ich kenne jemanden, der einfach ausgestiegen ist, ohne etwas neues zu haben, und dann eine Weiterbildung zum Social Media Manager gemacht hat. Außerdem sollen Lehrer als Personaler und mit Mediatorenausbildung gefragt sein. Im Versicherungswesen kann ich mir Lehrer auch gut vorstellen (zumindest im Backend 😉 ) Ich hatte überlegt, eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeuten oder zum Kunsttherapeuten draufzusetzen. Nachhilfe habe ich übergangsweise viel gegeben, das war es auf Dauer auch nicht für mich. Wobei man sich andererseits mal wirklich one on one mit den Schülern und ihren Bedürfnissen auseinander setzen kann. Das ist wiederum sehr befriedigend. Ich kenne auch einen Aussteiger, der ein eigenes Nachhilfeinstitut aufgebaut hat. (Bei "Studienkreis" oder Ähnliches würde ich nie anfangen, absolute Knebelei bei Hungerlohn.) Lernbegleitung für Förderschüler hätte ich mir auch vorstellen können. Man geht mit in die Schule und unterstützt im Unterricht. Oft machen das jedoch mehr oder weniger "Ungelernte" und die Vergütung ist sicherlich recht mager. Lehrer an einer Schule für Kranke hatte ich auch mal ausgelotet. Finde ich auch interessant, gibt aber sehr wenig Stellen. Außerdem wenig Kontinuität bei den Schülern und einen großen Spagat zwischen verschiedenen Altersgruppen, Niveaus usw.. Ich persönlich habe mich in den Jahren im Schuldienst viel mit Webdesign auseinandergesetzt und mache das jetzt nebenberuflich. Hauptsächlich leite ich mit meinem Partner ein mittelständiges Familienunternehmen. Das bestand aber schon "vor mir", so dass ich einsteigen konnte. Das macht mir übrigens wahnsinnig viel Spaß und viele meiner "Skills" und Erfahrungen aus dem Lehrberuf sind hier absolut von Vorteil. Meine Fächer liegen dadurch zwar mehr oder weniger brach, jedoch nicht alle anderen Dinge. Ich kann super organisieren, planen, kommunizieren, verwalten, kreativ sein, habe sehr viel Erfahrung mit Menschen. Das sind große Pluspunkte, die andere nicht mitbringen. Für mich persönlich ist die Selbständigkeit sehr attraktiv. Allerdings ist das natürlich gerade zu Anfang mit großen Unsicherheiten verbunden. Ich kenne alleinstehende Mütter, denen quasi gar nichts anderes übrig blieb, als sich selbständig zu machen, weil sie als Mutter niemand einstellen wollte. Da kenne ich eine "Homestagerin", die eigentlich etwas ganz anderes gelernt hat. Oft geht es gar nicht um das Kerngeschäft, sondern die Fähigkeiten, die du mitbringst. Vielleicht liegt deine Zukunft in einem vollkommen anderen Arbeitsbereich, in dem du gut klar kommst weil du Multitasking perfektioniert hast, im Kontakt mit Menschen geübt bist, das Verwalten gewohnt bist, als Person gut ankommst. Etc. Ich würde auch ein professionelles Jobcoaching bzw. eine professionelle Berufsberatung mit Begabungsanalyse erwägen. Das hat mir sehr geholfen zu sehen, was ich eigentlich gerne und gut mache. Bei mir kam übrigens "Kulturmanagement" dabei raus. Das ist im Grunde auch genau das, was ich in meinem jetzigen Unternehmen mache. Ich hoffe, du behältst den Mut und ich konnte dir vielleicht ein wenig helfen. Viele liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit!Dez 13, 18:37
  • Momo on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich bin wirklich froh über diesen Artikel! Mir ist eigentlich seit dem Referendariat klar, dass ich diesen Beruf nicht bis zur Rente ausüben will. Ich muss dazu sagen, dass ich sowohl mein Studium als auch dementsprechend mein Ref mit Kind zu Ende gebracht habe. Ich fand es im Studium nicht schwer, Beides unter einen Hut zu bringen, aber im Referendariat war meine damals 1jährige Tochter dauerkrank. Gott sei Dank waren meine Eltern in der Nähe, so oft hätte ich gar nicht wegen Krankheit des Kindes beurlaubt werden können... Also habe ich nach einem Jahr Ref entschlossen, dieses für 1 Jahr zu unterbrechen, um erstmal zu gucken, dass es mit meiner Tochter gesundheitlich besser läuft und auch ich war gesundheitlich stark angeschlagen. In dieser Zeit war ich auch beim Arbeitsamt zur Berufsberatung, weil ich mir den ganzen Stress nicht mehr antun wollte. Aber da bekam ich nur die Antwort:"Also mit dem Studium sind sie so beruflich eingeschränkt, da können Sie nur Nachhilfe anbieten." Na, Toll, diese Antwort wollte ich sicher nicht hören. Und die Aussage, dass man nur mit dem ersten Staatsexamen was anderes bekommt, hat mich dazu getrieben, mit Bauchschmerzen das Referendariat wieder aufzunehmen. Ich dachte, wenn das beendet ist, wird es sicher besser. Das ist 8 Jahre her, seither hatte ich zusätzlich viele private Rückschläge, war dadurch oft krank, aber manchmal einfach auch nur, weil mir das mit der Schule zu viel wurde. Dieses ewige Hamsterrad: Aufstehen, Kind fertig machen und zum Kindergarten oder später zur Schule bringen, am besten von morgens 8 bis 16 Uhr Schule, Kind wieder abholen, Hausaufgaben, Haushalt, Einkaufen etc., Kind ins Bett und ab 20 Uhr wieder an den Schreibtisch... Teilweise 5 Korrekturlesen in der Oberstufe gehabt, inkl einem LK und dann noch 2 in der Mittelstufe, hieß also auch am WE an beiden Tagen von 8-12 und dann ab 20 Uhr an den Schreibtisch. Dann noch das Unverständnis von außen: Ach Lehrer, vormittags haben sie Recht und nachmittags frei und dann noch 12 Wochen Ferien... Dass Ferien aber nicht arbeitsfreie Zeit bedeutet, das ist vielen Nicht- Lehrern nicht klar. Immer wieder spiele ich mit dem Gedanken, aufzuhören und habe aber so viel Angst davor, was danach kommt... Wenn das Arbeitsamt einem ja schon so viel Mut macht, kommen immer wieder dir Gedanken hoch: wer will dich denn? Was kannst du denn? Mit fast 40 bist du zu alt! Ich sehe aber wirklich keinen Sinn in dem Beruf. Ich verstehe mich gut mit meinen Schülern und habe einen guten Draht zu ihnen, aber ich finde, es wird in den Klassen immer lauter und die Schüler subjektiv immer unmotivierter. Ich möchte nicht immer den ganzen Tag maßregeln müssen, zu Hause nur noch wenig Geduld für meine beiden Kinder aufbringen können und immer angespannt sein. Nie habe ich den Kopf frei, ständig denke ich, was ich noch zu tun habe. Gerade bin ich krank geschrieben und musste in meiner Abwesenheit eine Klausur schreiben lassen. Als ich die Klausuren abholen lassen wollte, weil ich ja von der SL aufgefordert wurde, diese zu korrigieren, waren die Klausuren nicht mehr in meinem Fach, aber mir wird unterstellt, dass ich diese doch hätte... Das ist doch absurd, dass ich die Klausuren hätte, aber vielleicht nicht korrigieren wollte oder dass ich sie hätte verschwinden lassen, damit handele ich mir ja nur Ärger ein. Das will ich trotz meiner Gedanken sicherlich nicht. Ich glaube auch nicht an die Tatsache, dass der "kleine" Kollege xy die Klausuren hat verschwinden lassen. Ich denke eher, dass es jemand war, der höher steht und Interesse daran hat, mir zu schaden. Nur wie soll man das wieder beweisen??? Jetzt kam noch ein Schreiben, dass die Bezirksregierung mich nochmal zum Amtsarzt schicken will, weil sie an meiner Diensttauglichkeit zweifeln. Alles Dinge, die man nicht braucht, wenn man krank zu Hause ist und eh schon Sorge hat, was wird. Ich möchte aber kein Opfer des Systems werden und aus der Sache selbst aussteigen. Ich möchte gerne wieder einen Beruf machen, der mir Spaß macht, wo ich die meiste Zeit morgens guten Mutes hingehe, in dem man auch mal Erfolge hat. Und unter Erfolg verstehe ich jetzt nicht unbedingt, dass ich dir Karriereleiter ganz nach oben steigen möchte. Aber Erfolge in kleinen Dingen, wie Zuspruch, dass man sieht, dass man was geschafft hat. Wie oft habe ich meinen Unterricht super vorbereitet und dann funktioniert die Stunde nicht, weil das Wetter zu schön ist, oder vorher eine Arbeit geschrieben wurde oder weil sich eine Wespe in den Klassenraum verirrt hat... banal, oder?! Ist aber leider so und löst bei mir immer die Gedanken aus, dass ich total gefrustet bin, am liebsten meinen Kopf gegen die Wand schlagen würde ü d mich frage, Warum hast du dir so viel Arbeit gemacht? Es ist doch eh für die Katz und keiner dankt es dir. Meine Frage an dich ist nun, ob du von anderen Austeigern gehört hast, was sie nun beruflich machen, welche Perspektiven man noch hat. Ich meine, manchmal denke ich: es gibt so viele Berufe, so viele Möglichkeiten. Du hast ein Studium abgeschlossen, bist nicht auf den Kopf gefallen. Es wird sich doch irgendwas finden lassen. Ich muss nur dazu sagen, dass ich alleinerziehend mit zwei Kindern bin und leider nicht auf einen Partner als Stütze hoffen kann, aber ich will mich auch nicht mehr wie in einem selbsterbauten Gefängnis fühlen, aus dem es kein Entrinnen gibt... Über eine Antwort, die mir vielleicht weiterhilft, würde ich mich sehr freuen.Dez 13, 13:52
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo N, ich habe auch sehr schnell von Voll- auf Teilzeit reduziert. Ich bin jedoch jemand, der die Arbeit, die er sieht, auch tun muss. Daher füllt sich die Teilzeitstelle sehr schnell durch Mehrarbeit auf Vollzeit auf. Ständige Präsenzpflicht durch Konferenzen, Schulveranstaltungen, etc. erledigen dann auch sehr oft den wöchentlichen "freien Tag", den man in der Regel eingeräumt bekommt. Die Erwartung an dich ist nach wie vor 100% zeitliche Flexibilität und Verfügbarkeit bei einem Bruchteil des Gehalts. Besonders für Eltern scheiße, wenn man ständig die Kinder anderweitig betreuen lassen muss, obwohl doch eigentlich "dein freier Tag" ist. Fazit für mich aus der Teilzeitstelle: gleicher Arbeitseinsatz, weniger Geld, mehr Frust.Dez 13, 11:18
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Caroline, ja, genau so habe ich es auch empfunden! Wie geht es mittlerweile an der neuen Schule? Viele liebe Grüße!Dez 13, 11:08
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Petra, ich kann das sehr gut nachempfinden! Du hast ja schon eine Ausbildung als Krankenschwester, vielleicht lässt sich daran wieder anknüpfen? Selbständigkeit als Gesundheitsberaterin, Ernährungsberaterin, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit von Krankenkassen, alles was mit Gesundheit und Didaktik zu tun hat. Heilpraktikerausbildung machen. Es gibt Förderprogramme, um in die Selbständigkeit zu kommen. Wie sieht es im Moment bei dir aus? Viele liebe Grüße!Dez 13, 11:06
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, danke dir für deinen tollen Kommentar! Ja, genau das Denken habe ich auch. Diese lebenslange Bindung an einen Beruf ohne groß nach rechts oder nach links zu können (eigentlich nur nach "oben", also sich aus dem Unterrichten raus befördern zu lassen in irgendwelche depperten Funktionsstellen oder gar Ausbilder werden). Diese Stagnation als Persönlichkeit. Einfach mal 40 Jahre lang jeden Tag das gleiche machen und dann zum Abschied einen Kugelschreiber mit Schulwappen drauf bekommen. Da bin ich irgendwie mehr.... Rock'n'Roll.... 😉 Wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen? Viele liebe Grüße!Dez 13, 11:01
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Maike, ganz herzlichen Dank für dein Lob! Ich habe auch so ein Neuorientierung-Ding an einem Institut gemacht und fand es toll, wie einem dort die schulischen Scheuklappen einmal abgenommen wurden. Ich habe dann aber erst gehandelt, als sich meine Lebenssituation so verändert hatte, dass ich den Ausstieg finanziell und familiär abfedern konnte (also der Verstand sollte schon eine Rolle spielen 😉 ). Das war dann ein absoluter Befreiungsschlag. Jetzt bin ich 1,5 Jahre raus und habe das Gefühl, dass sich erst jetzt mein Körper und mein Geist langsam regeneriert hat und ich langsam alles hinter mir gelassen habe. Ich wünsche dir alles Gute und weiterhin guten Mut für deinen Neuanfang! Wenn ich das konnte wirst auch Du das packen! 🙂Dez 13, 10:53
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Helga, ich kann mir deine Lage gut vorstellen. Es gibt private Anbieter, die dir deinen tatsächlichen Pensionsanspruch genau berechnen. Du hast ja viele Jahre in Beurlaubung und Teilzeit verbracht, daher ist dein Anspruch/Verlust vielleicht gar nicht so hoch wie du denkst? Aber es spielen natürlich wahnsinnig viele Faktoren mit rein. Ich glaube "in deinem Alter" (entschuldige, du bist noch nicht alt!) hätte ich den Ausstieg nicht mehr gewagt. Ich habe die Kurve gekratzt sobald ich konnte, genau aus dem Grund der Altersvorsorge. Aber auch ich hatte viel Teilzeit gearbeitet, so dass ich auf den Verlust gesch****n habe. Für mich war es wie eine Wiedergeburt, die Schule wirklich, WIRKLICH hinter mir zu lassen. Es spielt aber natürlich die ganze Lebenssituation, Familie, Gesundheit usw. mit rein. Eine Möglichkeit wäre vielleicht, in der Schule nur den geringsten Stundensoll zu leisten und eben nebenher in einer Tätigkeit aufzugehen, die dich glücklich macht. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute mit deiner Entscheidung!Dez 13, 10:46
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Mira, ich gehe nicht davon aus, dass man sich "ohne triftige Gründe" mitten im Schuljahr beurlauben lassen kann, sicherlich eher zum Halbjahr oder zu den Sommerferien. Die voraussetzungslose Beurlaubung wird meiner Kenntnis nach nur sehr restriktiv erteilt. Ich weiß gar nicht, ob man das einfach so erteilt bekommt. Beachte auch, dass sich dann dein Krankenkassenbeitrag auf 100% steigert und du eine Nebentätigkeit nur in geringem Umfang bewilligt bekommst. Ich hatte die voraussetzungslose Beurlaubung damals für mich ausgeschlossen - nicht weil ich es nicht gebraucht hätte, sondern weil meine Schulleitung so ätzend war, dass das nie über ihren Tisch gegangen wäre... Wünsche dir viel Stärke und alles Gute!Dez 13, 10:34
  • Maike on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Blog-Schreiberin, deinen Blog verfolge ich schon eine ganze Weile, da ich mich genau mit diesem Gedanken seit Monaten exzessiv beschäftige. Die Frage aller Fragen war dabei stets: WAS kann ich mit dieser Ausbildung nur anfangen? Geholfen hat mir letztendlich ein wunderbares Seminar zur beruflichen Neuorientierung, bei der es nicht darum ging, zu klären, was ich mit meiner Ausbildung anfangen kann, sondern: Was WILL ich machen, was ist mein Traum? Und genau nach diesem Motto und meiner Vision im Hinterkopf bin ich nun täglich dabei, mir meinen Ausstieg aus diesem never-ending-Hamsterrad zu gestalten. Allein dieser Gedanke an den Ausstieg und die baldige Kündigung motiviert mich noch, täglich diese Arbeit zu verrichten. Jedem, der mit dem Gedanken an Aufhören und Kündigen spielt, kann ich nur dazu raten: Hört nicht auf euren Verstand, sondern auf euer Bauchgefühl. Ein zufriedenes, glückliches Leben kann ich nur erreichen, wenn ich u.a. einen Beruf/ Berufung habe, in der ich mich wohl fühle und womit ich mich identifizieren kann. Alles Gute an Alle!Dez 11, 19:14
  • Helga on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, Bevor ich ins Referendariat kam wollte ich kündigen, aber jeder sagte, ich solle doch zumindest die Ausbildung fertig machen, weil sonst mein Studium als nicht abgeschlossen gelten würde. Nach einer Lehrprobe bin ich zum Arbeitsamt und wollte Alternativen, aber der Berater meinte, ich solle es doch erst mal ausprobieren, denn der Lehralltag sei anders als Referendariat. In den Mutterschutz ging ich mit dem Gedanken, dass ich nun ja Zeit hätte, mir Alternativen zu überlegen - leider fiel nur nichts Vernünftiges ein. (Für ein Jahr leitete ich ein Nachhilfeinstitut, aber das war noch schrecklicher als das Lehrerdasein.) Dann fing ich wieder in der Schule an, doch schon nach zwei Monaten wollte ich kündigen und hatte mich auch über alles informiert - da bat mich das Schulamt, mobile Reserve zu werden, was ich auch tat. Das hatte ich eigentlich von Anfang an gewollt, durfte es aber nicht und als ich das gerne weiter gemacht hätte, durfte ich auch das nicht. Also ließ ich mich wieder aus familiären Gründen beurlauben und wollte mir eine andere Arbeit suchen. Seither gebe ich auf Honorarbasis in Kindergärten Deutsch und seit dem Sommer unterrichte ich Flüchtlinge. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das Unterrichten von Erwachsenen wirklich Spaß macht. Tja - ich bin einer dieser typischen Lehrer mit zu wenig Autorität. Eigentlich mag ich die Kinder - und sie mich auch - aber sie tanzen mir einfach auf der Nase herum. Inzwischen bin ich 50 und habe immer noch nicht gekündigt! Das Problem ist schlichtweg die Alterssicherung. Beamte bekommen immerhin eine Mindestpension von 1500 Euro, steige ich aber aus, habe ich ja nur noch wenige Jahre um mir eine Rente aufzubauen. Nun hat mir das Institut, an dem ich DAF unterrichte, eine Vollzeitstelle angeboten. Leider immer nur befristet und auch deutlich schlechter bezahlt als der Unterricht an einer staatlichen Schule. Dafür macht mir die Arbeit wahnsinnigen Spaß und ich fühle mich dort seltenst gestresst... Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll! Kündigen und die damit verbundene Unsicherheit riskieren? Im Staatsdienst bleiben und hoffen, dass ich die verbleibenden Jahre irgendwie überstehe?Dez 11, 13:42
  • Mira on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Super BEiträge! Ich überlege gerade, ob ich erst mal eine Beurlaubung anpeilen soll, um Zeit zu bekommen klare Gedanken zu fassen. Bin auch lebenszeitverbeamtet und damit wäre es ein grooooßer Schritt. Kennt jemand die Frist, die zwischen dem Antrag auf Beurlaubung und dem Eintritt d. Beurlaubg liegt? Sind das auch 3 Mon. wie bei der Kündigung? Viel Glück an euch alle, die ihr euch mit dem Gedanken an einen Ausstieg tragt.... supermirandaDez 10, 08:58
  • Nicole Derksen on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich bin gerne Lehrerin, aber an meiner Schule macht es mir wegen ständiger Schulleitungswechsel und immer schlechteren Bedingungen einfach keinen Spaß mehr. Ich habe schon mehrfach Versstzungsanträge gestellt, bekomme aber keine Freigabe. Dabei habe ich schon eine Schule, die mich gerne hätte. Die Situation an meiner jetzigen Schule ist aber eher so, dass es sicher noch drei Jahre dauert bis ich mit der Freigabe rechnen kann. Das halte ich aber nicht aus! So habe ich auch schon an Kündigung gedacht, weil mich diese Bevormundung einfach nervt. Es ist so, dass ich Niederländerin bin und mein Studium in den Niederlanden absolviert habe, früher auch schon in den Niederlanden gearbeitet habe. Trotzdem bin ich hier vorbei 8 Jahren verbeamtet worden. Wenn ich von Kündigung spreche, erklärt mich jeder verrückt. Aus diesem Grund und weil ich meine Ansprüche eigentlich lieber nicht verlieren möchte, habe ich jetzt auch über das Ruhen lassen des Beamtenverhältnisses nachgedacht. Wie lange kann man es ruhen lassen? Ich darf in der Zeit einer Tätigkeit nachgehen? Ich lasse auch meine private Versicherung ruhen? Wäre es möglich in der Zeit in den Niederlanden zu arbeiten und anschließend direkt an meine Wunschschule wechseln, die sich übrigens auch in NRW befindet, aber zu einer anderen Bezirksregierung gehört zu der ich jetzt leider noch nicht wechseln darf? Übrigens finde ich die Entscheidung zu kündigen echt mutig und der Bericht ist super, auch die Kommentare hier. Damit kann man was anfangen. LG NicoleNov 25, 20:10
  • sini on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Martha, ein paar Fragen an dich, weil ich auch gerade darüber nachdenke mich beurlauben zu lassen. 1. Wird diese Beurlaubung ohne Bezüge immer gewährt? Oder braucht man da bestimmte Gründe? 2. Hast du während der Zeit in Amerika gearbeitet? Bei mir würde es nämlich auch darum gehn mich beurlauben lassen, um eine Zeit im Ausland zu leben und auch zu arbeiten. Offiziell darf man ja während einer Beurlaubung wohl nicht arbeiten, aber mich würde interessieren, wie das in der Praxis aussieht. Wär super, wenn du mir weiterhelfen könntest. GrüßeNov 5, 22:04
  • Kathi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe textourette, ich bin seit 2 Jahren verbeamtete Studienrätin am Gymnasium (noch auf Probe) und auch für mich ist der Fund deines Blogs heute eine sehr große Bereicherung und ich habe deine Einträge regelrecht wie meine eigenen Gedanken empfunden. Eigentlich alles sehe ich genauso wie du und genau diese Gründe haben mich auch dazu bewogen, über einen "Ausstieg" nachzudenken. Zudem will ich aus meinem jetzigen Bundesland weg und wieder nach NRW zurück. Ich bin allerdings noch nicht ganz sicher, ob ich komplett aus dem System Schule raus möchte oder vielleicht ein Schulformwechsel reicht. Denn auch ich liebe das Unterrichten von Kindern, aber die vielen Zwänge und Vorgaben und der Stress im System machen das Lernen oft einfach schier unmöglich bzw. zur unwichtigen Nebensache... ein großes Problem ist zudem meine Schulleitung. Mich interessiert das Konzept der Montessorischule und ich wollte hier einfach mal fragen, ob jemand damit Erfahrungen hat. Außerdem überlege ich noch den richtigen Zeitpunkt des "Ausstiegs" und ich würde gerne, wissen, ob die Frist der 3 Monate bis zur Entlassung immer eingehalten wird, sprich, wenn ich meine Entlassung etwa 6 Wochen vor den Ferien beantrage, dann auch noch über die Ferien bezahlt werde... Wenn jemand was dazu weiß, würde ich mich sehr über eine Antwort freuen und sonst werde ich auch mal die GEW den Personalrat fragen und meine Erfahrungen hier posten! DANKE für diesen Blog und das Brechen des Tabus, deine Einträge sind fantastisch und eine große Hilfe! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude, bei dem, was du tust! KathrinOkt 28, 22:25
  • copiapoa on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank für diesen Bericht. In der Tat suche ich schon lange nach Informationen und Berichten zu dem Thema "Ausscheiden aus dem Dasein als beamteter Lehrer". Leider ist für mich das Thema der enormen Einbußen bei der Nachversicherung aufgrund meines Alters und der vielen Dienstjahre ein nicht lösbar scheinendes Problem. Das Altersgeld wäre vielleicht eine Möglichkeit, die es aber in meinem Bundesland nicht gibt. Und dann ist da tatsächlich auch das Problem Arbeitsmarkt und berufliche Qualifikation. Was hat man als Grundschullehrer schon auf dem Arbeitsmarkt zu bieten - noch dazu, wenn man über 40 ist? Frustriert muss man feststellen, dass man als beamteter Lehrer eigentlich im goldenen Käfig sitzt.Okt 27, 16:09
  • Dani on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Danke erstmal für deinen Artikel...sehr hilfreich. Hier noch eine Ergänzung zum Verlust der Pensionsansprüche. Laut diesem Artikel "https://www.geldtipps.de/rente-pension-altersvorsorge/pensionen/vorsicht-ausstiegsfalle-fuer-beamte" verlieren nicht alle Landesbeamten 50% ihrer Ansprüche. In Niedersachsen und Baden Württemberg hat man anscheinend die Möglichkeit nach dem "Altersgeldgesetz" die Ansprüche mitzunehmen. Und in anderen Ländern laufen wohl teilweise Klagen. Ist ja auch eine ziemliche Sauerei! LG, DaniOkt 13, 16:38
  • Atlanta on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Martha, also ganz ehrlich.. schön für dich dass du das Beamtentum so toll findest. Aber darum geht es hier ja nicht, sondern darum, den Mut aufzubringen, den "goldenen Käfig" Beamtentum tatsächlich zu verlassen. Ein Sabbatjahr ist kein Ausstieg. Und Kinderkriegen ist doch keine ernstzunehmende "Alternative", auch wenn einige vielleicht das Glück haben dass sich Kindersegen und Ausstiegswunsch zufällig kreuzen.Okt 7, 10:03
  • Kay on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Bin seit 2002 im Job, seit 2007 lebenszeitverbeamteter Lehrer in NRW und ich würde diesen ScheiXX nie wieder machen. Asoziale und völlig unerzogene Kinder, die dir den ganzen Tag ins Ohr schreien ... nein danke.Sep 30, 20:26
  • Laura on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Martha, ich habe das Angebot einer Beamtenstelle und überlege ob ich das machen soll, weil ich in den nächsten Jahren noch mal für ein Jahr ins Ausland wollte. Wie war das denn bei dir? Wurde das ohne Probleme genehmigt? Was für Gründe hast du da angegeben. Und dürfte ich in dem Jahr im Ausland auch arbeiten - z.B. Work-and-travel? Würde mich riesig über eine Antwort freuen. Liebe Grüße! LauraSep 28, 15:51
  • Mia on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Annette, ich bin so ziemlich genau in der gleichen Situation, vor einem Jahr Ref gemacht und 1 Jahr Vertretung und nun kreuzunglücklich in meiner neuen Schule (auch NRW)! Ich denke auch über Entlassung nach, da Versetzung bis zu 5 Jahre dauert! Werde sie Tage auch bei der GEW anrufen! Wäre schön, wenn wir im Austausch bleiben können!Sep 27, 15:13
  • Martha on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ein Gedanke an alle, die ans Aussteigen denken: es gibt auch noch andere Möglichkeiten. Ich habe eine Freistellungsjahr besntragt. Das lief unter Beurlaubung ohne Bezüge und ich bin für ein Jahr nach Amerika. Auslandskrankenversicherung und Ruhen lassen der privaten Krankenversicherung in Deutschland. Ich hätte diese Beurlaubung verlängern können auf weitere Jahre bin aber danach zurück an die Schule. Jetzt mache ich es noch geschickter und spare mir ein Sabbatjahr an. Da gibt es verschiedene Modelle. Über Freistellungsjahr und Sabbatjahr gibt es auch noch die Möglichkeit des Auslandsschulwesens. Jetzt denke ich auch über Kündigung nach allerdings nur weil ich nach Amerika ziehe und einen Ami heirate und vermutlich meinen Beamtenstatus dadurch leider nicht behalten kann. Ich find das Beamtentum nämlich klasse. Noch eine Idee: Mein Bruder, auch Beamter nimmt 14 Monate Erziehungsurlaub und reist mit seiner Frau durch ganz Europa mit dem Erziehungsgeld... Auch das ist eine Alternative wenn man eine Pause braucht.Sep 26, 19:50
  • Kathleen on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Melanie, ich stehe zur Zeit genau vor der gleichen Entscheidung, jedoch habe ich die mögliche Planstelle noch nicht angetreten (bin in den letzten Zügen des Refs, mir wurde jedoch schon eine Planstelle angeboten). Ich möchte längerfristig jedoch nicht an der Schule und in der Gegend bleiben und zurück in die Heimat (Hessen). Dort wird jedoch erst wieder in 2-3 Jahren verbeamtet. Ich habe überlegt die Stelle in Bundesland A anzunehmen, jedoch innerhalb der Probezeit zu kündigen und das Bundesland zu wechseln. Daher wollte ich dich fragen, wie es denn nun bei dir ausgegangen ist und ob du mir eine Auskunft geben kannst. Vielen Dank. Liebe Grüße K.Sep 26, 19:09
  • Aurora on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Der Beruf bereitet mir schon Freude! Es wäre die Überlegung einfach als Angestellte zu arbeiten. Wenn ich dann iwann in einer Stadt angekommen bin und noch nicht vierzig bin könnte ich mir auch vorstellen mich evtl nochmal verbeamten zu lassen. Aber in meiner momentanen Lebenslage fühl ich mich einfach in Ketten gelegt. Ich wollte mir noch ein wenig Zeit geben und schauen.. Tausend dank für deine Rückmeldung. Es tut sehr gut zu wissen das es Anderen auch so geht..Sep 25, 18:29
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Aurora, danke für das Lob und freut mich sehr, dass du dich hier wieder findest! Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ich habe mir selbst in der ersten Zeit von den Kollegen immer einreden lassen, es würde alles besser und nur die ersten 5 Jahre wären ne harte Zeit. Wurde aber insgesamt nicht besser - ich wurde nur selbst routinierter und erfahrener aber es bleibt halt sch****. Kündigen kannst du immer. Wenn du noch erst ein halbes Jahr dabei bist, hast du bisher ja verschwindend geringe Altersansprüche angesammelt. Davon verlierst du ca. 50%. Aber 50% von fast nichts ist eben noch weniger. Lässt sich also getrost verschmerzen. Auf eine Lebensspanne als Arbeitnehmer gesehen also noch seeeeeeehr viel Zeit, deine Rente auf anderen Wegen aufzubauen. Hast du denn schon Ideen für ne Alternative? Liebe Grüße!Sep 25, 17:36
  • Aurora on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “hallo zusammen! Ich bin so froh auf diese Seite gestoßen zu sein und so happy dass ich nicht die Einzige mit diesem Gedanken bin. Ich bin 30 Jahre alt und habe am 1.2.2016 eine Stelle als verbeamtete Lehrerin angenommen. Bei dem Gedanken für immer an diese Stadt in der ich wohne gebunden zu sein schnürt mir alles ab und ich bekomme Angstzustände. Keiner versteht mein Problem so richtig aber ich habe Angst hier gerade in diesem Alter hier festzustecken. Wenn ich Mann und Kinder hätte wäre es wahrscheinlich eine andere Nummer aber ich hab das Gefühl ich möchte noch etwas von der Welt sehen. Wie ist das wenn ich meine Verbeamtung auf Probe kündigen möchte? Ich bin ja noch nicht lange verbeamtet auf Probe also kann ich doch auch nicht große Einbußen in den pensionsansprüchen machen oder? Ich wäre über eine Rückmeldung sehr dankbar.Sep 25, 16:35
  • Anette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt,allerdings weiß ich nicht ab wann man sich versetzen lassen kann ( Stichwort:Probezeit) und wie "langstielig" das Ganze werden kann! Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht? Selbst auf Oliver, dem Internet Portal für Versetzungen in NRW habe ich keine Infos gefunden! Vielleicht setzte ich mich wirklich mal mit der Rechtsabteilung der GEW in Verbindung...Sep 19, 18:28
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Anette, vielen Dank für deine positive Rückmeldung. Oh oh, bei solch detaillierten Fragen kann ich leider keine Auskunft geben. Wie schon gesagt, mir hat ein Telefonat mit der Lehrergewerkschaft (GEW oder Philologenverband) sehr geholfen. Die haben eine Abteilung für Justizfragen und da fühlt man sich dann tatsächlich auch gut beraten. Käme denn eine Versetzung für dich in Frage? Kann natürlich etwas langstielig werden, aber kündigen musst du vielleicht gar nicht sofort. Viele GrüßeSep 19, 18:13
  • Anette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo! Nach einigem Suchen bin ich auf diese Seite gestoßen, da sie geanu mein aktuelles Anliegen thematisiert. Daher freue ich mich über eine solch informative Seite, da man ja wirklich keinerlei Informationen diesbezüglich im Internet findet! Ich habe letztes Jahr mein Referendariat in Hessen absolviert und nun eine Planstelle in NRW ergattert. Das Problem welches ich nun habe liegt darin, dass ich mich an meiner neuen Schule aus vielen Gründen sehr unwohl fühle und gerade wenig Spaß an meinem Beruf habe (vorher hatte ich sehr viel Freude an der Lehrertätigkeit). Jetzt frage ich mich, was passiert, wenn ich meine Planstelle (befinde mich noch in der Probezeit, da mir für meine einjährige Vertretungstätigkeit ein halbes Jahr angerechnet wurde) kündige? Kann ich mich erneut auf Planstellen bewerben, oder stellt mich das Land bzw. die Bezirksregierung nach einer Kündigung nicht mehr ein? Gibt es Fristen die berücksichtigt werden müssen nach einer Kündigung (ich meine eine Art Sperrfrist für Einstellungen oder ähnliches), oder kann ich mich wirklich direkt auf neue Planstellen bewerben (mit dem üblichen Prozedere wie Führungszeugnis etc.)? Über eine Antwort bzw. Ratschläge würde ich mich sehr freuen, da ich gerade nicht wirklich glücklich bin! Liebe Grüße, AnetteSep 19, 17:47
  • Heidi on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, der Erfahrungsbericht zur Entlassung aus dem Beamtenverhältnis liest sich interessant. Aber die Infos zur Nachversicherung sind definitiv Unfug. Tim hat die rechtlichen Grundlagen und die Auswirkungen des Nachversicherungsrechts (§ 181 ff. SGB VI) völlig richtig dargestellt. Das gilt so für die Nachversicherung aller Beamten, egal, ob Bund, Land oder Kommune. Und auch der Hinweis auf mögliche Altersgeldansprüche war korrekt. Altersgeld gibt es nicht nur für die Bundesbeamten. Nach dem LBeamtVG BaWü gibt es schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, statt der Nachversicherung einen Altersgeldanspruch zu wählen. Und das gilt für die Landes- und Kommunalbeamten in BaWü... (vgl. z.B. http://www.kvbw.de/pb/,Lde/257582.html). Viele GrüßeAug 24, 13:21
  • Leonie on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Freut mich festzustellen, dass ich nicht die Einzige bin, die das Beamtentum nicht als Maß aller Dinge sieht. Ich bin in 2 Monaten mit dem Referendariat (Grundschule) fertig und stehe also nun vor der Frage, wie es danach weiter gehen soll. Ich hätte aktuell ziemlich gute Chancen sofort verbeamtet zu werden, kann aber eigentlich jetzt schon mit großer Sicherheit sagen, dass ich den Job ganz sicher nicht 40 Jahre lang machen will. Ich bin ehrlich gesagt erst mal froh, dass Ref bis hier her durchgehalten zu haben und hoffe es nun auch irgendwie zu Ende zu bringen. Und wenn ich das hier so lese klingt es nicht sonderlich sinnvoll "erst mal" mit nem Job als Beamter zu starten, um dann ein paar Jahre später wieder zu kündigen. Ich habe mal zu Jennifers Eintrag geantwortet, weil mein Freund nämlich Ire ist und ich es nicht ausschließen möchte Deutschland in den nächsten Jahren für immer zu verlassen. Aber vielleicht auch erst mal nur für ein paar Jahre. Dein Kommentar ist ja nun schon ein paar Monate her Jennifer, deswegen die Frage, ob du dich in der Zwischenzeit entschieden hast? So wie es aussieht machen Vertretungsstellen in meinen Augen in meinem Fall mehr Sinn, auch wenn die Tatsache, dass das bedeutet für den gleichen Job deutlich weniger Gehalt zu bekommen und in den Sommerferien jedes mal zum Amt laufen zu dürfen, natürlich nicht sehr erfreulich ist...Aug 22, 17:07
  • Caroline on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Liebe Textourette, auch ich bedanke mich für Deinen guten und so seltenen Artikel! Ich habe vor knapp 5 Jahren als Seiteneinsteigerin an einer Berufsschule begonnen. Anfangs dachte ich noch, dass Lehrer auf hohem Niveau stöhnen, da ich aus meiner letzten Stelle anderes gewohnt war, z.B. jeden Tag bis 17.00 Uhr im Büro sitzen, weniger Geld, weniger Urlaub und an Rente kaum zu denken. Mein berufsbegleitendes Ref. war dann echt die Hölle und seitdem warte ich noch immer darauf, dass es wieder besser wird. Seit 5 Jahren stehe ich unter Dauerstrom und gehe jeden Tag mit Angst in die Schule. Und die Angst habe ich nicht vor den Schülern, sondern der ständige Druck von oben, die ständige Angst wieder Fehler gemacht oder etwas vergessen zu haben, immer wieder neue Klassen, Fächer, Bildungsgänge... Ich fühle mich wie eine Leistungsmaschiene im Dienst des Staates. Jeden Tag vor Menschen stehen, die einen für ihr Elend verantwortlich machen, die man zwingen muss Dinge zu tun, die sie nicht möchten, Menschen bewerten, einordnen, aussortieren, immer 100% präsent sein, keine Schwäche zeigen, an forderster Front stehen, nie Feierabend haben. Kein Wochenende, kein Kranksein ohne permant erreichbar und ansprechbar für die Kollegen zu sein... Ihr wißt bestimmt wovon ich rede. Ich könnte mich hier ohne Ende weiter auslassen. Nach den Sommerferien fange ich an einer neuen Schule an und schaue ob es dort besser ist. Wenn nicht, dann hoffe ich für mich, dass ich so mutig bin wie Du! Ganz liebe Grüße! T.C.Jul 11, 21:51
  • PETRA on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ihr lieben Weggefährten, vielen, vielen Dank für die Kommentare... Es tut sehr wohl zu wissen, dass ich nicht alleine auf dieser Welt bin!!! Ich bin Quereinsteigerin und seit elf Jahren dabei. Ich selbst sehe mich inzwischen als entmündigte Staatssklavin. Als ich damals einstieg, dachte ich, es sei der Lotto-Sechser in meinem Leben. Ich weiß selbst nich so genau was passiert ist. Ich war im ersten Leben Krankenschwester und wurde wegen meines wachen und schnellen Geistes und meiner Entscheidungsfreudigkeit eingestellt, ebenso wegen meines analytischen Denkens und der Kritikfähigkeit. All' das ist jetzt ist jetzt ein Problem. Das "System Schule" braucht Jasager und da bin ich verkehrt. Es wird mir immer deutlicher. Ganz würde ich meinen Beamtenstatus nicht aufgeben wollen, aber mir fehlen die Alternativen, was ich als Lehrerin noch arbeiten könnte. Viele Grüße, PetraJul 2, 17:33
  • Kleiner Wald on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich habe seit Wochen einen vorgefertigten Antrag auf Entlassung auf dem Tisch liegen. Das ist schon krass, wie schwer es einem fällt, es abzuschicken, auch wenn man auf Anhieb 100 Gründe aufzählen könnte. Verrückt. I ch bewundere Deine Entscheidung, auch ich werde dir bald folgen. Wirklich verrückt, dass Du hier im Netz, wo man so ziemlich alles findet, die einzige Infoquelle darstellst. Deutet doch sicher darauf hin, dass der Druck bei den Kollegen einfach höher ist als der Wunsch nach einem besseren Leben. Vieles vom dem, was du schreibst, erinnert mich an mein letztes Jahr. Jeder, mit dem man darüber spricht, rät einem davon ab. Bei den KollegenInnen ist es besonders seltsam, denn sie raten einem ab, es hört sich aber fast so an, als würden sie selber gerne raus und blabbern sich da selber nur was vor, um nicht einzuknicken. Ich bin sicher die Zahl der Aussteiger wird sich bald stark vergrößern, denn die Generation, die gerade in den Beamtenberuf einsteigt, denkt ganz anders. BeamterIn auf Lebenszeit ist nicht mehr zeitgemäß. Ich frage mich bis heute, wie ich so dämlich sein konnte, vor 8 Jahren einen "Lebensvertrag" zu unterschreiben. Bei jedem Auto- oder Versicherungskauf, der langfristig angelegt ist, denkt man bei "Langfristigkeit" an etwas Nachteiliges. "Oh, 5 Jahre leasen, das ist aber lange." Aber beim Beamtendienst, da denkt man, man kann nix falsch machen. Naja, nachher ist man immer schlauer. Man kann doch nicht mit 26 glauben, dass man mit 66 immer noch in dem selben Bau zum arbeiten geht. Ich kann mir noch nicht mal vorstellen, 20 Jahre ins selbe Büro zu gehen. Keine Ahnung, was mich damals geritten hat (naja, klar fallen mir auch hier direkt ein paar Gründe ein, die ich aber aus heutiger Sicht gar nicht mehr nachvollziehen kann). WIe auch immer.... Alles Gute für Dich und danke für diesen BloggJun 30, 23:59
  • Tim on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hmm, als Feuerwehrmann ist man sogar nur Kommunalbeamter. Hmm, dann scheint das wohl auch nicht zu gelten. Am Mittwoch habe ich einen Termin mit dem Personalrat, dann bin ich mal gespannt, was er dazu sagen kann und ob ich noch neue Informationen bekomme. Sage dir Bescheid, wenn ich mehr weiß. Vielen Dnak und liebe Grüße, TimJun 20, 15:09
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Tim, als Lehrer ist man Landesbeamter, und die haben keinen Anspruch auf Altersgeld, nur Bundesbeamte. Bundesbeamte bekommen auch seit einigen Jahren die 100% nach-verrentet, sofern sie länger als 7 Jahre im Dienst und davon 5 im Bundesdienst waren. Zitat aus deinem ersten Link "Beamtinnen und Beamte sowie Richterinnen und Richter auf Lebenszeit und Berufssoldatinnen und -soldaten, die freiwillig vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze aus dem Beamten-/ Dienstverhältnis zum Bund ausscheiden und eine altersgeldfähige Dienstzeit von mindestens 7 Jahren zurückgelegt haben, von denen sie wenigstens 5 Jahre im Bundesdienst verbracht haben müssen." Landesbeamte schauen da nach aktuellem Recht noch in die Röhre. Ist Feuerwehr Bundesdienst? Dann herzlichen Glückwunsch 😉 Bin in Feuerwehrfragen leider nicht firm, wünsche jedoch viel Erfolg bei der weiteren Recherche. Viele GrüßeJun 18, 13:55
  • Tim on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey, schöner Bericht. Aber etwas verwirrt mich noch 😉 Kurz zu mir. Ich bin seit 9 Jahren Beamter bei der Feuerwehr. Bin nicht zufrieden aber habe ein Angebot aus der Schweiz und würde gerne wechseln. Dementsprechend müsste ich auch um die Entlassung bitten. Du sprichst von 50 % Altersvorsorge gehen verloren. Aber meiner Meinung nach ist der Dienstherr verpflichtet, beide Anteile, also 100 % des verdienten Bruttolohnes in die Rentenversicherung nachzuzahlen. Allerdings ist der Bruttolohn bei Beamten natürlich dementsprechend geringer als Angestellter, wohingegend man natürlich Abstriche hat. Seit 2013 gibt es aber auch das Altersgeld https://bund-laender-nrw.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++383749ae-9311-11e3-88ec-52540059119e http://www.nlbv.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=32221&article_id=111557&_psmand=111 Hast du dich damit mal befasst vor deiner Entlassug? Im Merkblatt auf der rechten Seite des NLBV gibts auch eine Berechnung. Ich weiß nämlich jetzt nicht so genau was sinniger ist. Altersgeld beanspruchen oder Nachzahlung in der Rentenversicherung, die, falls ich immer in der Schweiz bleibe, eh nicht zu tragen kommt da es dort eine eigene Altersvorsorge gibt. Aber solte ich dort unzufrieden werden, werde ich vllt irgendwann wieder zurück nach Deutschland und dann stellt sich die Frage, ob wieder als Beamter, wenn möglich vom Alter her, oder was anderes... Viele Grüße; TimJun 17, 11:41
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi, danke für den Kommentar. Das empfindet natürlich jeder anders und niemand hat per se Recht oder Unrecht in seinem Erleben. Wenn du bei mir stöberst wirst du sicherlich mehr über meine Sichtweise verstehen. Letztlich kann jeder nur seine eigenen Erfahrungen machen. Eine "Liste" von negativen Aspekten dieses Berufes findest du in diesem Artikel: https://familietrifftschule.wordpress.com/2015/09/01/4-monate-seit-dem-ausstieg-es-gibt-ein-leben-danach/ Wünsche dir viel Erfolg, welchen Weg du auch letztlich einschlägst!Mai 31, 21:02
  • asdfg on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, ich überlege gerade als Quereinsteiger in den Lehrerberuf zu wechseln und verstehe noch nicht genau, was als Lehrer so schlimm sein soll (außer dass einem die Schule zugewiesen wird). Andere Berufe haben auch ihre Nachteile (Schichten, viele spontane Dienstreisen, Projektgelder eintreiben, leistungsabhängige Gehälter, Ängste der Entlassung, ...). Zugegeben habe ich bisher auch nur diesen einen Artikel gelesen, werde aber sogleich weiter stöbern. Freue mich auf Antworten. Danke. VGMai 31, 19:46
  • Anonymus on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hammer! Vielen lieben Dank, auch wenn ich sicherheitshalber trotzdem nochmal bei der GEW nachfrage 🙂Mai 25, 18:50
  • Mona Daniel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo. Nach jetzt drei Jahren als Beamter und im Hinblick auf all die Unverschämtheiten, die unserer Landesregierung in BaWü mit uns Beamten plant, komme ich mehr und mehr zu dem Entschluss, endlich aus der Unmündigkeit herauszutreten, um mein Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen. Und das sage ich nach drei Jahren Versklavung in diesem Job. Gesellschaftlicher Druck, die fordernden Schüler und eine missgünstige Schulleitung auf der einen Seite, das eigene Schicksal von einem in Stuttgart, Freiburg, Tübingen oder Karlsruhe sitzenden, frustrierten, ehemaligen aber als unfähig betrachteten Lehrer steuern zu lassen, Wohn- und Lebensort nicht selbst bestimmen zu können, Nebentätigkeiten erbetteln zu müssen auf der anderen Seite. Gesetze werden - wie in meinem Fall - nur gegen einen angewandt. Hat man was gegen die höheren Behörden in der Hand, könnte man Einspruch einlegen, so registriert man schnell, dass dieser - obwohl er gerecht und wichtig wäre - keinen Sinn hat, denn wenns eng wird, dann sichern sie sich ab. So oder so hast du also die Gesetze gegen dich stehen. Und am Ende bleibt ein Wisch, der ins Haus flattert, wie bei Ihnen. Genau so stelle ich mir das Ganze vor. Mit Mitte 30 hat man so viel Zeit vergeudet für nichts. Mit meinen Fächern geht leider auch wenig anderes. Abhängigkeitsverhältnis, aus dem herauszubrechen wiederum rechtlich unattraktiv und nachteilig für alle Entscheidungsträger verläuft. Ich könnte kotzen! Danke für diesen Beitrag, der mir einmal mehr vor Augen führt, was hier schief läuft.Apr 28, 08:45
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, natürlich kannst du neu verbeamtet werden. Egal ob als Lehrer oder nicht. Zitat oben: "4) Kann ich neu / in einem anderen Berufszweig verbeamtet werden? Ja, wenn ich die Ansprüche für die Verbeamtung weiterhin erfülle (Alter, Gesundheitsprüfung beim Amtsarzt, Polizeiliches Führungszeugnis)." Viele GrüßeApr 12, 11:29
  • Jens on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Das verstehe ich aber nicht. Oben hast du doch geschrieben, dass man nicht erneut als Lehrer verbeamtet werden kann. Ich bin Beamter auf Probe und meine Schule und meine Stelle sind ein einziger Albtraum! Ich würde gerne "kündigen" und mich dann gerne einfach wieder auf "Beamten-Stellen" an anderen Schulen bewerben (aber eben als Lehrer). Ist das möglich oder nicht?Apr 12, 11:17
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Melanie, vielen Dank für das Lob! 🙂 Ja, mit dem Bundeslandwechsel ist das so ne Sache. Ich kenne mich da nicht wirklich aus. Ich meine zu wissen, dass man eine aufnehmende Schule braucht und dann ein Wechsel innerhalb deiner bestehenden Verbeamtung vollzogen werden kann. Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Habe da wenig Durchblick. Für mich hört sich das an wie eine Frage zum Bundeslandwechsel bei bestehender Verbeamtung. Da muss es doch reguläre Wege geben, ohne gleich zu kündigen... Ganz wichtig ist die Frage, was mit deinen bisher aufgebauten Altersansprüchen passiert. Wenn die dir einfach in ein neues Beamtenverhältnis in einem anderen Bundesland übertragen werden können, dann ideal. Der schlechteste Fall wäre, dass du in deinem jetzigen Bundesland kündigst, und du bei der Rentenversicherung nachverrentet wirst, wobei du 50% deiner Ansprüche verlierst. Andererseits ist der Verlust zu so einem frühen Zeitpunkt deiner Tätigkeit auch noch nicht wahnsinnig erheblich - auf eine Gesamtarbeitsdauer gesehen. Der richtige Ansprechpartner wäre für dich wahrscheinlich der Personalrat deiner Schule. Der steht in direktem Kontakt zur Bezirksregierung und kann dir quasi Infos aus erster Hand geben. Wie gesagt, auch der/die Justiziar/in der GEW oder des Philologenverbandes sind eine verlässliche Quelle. Man will ja mit diesen Fragen nicht direkt zur Bezirksregierung rennen und schlafende Hunde wecken... Ich hoffe, du wirst diesbezüglich fündig. Viele Grüße und alles Gute!Apr 12, 10:13
  • Melanie on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo liebe Textourette! Vielen vielen Dank für diesen Text. Es ist wirklich so, dass man im Internet so gut wie gar keine aussagekräftigen Informationen findet. Anscheinend echt ein Tabu Thema! Umso mehr freue ich mich, dass die Einträge aktuell sind, also traue ich mich auch eine Frage zu stellen 🙂 Ich bin zurzeit eine Beamtin auf Probe. Leider, fühle ich mich hier wo ich bin unwohl und sehr überfordert (nicht nur in der Schule an sich, aber auch privat läuft einfach nicht so gut). Ich möchte gerne in meine Heimatstadt in einem anderen Bundesland zurückgehen, wo ich auch mein Referendariat absolviert habe und viele Freunde und meine Familie habe. Nur stellt sich die Frage, wie sieht das aus wenn ich mein Beamterverhältnis (auf Probe) beende und in einem anderen Bundesland erneut in ein Beamterverhältnis eintreten möchte? Ich weiß, ganz schön kompliziert. Auf jeden Fall danke für diesen Post und echt coole Seite! Werde ich definitiv öfters vorbeischauen 🙂 Liebe Grüße aus dem Süden! M.Apr 12, 09:58
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, vielen Dank für das Lob. Meiner Erfahrung nach wird einen JEDER Berater dazu beraten, NICHT aus der Verbeamtung auszusteigen. Die vielseitigen Beweggründe kann ein Außenstehender oft nicht nachvollziehen. Mein Tipp ist immer ein offizielles Telefonat mit dem Justiziar einer Lehrergewerkschaft für verbindliche Auskünfte. Bei der Bezirksregierung weiß oft auch die Linke nicht was die Rechte tut... Im Zweifelsfall ist auch der Personalrat ein Ansprechpartner. Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg und frischen Mut bei der Orientierung! Viele GrüßeApr 4, 17:49
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Jennifer, so weit ich weiß gibt es die Möglichkeit der Freistellung. Da bin ich aber nicht so richtig informiert. Man kann sich aber theoretisch beurlauben lassen - jedoch für einen zeitlich recht überschaubaren Rahmen. Für mehrere Jahre wohl eher nicht. Und während dieser Zeit darfst du dann nur mit Genehmigung der Bezirksregierung für einen bestimmten Umfang anderweitig arbeiten. Ich denke, das würde ich in deinem Fall nicht so gut passen. Puh, da bin ich überfragt. Wenn du die Verbeamtung kündigst kannst du die Nachversicherung bis zu 2 Jahre aufschieben, das heißt, wenn du innerhalb dieser Zeit wieder verbeamtet wirst, werden dir die Altersansprüche übertragen. Aber da bist du dann eben darauf angewiesen, innerhalb von 2 Jahren wieder eine passende Stelle anzutreten. Schwierig... Verbeamtung ist eben immer auf Dauer angelegt, die bieten eben hohe soziale Absicherung im Austausch gegen hohe Einschränkung der Flexibilität... Am besten, du informierst dich beim Justiziar einer Lehrergewerkschaft. Für mich klingt es so, als mache eine dauerhafte Verbeamtung bei dir erst nach deinen Auslandplänen Sinn. Da ist dann natürlich das Risiko, ob du dann noch verbeamtet wirst. Ist eben die Frage, wie viel dir das Wert ist... In unserem Beruf wird man ja immer verrückt gemacht, die Verbeamtung sei das wichtigste überhaupt. Das kann man auch anders sehen... Wünsche dir ganz viel Erfolg und vor allem Spaß - egal wie du dich entscheidest!Apr 4, 14:21
  • Texas on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, Vielen herzlichen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich überlege gerade zum nächsten Schuljahr (13.9.2016 in Bayern) den Staatsdienst zu verlassen und an einer privaten Schule zu arbeiten. Bisher war bei meiner ganzen Recherche dein Artikel am hilfreichsten. Finanziell wäre der Wechsel vertretbar und glücklicher wäre ich damit nach eigener Einschätzung auch. Über sonstige Folgen wie Altersabsicherung etc.konnte mich bisher noch keiner richtig aufklären. Bisher wurde mir vom Berater eher versucht es mir auszureden. Mal sehen wie es weitergeht. Viele GrüßeApr 4, 13:35
  • Jennifer Kollender on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo und vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich habe mein Referendariat 2014 beendet und habe jetzt die Möglichkeit eine fest Verbeamtungsstelle zu erhalten (inklusive Probezeit bzw. Anrechnung der bisher als Vertretungskraft gearbeiteten Zeit) bzw. dann nach der Revision auf Lebenszeit verbeamtet zu werden. Nun sieht es aber so aus, dass ich gerne mit meinem Freund (er kommt aus Indien) für ein paar Jahre nach Indien, möglicherweise aber auch in ein anderes Land gehen möchte. Wenn ich Ihre Kommentare richtig verstanden habe, dann sollte ich diese Stelle zunächst nicht annehmen, da ich dann ja ggf das Beamtenverhältnis kündigen müsste um ins Ausland zu gehen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich unbezahlten Urlaub in irgendeiner Form genehmigt bekommen würde?! Es scheint mir hier sinnvoll für einige Jahre ins Ausland zu gehen und mich ggf. in 2-3Jahren auf eine Verbeamtungsstelle zu bewerben. Sollte dies dann funktionieren gut...und möglicherweise klappt es dann aber auch nicht mehr, allerdings hätte ich dann auch nicht mehr verloren, als wenn ich noch 2Jahren das Beamtenverhältnis kündigen würde, oder? Vielen Dank schon einmal im Voraus...Mrz 23, 17:33
  • Jennifer Kollender on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo und vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich habe mein Referendariat 2014 beendet und habe jetzt die Möglichkeit eine fest Verbeamtungsstelle zu erhalten (inklusive Probezeit bzw. Anrechnung der bisher als Vertretungskraft gearbeiteten Zeit) bzw. dann nach der Revision auf Lebenszeit verbeamtet zu werden. Nun sieht es aber so aus, dass ich gerne mit meinem Freund (er kommt aus Indien) für ein paar Jahre nach Indien, möglicherweise aber auch in ein anderes Land gehen möchte. Wenn ich Ihre Kommentare richtig verstanden habe, dann sollte ich diese Stelle zunächst nicht annehmen, da ich dann ja ggf das Beamtenverhältnis kündigen müsste um ins Ausland zu gehen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich unbezahlten Urlaub in irgendeiner Form genehmigt bekommen würde?! Es scheint mir hier sinnvoll für einige Jahre ins Ausland zu gehen und mich ggf. in 2-3Jahren auf eine Verbeamtungsstelle zu bewerben. Sollte dies dann funktionieren gut...und möglicherweise klappt es dann aber auch nicht mehr, allerdings hätte ich dann auch nicht mehr verloren, als wenn ich noch 2Jahren das Beamtenverhältnis kündigen würde, oder? Vielen Dank schon einmal im Voraus...Mrz 23, 16:47
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Daniel, da habe ich mich tatsächlich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte ausdrücken, wenn ich (z.B. in NRW) die Verbeamtung kündige, dann darf ich dort trotzdem noch als Lehrer tätig sein. Meine Verbeamtung habe ich dann zwar aufgegeben, aber es spricht nichts dagegen, dass ich mich auf eine Vertragsstelle bewerbe. Wenn man wollte, könnte man sich sogar noch mal neu auf eine Beamtenstelle bewerben und den Verbeamtungsprozess (Amtsarzt, Revisionslehrproben, etc.) noch mal neu durchlaufen. Mit dem Bundeslandwechsel kenne ich mich aber nicht aus. Da gibt es sehr spezielle Regeln. Wenn man im eigenen Bundesland verbeamtet ist, halte ich es eher für eine Notlösung, komplett zu kündigen, um dann im neuen Bundesland neu verbeamtet zu werden. Man verliert ja 50% seiner Altersansprüche dabei (!!!) Ich nehme an, als Beamter hat man einen gewissen Anspruch, auch im neuen Bundesland als Beamter zu arbeiten. Es müssen ja auch die Pensionsansprüche dann ins andere Bundesland übertragen werden. Wäre ja ein Skandal, wenn man nur durch einen Bundeslandwechsel plötzlich in der Altersarmut landet.Mrz 18, 16:08
  • Daniel on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo, Sie schreiben oben 6) Darf ich noch als Lehrer tätig sein? Natürlich! Aber eben nicht verbeamtet. Wie ist das zu verstehen? Wenn man aus einem bestehenden Beamtenverhältnis als Lehrer kündigt, kann man generell nicht erneut als Lehrer verbeamtet werden? Oder lediglich in dem Bundesland, wo man beschäftigt war? Hintergrund ist der, dass meine Frau in Niedersachsen verbeamtet ist und aus familiären Gründen gerne nach Schleswig-Holstein wechseln möchte. Der Freistellungsantrag wurde von der Schulleitung genehmigt und liegt nun bei der Schulbehörde, die sich etwas quer stellt. Meiner Frau wurde nun von befreundeten Kollegen geraten zu kündigen, falls die Schulbehörde der Freistellung endgültig nicht zustimmt. Könnte Sie dann in S-H nicht mehr als Lehrerin verbeamtet werden?Mrz 18, 13:44
  • schocoman on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Dein Kommentar zeigt doch nur, wie sehr die Lenkung funktioniert, du hast nichts bzgl. der Strategie der NRW-Bildungspolitik, Realschüler zu Abiturienten zu machen, begriffen. Sagt einer aus der täglichen Praxis.Mrz 1, 10:23
  • Frau Behrendt on “Nein” aus Liebe zum Kind – Grenzen setzen in der Erziehung: “Ich habe Respekt vor Ihrer Entscheidung, ihren Beruf als Lehrerin und die damit verbundene (finanzielle) Sicherheit aufzugeben. Ihr Erfahrungswissen sollte bei Eltern und Lehrerkollegen (+ -vorgesetzten) Gehör finden. Dennoch empfinde ich es als zu stark vereinfachend, wenn Sie Verhaltensauffälligkeiten von Schülern in einen direkten Zusammenhang mit dem elterlichen Erziehungsverhalten bringen. Ihre Beobachtungen sollten in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext eingebettet werden. Bedenken Sie bitte, dass Kinder heute immer früher in Einrichtungen mit fragwürdigen pädagogischen Konzepten betreut werden. Offene Konzepte, falsch verstandene partizipative Ansätze, zu wenig und unzureichend ausgebildetes Personal bereits im U3-Bereich, lange Betreuungszeiten sorgen dafür, dass Eltern und Kinder sich immer weiter entfremden. Eltern (sicher auch Lehrerkollegen, die eigenen Nachwuchs haben) fühlen sich erschöpft und überfordert davon, Familie und Beruf zu vereinbaren. Nicht nur die Eltern, auch die Kinder leiden unter diesem Umstand. Eltern sind zu erschöpft, um Grenzen zu setzen, sie können ihre eigenen Grenzen ja kaum wahren. Die Grenzen der Kinder werden häufig im Zuge der Ganztagsbetreuung dann auch nur unzureichend von den Erwachsenen wahrgenommen. Kinder müssen von einem sehr frühen Altern an funktionieren, manche Eltern kompensieren dies durch materielle Überversorgung oder andere Erziehungsfehler. Manche Kinder mit ADHS sind meiner Meinung nach schlicht überfordert mit den Anforderungen, die der Alltag an sie stellt. Dafür jedoch einseitig die Verantwortung bei den Eltern zu suchen, finde ich zu unvollständig. Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie persönlich unter Aspekten des Systems Schule gelitten haben, die SchülerInnen und Eltern nicht zu verantworten haben. Darunter fallen beispielsweise Wochenend- und Nachtarbeit, erhöhter Lärmpegel durch moderne Unterrichtsmethoden, lückenlose Musterung und schonungslose Bewertung der eigenen Persönlichkeit, Entmündigung, Infantilisierung, Bevormundung “von Oben” etc. Sie scheinen mir nur zu einem Teil unter den SchülerInnen und Eltern, vielmehr jedoch unter dem System Schule an sich gelitten zu haben. Die Schuld dafür, dass Sie nicht glücklich geworden sind in ihrem Beruf, sollten Sie nicht einseitig den Eltern aufbürden. Damit wir uns nicht missverstehen - selbstverständlich müssen Kinder erzogen werden! Nur ist leider manches nicht so einfach, wie Sie es sich vorstellen. Der Mensch ist nicht einfach nur Produkt seiner Erziehung, auch wenn Pädagogen dies natürlich gern so hätten. Es kommen viele weitere Faktoren hinzu - zum Glück. Wenn wir einmal in unsere Vergangenheit schauen, wird klar, weshalb Menschen nicht einfach über Erziehung "manipulierbar" sein sollten. Aber natürlich, Regeln, Grenzen, Konsequenzen muss es geben. Und auch Lehrkräfte, denen Zusammenhänge klar sind, die nicht vorschnell (ver)urteilen. LehrerInnen, die erkennen, wenn Hilfe von anderen Professionen gebraucht wird. Und ein System Schule, das dies zulässt. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie glücklich werden in ihrem neuen Leben. Vielleicht war es einfach tatsächlich nicht der richtige Beruf für Sie....Jan 18, 11:44
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Freiwillig in die Dienstunfähigkeit? Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll... Natürlich kenne ich deine genaue Situation nicht und will dir nicht zu nahe treten. Es kann ja durchaus Fälle geben, in denen einfach aus verschiedenen Gründen gar nichts mehr geht. Um diesen Leuten zu helfen ist ja das fachmännische Urteil des Amtsarztes da. Ich hatte eine psychisch kranke Kollegin, die Gott-sei-Dank für alle Beteiligten dienstunfähig geschrieben wurde. Damit wurde sie von der täglichen Tortur erlöst und auch ihre Schüler haben davon nachträglich profitiert. Das war ein wirklich schlimmer Fall und es gab wenig Zweifel daran, dass sie einfach zu ihrem eigenen Wohl "aus dem Verkehr gezogen" werden muss. Jeder hat es ihr gewünscht und gegönnt. Wenn es aber in die Richtung geht, beim Amtsarzt "einen auf dienstunfähig zu machen", um ab dann in den bezahlten Ruhestand zu gehen, ist das für mich ein absolutes no-go. Ich kann zwar nachempfinden, dass man die besten Jahre seines Lebens für die Schule und den Staat geopfert hat, am Ende seiner Kräfte ist und versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Reißleine zu ziehen - aber wenn das auf das Pokern um eine Dienstunfähigkeit rausläuft weil man keine Lust mehr hat, hört bei mir das Verständnis auf. Es gibt für Menschen, die grundsätzlich arbeitsfähig sind, nur eben nicht schwerpunktmäßig im Unterrichten, immer noch Alternativen, auch wenn die manchmal nicht so einladend sind. Da muss man m. E. in den sauren Apfel beißen. Man hat ja auch lange genug von der Verbeamtung profitiert...Nov 30, 17:13
  • Hütehund on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ich bin 55 und habe den folgenden Plan: Ich will sozusagen freiwillig in die Dienstunfähigkeit, weil mich der Lehrerberuf so wie er zur Zeit ist überfordert und ich meinen Pflichten nicht mehr nachkommen kann. Dann würde ich eine Dienstunfähigkeitsrente und Beihilfe bekommen. Geht das eurer Meinung nach?Nov 29, 20:22
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Coole Sache, herzlichen Glückwunsch! Nein, länger als 3 Monate können die dich nicht hinhalten. Bin jetzt ein halbes Jahr raus und habe es noch keine Sekunde bereut. Freu dich auf's neue Halbjahr ohne dein Kürzel auf der Kollegiumsliste 😀Nov 23, 20:32
  • Aussteiger on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Das ist ja alles top aktuell hier! Ich stehe ebenfalls gerade an dem Punkt und habe meinen Entlassungsantrag zum 31.01.2016 bereits beim Amt eingereicht und dieser ist auch schon dort eingegangen. Allerdings liegt er noch nicht bei meiner Sachbearbeiterin, mit der ich heute telefoniert habe. Die Dezernentin meinte aber, dass sie es vielleicht erst zum Sommer hin bewilligen wird wegen pädagogischer Kontinuität. Wenn ich mir aber das Beamtengesetz meines Bundeslandes anschaue, dann stellt sich diese Frage überhaupt nicht, weil die mich längstens für 3 Monate, bei Lehrkräften an öffentlichen Schulen bis zum Schulhalbjahresende festhalten können. Bis Sommer ist also nicht. Ich hoffe deshalb oder gehe vielmehr davon aus, dass alles glatt geht. Und danach wartet das Leben auf mich, Freunde! 🙂Nov 23, 20:14
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Nele, warum solltest du danach nicht mehr verbeamtet werden können? Das kannst du auf jeden Fall solange du die Voraussetzungen noch erfüllst (Amtsarzt, Polizeiliches Führungszeugnis, Altersgrenze...). Natürlich muss einem auch erst mal eine Stelle mit Verbeamtung angeboten werden... in manchen Bundesländern wird ja gar nicht mehr verbeamtet oder der Trend geht hin zum Tarif-Vertrag. Auf jeden Fall nimmt es dir die Bezirksregierung nicht "übel" und erlaubt dann keine Verbeamtung mehr. Wichtig ist, dass du deine bisher angehäuften Pensionsansprüche nicht in die Rentenkasse übertragen lässt, sondern die Verrentung aufschiebst. Das geht in NRW bis zu 2 Jahre. (Aber im Grunde ist auch das egal, weil die Ansprüche nach so kurzer Zeit nur gering sind... Wenn das in die Rentenkasse übertragen wird und du bekommst wieder eine Stelle mit Verbeamtung, kannst du dir das auszahlen lassen.) Was allerdings mit Renten/Pensionsansprüchen wird, wenn man seinen Hauptwohnsitz nicht mehr in Deutschland hat, weiß ich nicht... lgNov 10, 10:03
  • Nele on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hey, ich habe eine Frage zu dem Thema und bis jetzt habe ich keine Antwort gefunden: Ich fange nun nach meinem Referendariat eine Stelle an. Bin also noch nicht auf Lebenszeit verbesmtet. Nun spiele ich aber auch mit dem Gedanken für ein paar Jahre in Australien zu leben. Wenn ich zum Beispiel jetzt nach zwei Jahren Berufserfahrung erstmal kündige um ins Ausland zu gehen, kann ich danach nie wieder verbesmtet werden?Nov 10, 05:00
  • Christiane on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Ich habe mich gerade köstlich amüsiert, weil mich deine Art zu schreiben, sehr gut unterhält. Ich befinde mich ebenfalls seit der Beendigung des Refs auf Alternativen. Es fehlt nicht mehr viel, dann bin ich auch so weit... Besonders gut gefällt mir dein Kuchen. Ich freue mich schon auf meinen eigenen. Ich werde den größten Kuchen backen, den die Welt je gesehen hat und mir ein spektakuläres Datum aussuchen;-)Nov 4, 13:16
  • Nicole on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hi! Es tut gut zu lesen, dass man mit seinen Ausstiegsgedanken nicht alleine ist. Ich denke auch schon das zweite Jahr darüber nach, weil sich fast 7 Jahre nach dem Ref Ernüchterung bzgl. des vermeintlich tollen Jobs einstellt. Das ist nicht das, was ich für mich vor Jahren als Beruf ausgewählt habe. Aber die Suche nach Alternativen ist schwierig, wenn man auf das Geld angewiesen ist und nicht mal eben alles hinschmeißen kann... LGNov 3, 23:48
  • will_raus on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für den Bericht! Ja, wir sind immer mehr die sich mit dem Gedanken tragen. Ich auch. Da ist der Bericht echt hilfreich. Leider schaffen es meine Familie und ich (noch?) nicht es anders zu formulieren, da ich Alleinverdiener bin. Trotzdem danke! An dem Tag, an dem mein Mann was findet, wird es konkret 😉Sep 17, 18:46
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Danke dir! Ich hoffe es läuft bei dir gut und ich lese weiter regelmäßig von dir! 🙂 lgSep 2, 12:58
  • exitteacher on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “hi, alles gute zum kleinen jubiläum. es freut mich zu lesen, dass es dir so gut geht 🙂 . besonders gut finde ich, wie du die gründe knapp und prägnant hier mal aufgelistet hast, die zu einem ausstieg führen. ich glaube, vielen außenstehenden ist dies nicht bewusst. ich selbst kann alle punkte unterschreiben und sie decken sich mit meinen erfahrungen. ich werde auch oft gefragt, warum ich nicht weiter im "konventionellen" schulwesen arbeiten will und gebe ähnliche antworten. die meisten sind dann ganz verblüfft und geschockt. mich regt es immer auf von neuen reformen zu lesen, während keine veränderungen oder diskussionen über die kernprobleme stattfinden. und dann wundern sich alle... . wenn ich dann so einen fall wie biancas lese, macht das noch wütender. ich wünsche dir weiterhin viel erfolg bei deinen neuen tätigkeiten. vg 🙂Sep 2, 12:32
  • gregorkowalski on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Guten morgen, bei mir ist der Ausstieg ja schon ein paar Jahre her. ..es war ein nicht unharter Kampf und ich musste das Gefühl haben alles versucht zu haben, um vor mir selber nicht als gescheitert da zu stehen, sondern zu begreifen, dass das System nicht zu meinen Überzeugungen passt. Ich habe es nie bereut, auch wenn ich auf viele Sicherheiten verzichtet habe und auch ohne Schule nicht das Paradies ausbricht. . Als ich gegangen bin, habe ich einige Kollegen gehabt, die hinter vorgehaltener Hand sagten : ich würde auch gerne gehen!Sep 1, 22:12
  • Chrissi on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Danke dir. Ich hoffe ich kann mein Tief überwinden.Sep 1, 19:28
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Oh Chrissi, ich kenne das sehr gut und wünsche dir, dass du für dich die richtige Lösung findest. Ich wurde direkt zu Ende des Refs von meinem Schulleiter übernommen. Da sagt man ja erst mal nicht nein, wenn man so einfach einen Vollzeitvertrag mit Verbeamtung bekommt. Aber schon in den Sommerferien vor dem Einstieg habe ich mir halb in die Hose gemacht. Alle Kollegen sagen, es wird besser, aber für mich wurde es das einfach nicht. Nur mehr, unheimlich viel mehr von allem. Stress, Korrekturen, Nachtschichten. Für mich ein Alptraum. Ich wünschte, ich hätte früher über Alternativen nachgedacht. Aber das wollte ich mir erst mal nicht eingestehen. Musste erst körperlich und psychisch am Ende sein, bevor ich die Notbremse gezogen habe... Wünsche dir alles, alles Gute!Sep 1, 19:01
  • Chrissi on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo. Es tut gut zu hören, dass aussteigen möglich ist. Ich denke im Moment viel über Alternativen nach. Ich bin gerade fertig geworden mit dem Referendariat und es war für mich und meine Familie der Horror. Mein Immunsystem ist hinüber und ich fühle nur noch Erschöpfung. Für mich ist am schwesten mich dafür rechtertigen zu müssen, warum ich jetzt nicht als Lehrerin arbeiten möchte und das der Abschluss ja nun "umsonst" war.... ständig werde ich gefragt, ob ich schon eine Stelle habe, aber ich will eigentlich gar keine. Ich habe nun seit sechs Wochen "frei" und habe bis jetzt nur versucht alles aufzuarbeiten, was über die zeit liegen geblieben ist, Papierkram usw. und fühle mich alles andere als erholt....Sep 1, 18:39
  • textourette on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hi Bianca, ach du meine Güte! Das tut mir sehr Leid! Möchtest du denn weiter machen in dem Berufsfeld?Sep 1, 17:39
  • Bianca Amend on 4 Monate seit dem Ausstieg aus dem Lehrberuf – Es gibt ein Leben danach 😉: “Hallo. Vier Monate sind es also jetzt. .. nur das ich meinen Ausstieg nicht freiwillig gewählt habe- ich hatte am 4. Mai einen sehr heftigen Schlaganfall. Zum Glück geht es mir körperlich gut, nur der Kopf halt nicht immer (Kurzzeitgedächtnis). Tja... und nun stehe ich da mitten im Ref und mindestens bin Weihnachten krank geschrieben und bin natürlich neugierig, welche Möglichkeiten sich noch bieten 'fleißig' zu sein. .. Gruß Bianca AmendSep 1, 17:32
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Tanja, halt die Ohren steif! Diese Schwebephase ist furchtbar nervenzehrend und kraftraubend. Ein privates Jobcoaching/Berufsberatung könnte Orientierung und Motivation schaffen. Ich habe das vor ca. 5 Jahren schon gemacht. Viele Grüße und alles Gute!Sep 1, 10:11
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hallo Jan, ja, der Plan B war schon seit langer Zeit im Aufbau, so dass ich einen nahtlosen Übergang hatte. Habe schon seit Jahren nach verschiedenen Möglichkeiten gesucht, mich parallel weiterzubilden und was aufzubauen. Letztendlich bin ich in die Firma meines Mannes eingestiegen und habe mir selbst noch eine freiberufliche Nebentätigkeit aufgebaut. War also quasi direkt einen Tag nach meinem Ausstieg offiziell selbständig. Vorher hatte ich die Nebentätigkeit schon von der Bezirksregierung bewilligen lassen und hatte schon ein paar Stunden die Woche damit verbracht. Sich berufsbegleitend etwas im geringen Umfang aufzubauen und schon mal die Fühler ausstrecken ist ein ganz guter Weg. Ggf. Lehrstelle reduzieren und nebenher kleine Tätigkeit. Da werden aber nur 4-5 Stunden bewilligt... Dauert aber auf jeden Fall eine Zeit, bis man sich ein Fundament erarbeitet hat, um den Schritt raus zu machen. Alles Gute und viele Grüße!Sep 1, 10:09
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Hi Dani, die Krankenversicherung danach richtet sich danach, was du danach tust. Wenn du z.B. ein Beschäftigungsverhältnis eingehst, wirst du natürlich aus der Privaten entlassen und suchst dir eine Gesetzliche. Ich bin jetzt selbständig und hatte die Wahl, mich entweder freiwillig gesetzlich zu versichern, oder meine private auf 100% Leistung umzustellen. Da ich ganz gerne privat versichert bin, habe ich mich für Letzteres entschieden. Das heißt jetzt natürlich auch, dass ich quasi doppelt so viel Krankenkasse zahle wie vorher. Es hätte z.B. die Möglichkeit gegeben, dass ich meine Private "stillege" während ich mich erst mal freiwillig gesetzlich versichere, und monatlich eine kleine Gebühr zahle, solange meine Mitgliedschaft ruht. Dann gibt es keine erneute Gesundheitsprüfung mit höherem Beitrag, wenn man 5 Jahre später wieder in die Private will. Freiwillig gesetzlich mit privaten Zusatzleitung wäre auch eine Option. Die Arztrechnungen bis zum Stichdatum des Ausstiegs werden selbstverständlich noch von der Beihilfe getragen. Viele Grüße!Sep 1, 09:59
  • Dani on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Herzlichen Dank, dass endlich die gähnende Leere im Netz ausgefüllt wurde! Kompliziert ist es doch etwas mit der privaten Krankenversicherung oder? Ich habe noch 3 Kinder mit mir versichert... Ab Erhalten der Urkunde, fällt ja die Beihilfe weg. Darf man sich dann "neu" krankenversichern oder ist man erst mal "gefangen" in der alten Privaten?Sep 1, 09:42
  • Jan on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Vielen Dank für Ihren sehr aufschlussreichen Bericht. Hatten Sie einen Plan B, bevor Sie sich entschlossen haben, der Schule den Rücken zu kehren? Ich denke hin und wieder auch über einen Ausstieg nach, habe aber keine Idee, wie eine Sinn stiftende Alternative aussehen könnte. Alles Gute JanAug 24, 14:06
  • Melanie on Halbjahreszeugnisse = Sinnkrise hoch 2 – Oder: The Wall: “Liebe Textourette, vielen Dank für deine scharfsinnigen Beobachtungen aus dem Schulleben. Du sprichst mir aus der Seele, wenn du die Zustände in der Schule beschreibst, vor allem die am letzten Schultag. Wer kennt nicht auch die zermürbenden "Notenbesprechungen", die bis zum ungeliebten Zeugnisvergabetag zur einer ganz besonderen Stimmung führen und am Sinn von Noten und des "Besprechens" zweifeln lassen. Schade, dass du nicht mehr Lehrerin bist! Wirst du in Zukunft weiter über deinen ehemaligen Arbeitsplatz schreiben? Hoffentlich geht dir nicht das Material aus. Alles Gute für deine Zukunft, MelanieJul 28, 12:29
  • Malin on Exit Teacher – Noch eine Aussteigerin aus dem Lehrberuf: “Hallo Ihr zwei Aussteigerinnen! Eure Texte zu lesen ist eine solche Bereicherung! Heute beginnen bei mir die Ferien - und statt Entspannung zu finden, quälen mich wieder und wie seit 15 Jahren die Gedanken wie "Ich möchte das nicht noch ein Jahr machnen!" "Schule funktioniert so einfach nicht - Wie komme ich da nur raus?" "Wie finde ich Alternativen um wieder glücklich leben zu können?" Es ist wundervoll zu lesen, dass ich damit doch nicht so alleine bin! Und ich bewundere Eurer beider Mut, schon den konsequenten Schlussstrich gezogen zu haben. Diesen Mut habe ich nicht. Und hier gelesen zu haben, dass ich 50% meiner Altersversorgung verliere, wenn ich aussteige, hat mich tief erschüttert... Ich dachte, die größte Hürde sei, eine neue Perspektive zu finden. Dass auch so bittere finanzielle Einbußen kommen, war mir nicht bewusst und das wirft mich massiv zurück in meiner Alternativen-Suche. Ich werde aber hier eine treue Leserin bleiben. Eure Gadanken regen zu interessanten egenen Überlegungen an. Danke! Und ich freue mich auf weitere Blogeinträge! MalinJul 22, 19:25
  • Tanja Nikolic on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Ach, wie schön, Ihren Bericht zu lesen...Ich bin ebenfalls an dem Punkt..bleiben oder gehen- ganz oder gar nicht... Vielen Dank für die Infos! Alles Gute!!!Jul 5, 20:16
  • M. on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Tja. Ein Mitschüler von mir zog damals in der 12. KLasse extra um aus BW nach Hessen um dort einen besseren Abischnitt fürs Studium zu erwerben. Eine bundeweite einheitlichere Regelung (Zentralisierung) ist nicht in Sicht...Apr 30, 22:01
  • Katharina on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Interessanter Beitrag! Also ich habe das Gedicht gewählt (als einzige der beiden LK's) und ich muss sagen, es war echt in Ordnung, zumal ich auch in Deutsch das Gedicht gewählt habe. Jetzt bin ich aber echt mal gespannt was daraus wird. Hätte aber nicht gedacht, dass die andere Klausur so viel einfacher war, wobei das kommt zum Teil ja auch darauf an was einem besser liegt, hoffe ich. Liebe Grüße Katharina 🙂Apr 23, 17:55
  • textourette on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Mir ist vollkommen klar, dass Schüler das etwas anders sehen 😉 Ich gönne es jedem meiner Schüler, dass man bei dieser Klausur quasi kein Defizit schreiben kann. Ich mache auch keinem Schüler einen Vorwurf, dass ihm weniger abgefordert wurde, als noch vor ein paar Jahren. Aus Lehrersicht sinkt das Niveau der Abiturklausuren - übrigens nicht nur aus Lehrersicht, sondern auch aus Sicht wissenschaftlicher Studien: http://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/bestellt-und-nicht-abgeholt.html Wer sich, wie alle Lehrer, intensiv und über viele Jahre mit Ministeriumsvorgaben, Abiturkonstruktion, Prüfungsformaten und Schulpolitik im Allgemeinen beschäftigt, kann nicht anders, als den aktuellen Trend des Zentralabiturs zu erkennen, mehr Leute mit Abitur auszustatten. - Wobei ich es, wie gesagt, jedem gönne. Die Frage ist, ob dies sinnvoll ist und in wie fern es dem Abitur als Abschluss generell schadet. Der Punkteausverkauf bezieht sich nicht nur auf die Anforderungsbereiche, sondern vor Allem auf den Sprachlichen Bereich, in dem man 90 von 150 Punkten bekommt, der also schwerer wiegt. Durch die Abschaffung des Fehlerquotienten verfallen hier nur noch genau 18 Punkte von insgesamt 90 Sprachpunkten auf Orthographie und Grammatik. Für banale Textgestaltungsaspekte (Absätze machen!!! Bindewörter benutzen!) gibt es hingegen reichlich Punkte. Auch ist es dabei vollkommen egal, ob der Schüler 20 Seiten Schreibt oder nur 6. Die sprachlichen Punkte müssen in beiden Fällen gleich ausgenutzt werden - was zu einer mangelnden Vergleichbarbeit führt. Übrigens entsprach das "Ship" Gedicht nicht dem Thema "India/fiction", sondern dem Thema "Multicultural Britain". Beides im weitesten Sinne "Postcolonialism", das stimmt. Themenbereiche also Multicultural Britain/Fiction und India/American Dream/Globalisation/Non-Fiction. Letzteres ist damit sehr breit angelegt - genau so ist es in der Klausur angelegt: in der Breite abfragen, nicht in der tiefe. Bei der Deutschklausur war das "geschenkte" Thema das Mehrsprachigkeits-Thema... Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg im Abitur!Apr 21, 18:01
  • Ein Schüler on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Hallo, ich bin 20, mache zurzeit Abitur an einer Gesamtschule in NRW und meine Leistungskurse sind Englisch und Deutsch. Und persönlich muss ich aus Schülerperspektive sagen: ich fand die Vorschläge in Deutsch und Englisch durchweg in Ordnung. Gut, in Englisch hatte man keine wirkliche Wahl. Das "ship"-Gedicht war ja wohl wirklich VÖLLIGER Mist. Das hab ich zu Beginn der Klausur überflogen, noch schnell mit rotem Marker "I ship, you ship, he/she/it ship" quer über den Vorschlag geschrieben und damit war die "30-minütige" Auswahlphase für mich auch schon beendet. Inwiefern diese "gelenkte Themenwahl" jetzt den Notenschnitt künstlich in die Höhe treiben soll, bleibt mir jedoch schleierhaft. Schließlich wurde den Schülern damit praktisch ein Text und ein Themengebiet aufgezwungen, wenn man da dann gerade vielleicht nicht sooo bewandert drin ist, dann hat man Pech gehabt (und btw gab es sowieso nur die Wahl zwischen "India, fiction" und "India/American Dream, non-fiction", da hätte man durchaus eine breitere Themenpallette anbieten können, wenn man denn schonmal Vorschläge zur Wahl stellt). Der verbleibende Vorschlag indes, war wie gesagt fair: auf keinen Fall anspruchsvoll, das ist richtig, aber wenn man verlangt, dass man bei jeder Aussage, die man über den Text trifft, auch unbedingt IMMER die Intention des Autors nennen soll (egal wie trivial diese ist, oder wie sehr das ständige explizite Widerkäuen des Sinns hinter den Dingen den Lesefluss unterbricht), dann ist es meiner Meinung nach auch viel verlangt in 4:15h einen komplexen, in seiner Aussage uneindeutigen Text in allen seinen Nuancen zu analysieren. Wenn Sie vom "Punkteausverkauf" beim Bewertungsraster sprechen, dann nehme ich an, dass sie damit zu hohe Punktzahlen für Banales wie das Nennen von Autor, Erscheinungsjahr, Verlag etc. und generell für Aufgaben aus "Anforderungsbereich I" kritisieren. Und auch damit gebe ich Ihnen recht, jedoch muss man auch bedenken, dass so ein festgelegtes Bewertungsraster ein zweischneidiges Schwert ist. Für mich sind die einfachen Punkte im ersten Teil der Klausur ein Ausgleich dafür, dass im Analyseteil ("Anforderungsbereich II") die Vorgaben des Bewertungsrasters (trotz bemüht hochtrabender, schwammiger Formulierungen) dann stellenweise doch zu eng angesetzt sind, sodass Abweichen von der "gewünschten" Interpretation zu Punktverlust führt. Man sollte z.B. bei Iphigenie nicht dafür bestraft werden eine eigenständige Interpretation von Textpassagen/Stilmitteln/Charackterabsichten entwickelt zu haben (sofern man denn zenrale Motive wie z.B. Humanismus erwähnt) oder dafür, dass man sich in einer aspektgeleiteten Analyse nicht zu 100% auf die Aspekte konzentriert hat, die das Muster fordert. Schon gar nicht dafür, dass man keine Vermutungen über die Intention des Autors aufschreibt, die jedem mit gesundem Menschenverstand schon implizit aus der Beobachtung offenbar wird. Beim Bewertungsraster lässt sich also einiges verbessern, aber es sollte hauptsächlich erstmal "durchlässiger" gestaltet werden (was nicht heisst, dass laxer bewertet werden soll!). Dass festgesetzt ist, dass man verhätnismäßig viele Punkte für bloßes Widerkäuen bekommt, ist nicht das eigentliche Problem, sondern dass überhaupt so viel festgesetzt ist. Ganz abschaffen sollte man solche Bewertungsraster natürlich nicht, viel zu wichtig sind sie um Lehrerwillkür zu bekämpfen; so wie sie jetzt gestaltet sind, herrscht aber gewissermaßen "Ministerialwillkür" über die Lehrer 😉 Eine Sache noch: was gab es aus Ihrer Sicht denn genau an den Vorschlägen bei Deutsch auszusetzen? Ich fand die wie gesagt alle durchweg fair. MfGApr 21, 15:47
  • textourette on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für den Kommentar, Herr Rau. Ja, jetzt wo ich es tatsächlich durchgezogen habe, wenden sich viele Kollegen an mich, die ähnlich denken bzw. teilweise auch Tief in der Sinnkrise stecken. Doch die Angst vor der Unsicherheit jenseits der Verbeamtung sitzt in unserem Berufsstand sehr tief und die Altersverluste sind ab einer bestimmten Zeit im Dienst einfach nicht mehr ausgleichbar.Apr 19, 09:11
  • Herr Rau on Die “Kündigung” als verbeamteter Lehrer – so war’s bei mir! Der Antrag auf Entlassung aus dem Dienst und seine Folgen: “Danke für die detaillierten Informationen. Es wundert mich nicht, dass dazu nicht viel im Web steht. Aber viele von uns, denke ich, spielen mit dem Gedanken, ich auf jeden Fall regelmäßig, wenn auch nie sehr ernsthaft. Aber irgendwie schön und befreiend wäre das schon.Apr 19, 08:13
  • textourette on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Ja, leider ist es so. Schon beim Schulwechsel unter den Bundesländern ist das ja ein offenes Geheimnis. Ein Schüler von mir wurde beim Umzug von NRW nach Bayern von der 10. Klasse in die 9. runtergestuft. Dann zog er zwei Jahre später zurück nach NRW und da er in Bayern auf dem Gymnasium nicht klar gekommen war, kam er in die 10 der Realschule. Dann nach der 10 wieder auf's Gymnasium gewechselt. Durch G8 aber jetzt nochmals in die 10. Somit 2 ganze Schuljahre verloren und Gespött des Jahrgangs, weil er im Vergleich schon viel älter war.Apr 17, 14:32
  • lilohenner on Zentralabitur NRW im Englisch LK 2015 – Soll das ein Witz sein, liebes Ministerium?: “Was mich daran am meisten stört, ist dass so keinerlei Vergleichbarkeit des Abiturs vorliegt. Unser Abitur in Baden-Württemberg ist schon längst geschrieben und es war wie fast immer anspruchsvoll bis sehr anspruchsvoll. Entsprechend durchschnittliche Noten werden herauskommen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass sich Schüler aus BaWü und Schüler aus NRW mit Abischnitten für die Universitäten bewerben müssen, finde ich das ungerecht für meine Schäfchen, deren Schnitte vielleicht nicht so berauschend sind... und auch ungerecht für die Schüler aus NRW, wenn ihr Abitur irgendwann als "Billigabi" verschrien sein könnte.Apr 17, 14:17
  • textourette on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Wünsche dir ebenfalls alles Gute und viel Erfolg. Als Lehrer hat man, denke ich, genug "Kompetenzen" für eine Selbständigkeit aufgebaut 😉Apr 14, 16:24
  • binebon on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Ich liebäugel auch mit der Selbstständigkeit und bin gerade dabei einige Bücher zu lesen, um mich schlau zu machen. Man hat ja als Beamter wenig Erfahrung damit 😉 Alles Gute und liebe Grüße - SabineApr 14, 16:19
  • textourette on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Hey, vielen Dank! Ja, bei mir liegen auch 5 Jahre zwischen dem ersten Mal, als ich den Gedanken zur Kündigung geäußert habe und der tatsächlichen Kündigung. Habe viele Alternativen intensiv ausgekundschaftet und abgeklappert. Im Endeffekt sprechen für mich aber erschlagend viele Gründe für die Selbständigkeit. (Nicht zuletzt durch den Zufall, dass ich in das Unternehmen meines Mannes mit einsteige 😉 )Apr 14, 15:53
  • binebon on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Gratuliere! Es ist wirklich keine leichte Entscheidung. Ich überlege auch schon eine ganze Weile und suche gerade ganz intensiv nach Alternativen. Was wirst du machen? Auf jeden Fall wünsche ich dir auf deinem Weg alles Gute!Apr 14, 12:33
  • Exitteacher on Exit Teacher – Noch eine Aussteigerin aus dem Lehrberuf: “Liebe Gleichgesinnte, ich habe mich total über deinen Beitrag gefreut:). Danke, dass meine Seite auf deiner gezeigt hast. Ich möchte dich und deine Seite auch gerne bei mir präsentieren.Vllt. können wir auch mal etwas Übergreifendes machen:). Ich habe gerade 1000 Gedanken, die ich dir gerne mitteilen würde, aber das würde die Kommentarfunktion sprengen. Ich will nicht aufdringlich erscheinen, aber vllt. hast du Interesse dich mal per E-Mail oder Telefon auszutauschen. Du bist die erste, die ich "kennenlerne", die aus dem Beamtenverhältnis heraus aufhört. Erstmal möchte ich dir noch sagen, dass es mir leid tut und mich wieder wütend macht, dass das System engagierte Lehrer quasi zum Aufhören zwingt. Ich wünsche dir auf jeden Fall jetzt schon ganz viel Erfolg für deine nächsten Schritte. VG .)Apr 13, 17:43
  • textourette on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Danke und ja, das habe ich jahrelang überlegt und auch schon eine gute Alternative am Start, sonst würde ich es nicht tun. Wer weiß, vielleicht schau ich mir ja mal die Waldorfschule in unserem Ort an 😉Feb 12, 18:21
  • family4travel on Liebe Schulwelt: Ich bin raus!: “Mutige Entscheidung. Und bestimmt nicht leichtfertig getroffen. Meine Jungs haben zu Hause ein paar tolle, engagierte Lehrer, die nach ähnlichen Erkenntnissen an der Waldorfschule gelandet sind und sich dort mit einem genauso herausfordernden, aber selbstbestimmteren und menschlicheren Schulleben wohlfühlen. Vielleicht wäre das ja auch noch mal eine Idee...? Viele Grüße, aktuell aus Athen, LenaFeb 12, 00:06
  • BBesG.de on Nullrunden in der Beamtenbesoldung NRW für verfassungswidrig erklärt.: “Die jeweiligen Erhöhungen sind ja wirklich recht willkürlich gezogen. Leider müssen in den letzten Jahren immer wieder die Gerichte als Hüter der Rechtstaatlichkeit auftreten, weil unsere Parlamente bzw. die darin vertretenen Parteien dies nicht mehr schaffen oder wollen. 🙁Aug 22, 22:02
  • kessi on Die ADHS Lüge…: “Na bloß gut das die alternativmediziner, homöopathen und alternativtherapeuten nichts daran verdienen. Nur die pharmaindustrie verdient. Andere nicht ;). Über herrn hüther muss ich immer müde lächeln. Seine "studie" bezieht sich auf tests an ganzen 5!!!!! Ratten und wird von seinen kollegen nur belächelt. Nicht umsonst durfte er göttingen verlassen und wurde nicht mehr unterstützt.Aug 16, 11:39
  • Medikamente on Die ADHS Lüge…: “AD(H)S ist keine bloße Erfindung, auch wenn das durch falsch verstandene Pressemeldungen oft so dargestelltt wird. Tatsache ist jedoch, dass viele Ärzte AD(H)S als Verlegenheitsdiagnose stellen, wenn sie die wahren Ursachen kindlicher Verhaltensauffälligkeiten nicht herausfinden können und dass dadurch viel zu viele Kinder mit Ritalin & Co. behandelt werden, die mit einer Verhaltenstherapie oder mit anderen Medikamenten besser versorgt wären.Jul 2, 14:00
  • Herr Rau on Nullrunden in der Beamtenbesoldung NRW für verfassungswidrig erklärt.: “Hört, hört. (Signalisiert Zustimmung.)Jul 1, 17:55
  • Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs on Die ADHS Lüge…: “Das Etikett ADHS/ADS ist gewiss keine Erfindung, es bleibt jedoch ein mangelhaftes und unvollständiges Konstrukt. Dessen unscharfe Annäherung an die Wirklichkeit versucht die zugrunde liegenden so disparaten wie komplexen Erscheinungsbilder gar nicht erst zu erklären, sondern belässt es bei phänomenologischen Betrachtungen. Interessierten und Betroffenen bleibt schlussendlich wenig mehr als das klingende Akronym. Wenn einer Sache mal ein Etikett angeheftet ist, verselbständigen sich der ausgedachte Name gerne, löst in allerlei Berufsgruppen ökonomische Begehrlichkeiten aus und prägt von Stund an unser Denken. Leider wird von da an nicht selten dieses Denken eingestellt, gerade wenn für das Problem eine pragmatische Lösung verfügbar ist. Etwa ein Medikament. Das Syndrom ADHS ist beileibe nicht die einzige "Krankheit", die in der Art aus der ICD geboren wurde. Es ist überaus bedauerlich, dass sich ein sehr oberflächliches medizinisches Denken sich während der zurückliegenden Jahre so unverrückbar in den Köpfen von Eltern und Lehrern festgesetzt hat. Und ja, sogar auch in den Köpfen zahlreicher Psychologen.Jun 22, 11:05
  • textourette on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “Das versteht sich von selbst. Genau darum betreibe ich diesen Energieaufwand, dieses Blog zu schreiben...Jun 22, 09:07
  • Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “Wer auch immer von studentischen Bildungsdefiziten früherer G8-Schüler enttäuscht oder gar frustriert sein sollte: Halten wir bitte noch einmal ganz ausdrücklich fest, dass alleine wir, die Generation an den Schalthebeln der Macht diese Misere zu verantworten hat – mitnichten die jungen Leute selber. Mal ehrlich, wer wollte allen Ernstes den durch ihre Schulzeit Gehetzten die grandios missratene Schulpolitik der Silberschöpfe zum Vorwurf machen?Jun 21, 22:13
  • textourette on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Jun 11, 12:12
  • Herr Rau on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “Muss ja sein. 🙂Jun 5, 17:20
  • textourette on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “Letzteres natürlich nicht ohne die gebotenen Hilfestellungen 😉Jun 5, 17:19
  • Herr Rau on Warum G8-Studenten meinen alten Prof frustrieren…: “>Ich glaube nicht, dass sich die Studienzeiten verlängern werden. Stattdessen vermute ich, dass in Zukunft große Abstriche bei den Standards von Abschlussarbeiten gemacht werden. Sehe ich auch so, ja. Den schönen Ladenthin-Text hebe ich auf, kann ich mal mit Schülern machen...Jun 5, 17:07
  • Valena Blue on Das (v)erkannte Genie – Hochbegabung im schulischen Spannungsfeld: “Ich kann sagen, dass dieser Teufelskreis sehr individuell ist. Die einen werden auffällig durch unpassendes Verhalten, die anderen ziehen sich zurück und werden umso stiller, je mehr sie zu sagen hätten. Meiner Meinung nach ist das häufig verbunden mit dem Geschlecht des Kindes/Jugendlichen: Bei einer nicht "diagnostizierten" Hochbegabung kann es bei Mädchen zum Beispiel durchaus dazu kommen, dass sie merken, dass sie anders sind, allerdings keine Erklärung dafür haben und deswegen beispielsweise hungern, um wenigstens so auszusehen, wie man sie gerne hätte, beziehungsweise wie sie denken, dass man sie gerne hätte. Kurz gesagt, die Störungen die Hochbegabte in der Schule verursachen mögen, sind weitaus weniger tragisch, als die seelischen Folgen. Viele Hochbegabte haben psychische Probleme, allein schon, weil sie in jungem Alter so viel von der Welt verstehen, wie es viele Erwachsene nicht tun, was zur Folge hat, dass sie sich auch von keinem Erwachsenen wirklich verstanden fühlen. Noch dazu ist es häufig so, dass sie beispielsweise Schule als ineffizient und zeitverschwendend erkennen, dies aber nicht, wie viele andere einfach so abtun können. Generell ist es ja schwierig sich an etwas anzupassen, dass man völlig dumm findet. Um was zu gewinnen? Freiheit von dem, an das man sich anpasst? Das ist sehr unlogisch und unbefriedigend. Das Bewusstsein um die Ausweglosigkeit der eigenen Situation führt zu Verzweiflung.Jun 1, 23:08
  • hilay1986 on “Nein” aus Liebe zum Kind – Grenzen setzen in der Erziehung: “Ich beobachte, das Eltern oft einfach aus Bequemlichkeit und fehlende Stärke weniger Grenzen setzen. Finde ich natürlich im Sinne der Eltern und des Kindes genauso wie du nicht gut. Trotzdem stehe ich durch eigener Erfahrung dieser Durchsetzung Thematik kritisch gegenüber. Es setzt die Eltern und kann für Stress im Alltag sorgen. Ja zum Nein! Aber: bitte gut überlegen, wann man es ausspricht.Mai 16, 10:33
  • textourette on “Nein” aus Liebe zum Kind – Grenzen setzen in der Erziehung: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mai 15, 14:58
  • textourette on “Nein” aus Liebe zum Kind – Grenzen setzen in der Erziehung: “Ich empfehle das Winterhoff Buch als Hörbuch auf Autofahrten im Stadtverkehr. Macht so herrlich aggressiv 😉Mai 15, 10:19
  • herr_mess on “Nein” aus Liebe zum Kind – Grenzen setzen in der Erziehung: “Von letzterem Buch hab ich schon vieles gehört. Aber ich spar's mir, es zu lesen. Das ist eins von den Büchern, bei denen ich vom bejahenden Nicken entweder Muskelkater bekomme oder mich so aufrege, dass ich hinterher nicht schlafen kann 😉 Ich merk dieses Jahr bei meiner fünften Klasse, wie sehr einigen das Konzept der Konsequenz fremd ist. Da sind echt einige Einzelkämpfer drin, die es nicht ertragen können, mal nicht erste Geige zu spielen. Aber die kriegen wir schon 🙂Mai 14, 21:46
  • textourette on Rechtschreibung an der Grundschule – ENTWEDER kreativ ODER richtig?: “Danke für deinen Kommentar! Ich habe mir gerade mal "Tinto" angeschaut und bin auf die Konzeptionsseite des Verlages gestoßen, wo sie detailliert das didaktische Prinzip der Anlauttabelle im Buch erklären: http://www.cornelsen.de/tinto/1.c.2561190.de Sehr interessant, was da für Überlegungen und emprische Werte zugrunde liegen. Dennoch finde ich das Prinzip des Buchstabenhauses schon jetzt so verwirrend, dass mir einleuchtet, woher die Schreibverwirrung in der Unterstufe rührt. Ein Begleitphänomen: Schüler beginnen, die Wörter in der ersten Fremdsprache - also Englisch - zunehmend auch im Freistil nach Anlauttabelle zu bilden. Da muss man erst mehrfach laut durchlesen, bis man im Entfernten erahnt, was gemeint sein könnte 🙂 Bin gespannt, auf welchem didaktischen Trip man dann in 10 Jahren ist...Apr 30, 18:23
  • Anja on Rechtschreibung an der Grundschule – ENTWEDER kreativ ODER richtig?: “Das ist tief in meine Seele geschaut... Mein Großer hat mit Tinto "schreiben" gelernt, eine Katastrophe. Er tut mir leid, dass er zu Hause in der freien Zeit Rechtschreibung üben muss. Aber er geht sonst unter, da der Sinn in anderen Fächern teilweise jetzt schon nur mit gutem Willen der Lehrer aus den entstellten Wörtern zu lesen ist. An der weiterführenden Schule - nach dem Sommer - wird sich kaum einer die Zeit dafür nehmen. Und zu seinem großen Bedauern muss selbst in Mathematik die Beantwortung einer Sachaufgabe durch einen Satz erfolgen... Richtig gerechnet oder nicht. Sein Bruder wird auf keinen Fall in diese Schule gehen. Ich verstehe nicht, wieso an dem Prinzip mit der Anlauttabelle festgehalten wird, obwohl bekannt ist, dass abgehende Schüler dieser Grundschule massive Rechtschreibprobleme haben. Weil ein Mitglied des Lehrkörpers Mitautor des Lehrwerkes ist? Ich hoffe nicht. Bedauerlicherweise war es für den Großen bereits zu spät als uns das Ausmaß dieser Herangehensweise klar wurde.Apr 30, 11:44
  • textourette on Rechtschreibung an der Grundschule – ENTWEDER kreativ ODER richtig?: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Apr 27, 13:15
  • textourette on “Mein Kind first”: Wie Eltern gute Schulen verhindern: “Ein interessanter Trend in Bayern! In NRW so nicht feststellbar. Gerade in Bayern wird die Bildungsdebatte ja seit Jahren besonders elitär geführt. Da kann ich mir vorstellen, dass die langfristig sehr sensiblen Eltern mit diesem Trend antworten.Apr 25, 12:05
  • textourette on Das (v)erkannte Genie – Hochbegabung im schulischen Spannungsfeld: “Ich stimme Ihnen zu, die Reaktion vieler Eltern "im Verteidigungsmodus" für ihr Kind ist nachvollziehbar. Dennoch liegt dem auch die hartnäckige elterliche Einschätzung zugrunde, dass neben dem Gymnasium und dem Abitur kein Bildungsweg etwas taugt. Viele Kinder könnten deutlich entspannter und mit gestärktem Selbstbewusstsein andere Bildungswege nehmen - wenn die Eltern (dahinter natürlich der Druck der Gesellschaft) dies nicht als Versagen und persönliche Niederlage bewerten würden. Aber bei Hochbegabten ist das Problem ja anders gelagert... Zu Ihrem abschließenden Kommentar: Ich denke, viele Lehrer sind auf dem Gebiet nicht hinreichend sensibel bzw. ausgebildet weil Hochbegabung - offen gesagt - ein Luxusproblem mit Randcharakter im normalen Schulbetrieb darstellt. Mit einem beschränkten finanziellen und zeitichen Fortbildungskontingent widmet man sich eher Themen, die im Schulalltag mehr "brennen". Dennoch denke ich, dass es an den meisten Gymnasien wenigstens eine Hand voll Lehrkräfte gibt, die spezielle Fortbildungen besitzen und als Ansprechpartner gelten können. Apr 25, 12:02
  • Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs on “Mein Kind first”: Wie Eltern gute Schulen verhindern: “Als generelle Aussage erscheint mir das doch etwas zu plakativ. Natürlich stellte sich, wenn dem so wäre, unmittelbar die Frage, wer oder was "die" Eltern so hysterisiert hat, dass sie aus der Kooperation in den Kampf Jeder-gegen-jeden gefallen sind. Dass es so aber gar nicht nur ist, zeigt ein Trend aus Bayern. Hier wählt eine zunehmende Zahl von Eltern den "zweitbesten" Weg für ihr Kind. Sie entscheiden sich ganz einfach für den Übertritt auf die Realschule. Dort ist die Belastung noch (!) kleiner als an den bayerischen G8-Gymnasien, so dass den Kindern noch Zeit für ihre Interessen, Hobbies und Freunde bleibt. "Noch" deshalb, weil die überfüllten Sprengel-Realschulen nun verstärkt in den 5. und 6. Klassen rausprüfen. Anstelle von "Mein Kind first" denken Eltern hier in etwa so: "Macht Euch ruhig gegenseitig kaputt – aber ohne mein Kind!"Apr 20, 15:49
  • Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs on Das (v)erkannte Genie – Hochbegabung im schulischen Spannungsfeld: “Mit Blick auf die im schulischen Umfeld kaum je beachtete Beziehungsebene möchte ich noch etwas ergänzen. Es gibt einen sehr spannungsreichen Kontrast zwischen dem elterlich liebenden Blick und dem bewertenden und selektierenden Blick der Lehrer auf das Kind. Elternliebe ist naturwüchsig, so dass Eltern ganz unausweichlich ihre Kinder (im günstigsten Fall) bedingungslos annehmen so wie sie sind. Dass sie ihnen im positiven Sinne fast alles zutrauen und alle erdenklichen Vergehen verzeihen. Wie soll das nun mit der Haltung zusammen passen, die beispielsweise eine bayerische Grundschullehrerin in der 4. Klasse ihren Schülern gegenüber einzunehmen hat? Sie steht ihrem Dienstherrn gegenüber im Wort, die Schüler bis zum ersten Schultag im Mai in drei Gruppen zu sortieren. Die Zuteilung hat weitreichende Folgen für den zukünftigen Entwicklungsweg der Kinder, so dass schon dieser Selektionsvorgang in Eltern und Kinder gleichermaßen große Ängste auslöst. Wenn dann nach dem erfolgreichen Übertritt auf das Gymnasium nochmal ein gutes Drittel diese Schulform ohne das Abitur in der Tasche verlassen muss, kann wirklich niemand mehr in Ruhe schlafen. Die Angst ist so groß, dass bei vielen Eltern Verhaltensweisen in Gang gesetzt werden, die mitunter die Grenzen der Vernunft sprengen. Aber, wer will dies Eltern verübeln, die voller Ängste über das Schicksal ihrer Kinder sind und zudem meist eine Ahnung in sich tragen, wie himmelschreiend ungerecht dieses Auswahlverfahren ist? (Zumal es schlussendlich auch noch gegen die Bayerische Verfassung verstößt, die der Bildungspolitik ein Bildungsauftrag ins Lastenheft schreibt und keinen Selektionsauftrag.) Was hier staatlicherseits vollzogen wird, ist einigermaßen widersinnig. Deshalb sollten wir auch nicht die Nase über Eltern rümpfen, die nach jedem Strohhalm greifen. Und sei es der, dass ihr normalbegabtes Kind in seiner Genialität nur verkannt sein könnte. Und noch etwas: Wie kann es eigentlich sein, dass im Jahr 2014 ausgebildete Lehrer unterrichten – man nennt sie landläufig ja auch Pädagogen –, die nicht im Kopfe haben, was Sie oben so prägnant zum Thema der Hochbegabung zusammengefasst haben?Apr 20, 13:03
  • Nordmädchen on Mobbing in der Schule – erschütternde schwedische Fernseh-Spots: “Ich bin selbst Lehrerin in Schweden & kann bestätigen das hier sehr viel gegen Mobbing getan wird und es ein, immer präsentes, Thema in den Schulen ist. Liebe Gruesse & frohe Ostern!Apr 19, 20:18
  • textourette on Das (v)erkannte Genie – Hochbegabung im schulischen Spannungsfeld: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Apr 16, 21:11
  • textourette on Mobbing in der Schule – erschütternde schwedische Fernseh-Spots: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Apr 15, 20:28
  • textourette on 9 Schülerfragen an einen Lehrer – beantwortet.: “Klar, gerne! Gerne auch mit Link zu mir 😉 Bin gespannt, was du dazu schreibst.Apr 2, 11:53
  • hilay1986 on 9 Schülerfragen an einen Lehrer – beantwortet.: “Super Artikel. Vielleicht kann ich auf meinen Blog auch meinen Senf zu einigen Fragen geben?!Apr 2, 11:34
  • textourette on 9 Schülerfragen an einen Lehrer – beantwortet.: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 30, 20:22
  • textourette on Lorbeeren: “Hehe, danke sehr! Hab mich sehr über deine Nominierung gefreut! Hab du auch ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Post 🙂Mrz 23, 11:00
  • Jenni on Lorbeeren: “Vielen Dank, dass du mitgemacht hast. Deine Antworten sind grandios. Und dass du kein Motto hast, ist mir besonders sympathisch. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir! Wir lesen uns! 🙂Mrz 22, 14:16
  • Jenni on Schule im Reformwahn. Wie die Bildungspolitik sich von wirtschaftlichen Interessen instrumentalisieren lässt… und sich dabei vormacht, das Beste für die Schüler zu tun.: “Guten Abend, ich finde deinen Blog wirklich sehr interessant und lesenswert. Deshalb habe ich dich auch für den Liebster Award nominiert. Vielleicht magst du es dir mal anschauen und mitmachen. Hier ( http://hoersaalundkinderzimmer.wordpress.com/2014/03/20/liebster-award-2/ ) findest du eine Anleitung wie du mitmachen kannst. LG JenniMrz 20, 19:01
  • editorette on England erlebt eine Kündigungswelle der Lehrer – in Deutschland ist das nicht so einfach…: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 15, 14:19
  • editorette on Die ADHS Lüge…: “Klar, gerne! 🙂Mrz 9, 22:01
  • evilmichi on Die ADHS Lüge…: “ich würde das hier auch gerne rebloggen wenn du damit einverstanden bist.Mrz 9, 19:45
  • editorette on Per Anwalt zum Abitur – ein wachsender Markt für “Wut-Eltern”: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 9, 16:28
  • editorette on G8 gefährdet die Musikschul- und Vereinskultur im Nachmittagsbereich: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 7, 16:38
  • editorette on Des Deutschen liebstes Kind, oder “Warum KEINE Partei das Gymnasium entthronen wird”: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 4, 20:51
  • editorette on Das deutsche Bildungssystem: Welcome to the Jungle!: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 4, 18:40
  • editorette on Schul-Streitigkeiten: Wenn Eltern mit dem Anwalt kommen: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 4, 14:03
  • editorette on Zusammenhang zwischen der Menge von ADHS-Diagnosen und standardisierten Tests in den USA aufgezeigt: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 3, 16:20
  • editorette on Englische Grundschullehrer arbeiten laut neuer Studie 60 Wochenstunden: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 19:07
  • editorette on Video: Vera F. Birkenbihl – Warum Unterricht an deutschen Schulen nicht funktionieren kann: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 13:57
  • editorette on Video: Die Welt eines Englischlehrers in der Unterstufe: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 13:14
  • editorette on Video: Sir Ken Robinson über veränderte Bildungs-Paradigmen: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 13:01
  • editorette on Video: NDR Panorama – Lehrer am Limit: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 12:27
  • editorette on Video: Quarks & Co. – Klischees über den Lehrerberuf: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 12:27
  • editorette on Bildungsforscher Volker Ladenthin: “PISA gefährdet unser Bildungssystem”: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 12:04
  • editorette on Grundschule in Hamburg. Wutbrief einer Lehrerin: „Ich schäme mich für die Kinder!“: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 11:46
  • editorette on “Mein Kind first”: Wie Eltern gute Schulen verhindern: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 11:30
  • editorette on Abschied vom „Turbo-Abitur“. Warum ist G8 gescheitert?: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 10:59
  • editorette on Schuld und Schule. Schiebt nicht immer alles auf die Lehrer: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Mrz 1, 10:58
  • editorette on Die ADHS Lüge…: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Feb 28, 16:47
  • editorette on Relevante Anlaufstellen für schulische/familiäre Beratung: “Hat dies auf Textourette rebloggt.Feb 23, 12:42